MDR ZEITREISE

Hahnemann in Aktion

Helga Hahnemann als Krankenschwester
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Als Krankenschwester verabreicht Helga Hahnemann ihrem Bühnenpartner Heinz Rennhack Medizin - allerdings auf sehr eigene Weise...

Do 28.12.2006 20:15Uhr 01:21 min

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Geschichte Mitteldeutschlands

Die Tänzerin, Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl wurde mit ihren Propagandafilmen für das NS-Regime weltberühmt. Doch nach dem Krieg wurde sie den Schatten Hitlers nicht wieder los.

Leni Riefenstahl vor einem Porträt als Tänzerin
Leni Riefenstahl wurde 1902 als Tochter eines Installateurmeisters in Berlin geboren. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Tänzerin. 1923 engagierte May Reinhardt die junge Frau als Solotänzerin für das Deutsche Theater in Berlin. Hier im Hintergrund ein Portät von ihr als junge Tänzerin. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl vor einem Porträt als Tänzerin
Leni Riefenstahl wurde 1902 als Tochter eines Installateurmeisters in Berlin geboren. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Tänzerin. 1923 engagierte May Reinhardt die junge Frau als Solotänzerin für das Deutsche Theater in Berlin. Hier im Hintergrund ein Portät von ihr als junge Tänzerin. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl im Film
Wegen einer Knieverletzung muss sie mit dem Tanzen aufhören, erlangt aber bald als Schauspielerin große Popularität. Sie spielt unter anderem die Hauptrolle in dem Bergsteigerfilm "Die weiße Hölle am Piz Palü". Dafür lernte sie Bergklettern und Skifahren. Bildrechte: IMAGO
Herzliche Begrüßungsszene zwischen Adolf Hitler und Leni Riefenstahl. (undatiert)
Ihr Debüt als Regisseurin gibt sie in dem Film "Das blaue Licht", der einen Preis beim Filmfest von Venedig erhält und in Deutschland die Kinosäle füllt. Damit erregt sie auch die Aufmerksamkeit von Adolf Hitler, mit dem sie bald freundschaftlich verbunden ist. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl bei Preisverleihung.
Ihrer Nähe zu den Nationalsozialisten hat sie es zu verdanken, dass sie den Auftrag bekommt, einen Film über den Parteitag der NSDAP 1934 zu drehen. Für den Film "Triumph des Willens" setzt sie 16 Kamerateams mit mehr als 100 Mitarbeitern ein. Der Film findet international große Beachtung und bringt ihr mehrere Preise ein. So eine Goldmedaille beim Filmfest in Venedig. Hier im Bild bekommt sie 1936 den Großen Preis der italienischen Filmindustrie. Bildrechte: IMAGO
Dreharbeiten für
Im Anschluss erhält sie den Auftrag, die Olympischen Spiele in Berlin 1936 propagandistisch umzusetzen. Der Film hat als zentrales Thema die Verherrlichung des Körpers. Auf dem Foto sieht man Mitglieder des Filmteams, die aufbrechen, den Olympia- Fackellauf zu drehen Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl bei Dreharbeiten zu
Für ihren Olympia-Film drehte Leni Riefenstahl auch in Griechenland, hier im Bild mit Griechen in Nationaltracht. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl
Leni Riefenstahl auf einem Foto von 1954 in Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Krieg konnte die Regisseurin nicht an ihre Erfolge anknüpfen. Der Schatten ihrer Freundschaft mit Hitler wird sie ihre gesamte Karriere begleiten. Sie wendet sich verstärkt der Fotografie zu. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl
In den 70er Jahren verbringt sie mehrere Monate in Afrika bei dem sudanesischen Ureinwohnerstamm der Nuba. Sie lernt die Sprache der Ureinwohner und macht dort große Fotoserien. Die Fotobände, die dort entstehen, ernten viel internationales Lob. Bildrechte: IMAGO
Leni Riefenstahl auf einem Boot
Mit 71 Jahren lernt Leni Riefenstahl tauchen und veröffentlicht in den folgenden Jahren mehrer Fotobände mit Unterwasseraufnahmen. Bildrechte: IMAGO
Filmregisseurin Leni Riefenstahl (GER) in ihrem Haus in Pöcking vor ihren Aufnahmen des Naturvolkes der Nuba
Mit 97 Jahren kehrte Leni Riefenstahl noch einmal zu den Nuba in den Sudan zurück. Auf dem Rückflug stürzte sie mit einem Hubschrauber ab, überlebte aber schwerverletzt. Bildrechte: IMAGO
Filmregisseurin Leni Riefenstahl (GER) mit ihrem Tauchlehrer Günter Stolberg zu Gast auf der BOOT 2003 in Düsseldorf
Im Alter von 101 Jahren verstirbt die Künstlerin in ihrem Haus in Pöcking bei München. Auf dem Foto ist sie kurz vor ihrem Tod mit ihrem Tauchlehrer auf der Messe BOOT 2003 in Düsseldorf zu sehen. (Über dieses Thema berichtet der MDR auch im Fernsehen: Geschichte Mitteldeutschlands, Leni Riefenstahl - die Diva und die Stasi | 20.08.2017 | 20.15 Uhr) Bildrechte: IMAGO
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