MDR ZEITREISE

Sex-Geschichte(n)

Made in Halle:

Die Maschine und ihre Macher

Schema einer Herz-Lungen-Maschine
Das Herz war das Organ, das bis Ende des 19. Jahrhunderts als das "Unberührbare" galt. Doch von der Idee, am Herzen zu operieren, während eine Maschine dessen Aufgaben übernimmt, bis zur Umsetzung, vergingen Jahrzehnte. Hier die schematische Abbildung einer Herz-Lungen-Maschine. Bildrechte: Professor Günter Baust
OP-Team
Ein Medizinerteam sitzt vor der "Diva", wie die selbstgebaute Herz-Lungen-Maschine auch genannt wurde. Bildrechte: Professor Günter Baust
Ein Mann mit Mundschutz sitzt vor einem großen technischen Gerät
Professor Günter Baust vor der Herz-Lungen-Maschine. - Die einzelnen Bauteile mussten nach ihrer Sterilisierung vor jeder Operation steril montiert werden. Bildrechte: Professor Günter Baust
OP-Team
"Ein erfolgreiches Herzteam funktioniert ähnlich wie eine extrem belastete Kette. Jedes einzelne Kettenglied muss seine Belastbarkeit garantieren, wenn das vorgegebene Ziel erreicht werden soll," schreibt Professor Baust in seinem Buch über die Herz-Lungen-Maschine, die in Halle gebaut wurde, und das Team dahinter. Bildrechte: Professor Günter Baust
Schema einer Herz-Lungen-Maschine
Das Herz war das Organ, das bis Ende des 19. Jahrhunderts als das "Unberührbare" galt. Doch von der Idee, am Herzen zu operieren, während eine Maschine dessen Aufgaben übernimmt, bis zur Umsetzung, vergingen Jahrzehnte. Hier die schematische Abbildung einer Herz-Lungen-Maschine. Bildrechte: Professor Günter Baust
Herz-Lungen-Maschine Marke Eigenbau bei einer OP.
Mehr als nur ein technisches Wunderwerk - die hallesche Herz-Lungen-Maschine ist vor allem ein Produkt couragierter und phantasiebegabter Mediziner und Techniker, die sich von staatlichen Vorgaben nicht bremsen ließen. Bildrechte: Professor Günter Baust
Herz-Lungen-Maschine im Testlauf
Beim ersten Einsatz 1962 der halleschen Herz-Lungen-Maschine assistierten Mediziner-Kollegen aus Budapest, die eine Woche lang in die Eigenheiten des halleschen Modells eingewiesen wurden. Die Budapester hatten die Hallenser Chirurgen zum Bau einer eigenen Herz-Lunge-Maschine ermuntert. Bildrechte: Professor Günter Baust
Professor Karl-Ludwig Schober
Der Chirurg, sozusagen der "Motor" des Maschinen-Eigenbaus: Professor Karl-Ludwig Schober, Jahrgang 1912. Er studierte Medizin in Graz, Freiburg im Breisgau und in Halle. 1942 geriet er in Stalingrad in Kriegsgefangenschaft und war bis 1948 zu seiner Entlassung als Lagerarzt in Kasachstan eingesetzt. Zwei Jahre nach seiner Habilitierung in Halle, wurde er zum Direktor der Chirurgischen Uniklinik Halle berufen. Bildrechte: Professor Günter Baust
Zwei Männer in OP-Kitteln blicken nachdenklich
Karl-Ludwig Schober (vorne) und Fritz Struß, die zusammen abenteuerliche Wege gingen, um auch in Halle mit einer Herz-Lungen-Maschine operieren zu können. Bildrechte: Professor Günter Baust
OP-Team
Baust, hier an der "Diva". Später hält er die abenteuerliche Geschichte der halleschen Herz-Lungen-Maschine in einem Buch fest. Bildrechte: Professor Günter Baust
Professor Baust lässt sich von Markus Stiller eine Herz-Lungen-Maschine von heute zeigen
Professor Baust lässt sich von Markus Stiller eine Herz-Lungen-Maschine von heute zeigen. Bildrechte: Annett Meltschack
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