eine Ärztin verschreibt Medikamente
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MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 26.09.2017 | 10-12 Uhr Expertenrat: Krank durch Arzneimittel

Unser Gast im Studio: Apotheker Dominik Wilke

eine Ärztin verschreibt Medikamente
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"Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" - dieser Satz aus der Werbung hat sich inzwischen im Alltag verselbständigt. Wir setzen den markigen Spruch hier bei MDR SACHSEN - das Sachsenradio am Dienstagvormittag ganz praktisch um. Zu Arzneimitteln, Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie, liebe Hörer, unseren Studiogast - er ist Apotheker am Dresdner Uni-Klinikum.

Wir fragen nach: Welche Risiken können auch von freiverkäuflichen Arzneimitteln ausgehen? Ja keine Chemie! Lieber was Pflanzliches - das wünschen sich viele Patienten. Aber ist alles was pflanzlich ist, auch frei von Nebenwirkungen? Gerade ältere Menschen nehmen oft sieben oder acht verschiedene Medikamente. Machen die Wechselwirkungen sie unter Umständen noch kranker? Wie viele Nebenwirkungen vertragen wir? Wann machen Medikamente krank?

Gefährliche Nebenwirkungen von freiverkäuflichen Schmerzmitteln

Paracetamol
Paracetamol Paracetamol kann lebensgefährliche Nebenwirkungen wie Leberversagen und Bluthochdruck haben. Das ist inzwischen weitgehend bekannt und aus diesem Grund wurden die Packungsgrößen begrenzt. Bildrechte: IMAGO
Paracetamol
Paracetamol Paracetamol kann lebensgefährliche Nebenwirkungen wie Leberversagen und Bluthochdruck haben. Das ist inzwischen weitgehend bekannt und aus diesem Grund wurden die Packungsgrößen begrenzt. Bildrechte: IMAGO
Aspirin plus C Brausetablette Brausetabletten Packung quer ASS-ratiopharm 500, 2002
Acetylsalicylsäure (ASS) Dieses Mittel wirkt blutverdünnend und kann unter anderem Magen-Darm-Blutungen, Hirnblutungen, Atemnot und Nierenversagen als unerwünschte Nebenwirkungen nach sich ziehen. Herzpatienten erhalten das Mittel oft in geringer Dosierung, um das Risiko eines Infarkts zu verringern. Die bei Schmerzen eingenommene Dosis ist jedoch deutlich größer. Bildrechte: IMAGO
Tabletten Ibuprofen USP, 200 mg der Marke Kirkland
Ibuprofen Als mögliche Nebenwirkungen können bei diesem Mittel zum Beispiel Asthma-Anfälle, Nierenversagen sowie Herzinfarkt auftreten. Außerdem besteht das Risiko eines Magen-Darm-Durchbruchs. Bildrechte: IMAGO
Diclofenac
Diclofenac Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, aber auch zu Magen-Darm-Blutungen und Nieren- und Leberversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall zählen zu den lebensbedrohlichen Nebenwirkungen, die mit diesem Wirkstoff auftreten können. Bildrechte: IMAGO
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