MDR ZEITREISE

Das Chemiedreieck der DDR

MDR Zeitreise Spezial - 100 Jahre Leuna
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

So 30.04.2017 22:25 Uhr MDR FERNSEHEN

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Atomunglück

Die Katastrophe in Tschernobyl 1986

Am 26. April 1986 explodiert in Tschernobyl ein Block in einem Kernkraftwerk. Wie ging die sowjetische Regierung damals mit der Katastrophe um? Wie reagierten DDR und Bundesrepublik?

Der zerstörte Reaktorblock 4 - Katastrophe von Tschernobyl
Am 26. April 1986 wird im Atomkraftwerk Tschernobyl der Reaktor 4 zur Überprüfung der Sicherheitssysteme testweise ausgeschaltet. Um 01:23 Uhr fällt daraufhin das Kühlwassersystem aus. Eine unkontrollierte atomare Kettenreaktion beginnt. Bildrechte: IMAGO
1986, Dekontamination von Einsatzfahrzeugen in der Sperrzone - Katastrophe von Tschernobyl
Viele (Aufräum-)Arbeiten können nur Menschen erledigen, denn die Elektronik ferngesteuerter Maschinen fällt bei der hohen Strahlenbelastung aus. Die Liquidatoren bezahlen ihren Einsatz in dieser hochverstrahlten Umgebung mit ihrer Gesundheit, viele auch mit ihrem Leben. Überlebende kämpfen bis heute mit den Folgen der Verstrahlung. Bildrechte: IMAGO
Autos aus DDR kommend werden gereinigt nach Tschernobyl-Unglück.
Gespenstische Szenarien an den Grenzen: Autos, die nach dem Reaktorunglück von der DDR in die Bundesrepublik fahren, werden auf ihre Strahlung überprüft und anschließend von außen gereinigt. Bildrechte: dpa
Der zerstörte Reaktorblock 4 - Katastrophe von Tschernobyl
Am 26. April 1986 wird im Atomkraftwerk Tschernobyl der Reaktor 4 zur Überprüfung der Sicherheitssysteme testweise ausgeschaltet. Um 01:23 Uhr fällt daraufhin das Kühlwassersystem aus. Eine unkontrollierte atomare Kettenreaktion beginnt. Bildrechte: IMAGO
Männer mit Wasserschläuchen
Zwei schwere Explosionen zerstören den Reaktor und den Maschinenraum. Acht Tonnen Plutonium-haltiger radioaktiver Treibstoff werden in die Luft geschleudert und Bruchteile zerstäubter Graphitstäbe. Die Werksfeuerwehr wird alarmiert. Keiner der Feuerwehrmänner wird die Reaktorkatastrophe um mehr als einige Wochen überleben. Bildrechte: dpa
Mitarbeiter der Produktionstechnischen Gesellschaft
Die direkte Umgebung des Kraftwerks ist schwer kontaminiert - eine regelrechte Todeszone für Mensch, Tier und Natur. - Das Bild zeigt, wie Fische in der Nähe des Unglücksortes auf radioaktive Belastung untersucht werden. Es zeigt auch, wie mangelhaft die Menschen vor Ort gegen die unsichtbare Gefahr, die verstrahlte Umgebung, geschützt sind. Bildrechte: dpa
Soldaten messen nach der Katastrophe die radioaktive Strahlung auf dem Gelände des Atomkraftwerks Tschernobyl.
Außerhalb des Reaktors sind so genannte Liquidatoren im Einsatz: Experten, Soldaten der sowjetischen Armee und Zivilisten - ein improvisiertes Aufräumkommando. Die Angaben über ihre Anzahl schwanken - zwischen 380.000 und 800.000 sollen im Einsatz gewesen sein. - Hier im Bild messen Soldaten die radioaktive Strahlung auf dem Gelände des Atomkraftwerks. Bildrechte: dpa
Zeltstadt der Liquidatoren
Die Helfer stammen aus allen Teilen der ehemaligen Sowjetunion und sind provisorisch in einer Zeltstadt untergebracht. Sie sammeln tote Tiere, pumpen verstrahltes Wasser ab und mauern den Reaktor ein. Bildrechte: IMAGO
Weißrussland | Am stärksten verstrahlte Gebiete
Durch die Explosion entsteht eine radioaktive Wolke, die weite Teile der Ukraine, Russlands, Weißrusslands verstrahlt und sogar Westeuropa erreicht. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Aktuelle Kamera 1986 zum Thema Tschernobyl
In der DDR wird die Öffentlichkeit erst drei Tage nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl informiert - in der letzten Meldung der Nachrichtensendung "Aktuelle Kamera". - Allerdings wissen die DDR-Bürger zu dem Zeitpunkt schon über die Reaktorkatastrophe Bescheid - aus den Westmedien. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Anti-Atomkraft-Proteste nach Tschernobyl
In der Bundesrepublik gibt es nach Reaktor-Katastrophe vielerorts - hier in Bonn - lautstarke Proteste gegen die Atomkraft-Nutzung. Bildrechte: IMAGO
1986, Abgesperrter Kinderspielplatz in Berlin nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl/UdSSR, Schild Achtung! Betreten verboten! Radioaktiv
Ob in West-Berlin oder in Freiburg im Breisgau - landauf, landab verwaisen nach dem GAU Kinderspielplätze: Der Sand gilt als strahlenbelastet und wird ausgetauscht. Bildrechte: IMAGO
Eine Frau hinter einem Gemüsestand mit Salatköpfen zeigt ein Papier. Darauf steht:
Wirtschaftlich trifft die Reaktorkatastrophe Bauern und Obsthändler: Die Aufnahme stammt vom 15. Mai 1986. Bildrechte: dpa
Verstrahltes Gemüse wird untergepflügt
Bauern pflügen ganze Salat-Felder unter die Erde. Bildrechte: dpa
Tschernobyl - Denkmal für Feuerwehrmänner
Seit 2011 erinnert in Tschernobyl vor der Feuerwehrwache ein Denkmal an die Feuerwehrleute, die nach der Explosion als erstes in das Atomkraftwerk gerufen wurden. Bildrechte: dpa
Krebskranke Kinder im Klinikum Barawljany in Minsk (Weißrußland) im März 1995.
Die Folgen der Verstrahlung zeigen sich bei Kindern und Neugeborenen: Viele Kinder, die in 1986 radioaktiv verseuchten Gebieten aufwuchsen, erkrankten nach dem GAU an Krebs oder sind immungeschädigt. Aber auch die folgende Generation lebt mit den Nachwirkungen - Babys kommen mit Missbildungen zur Welt, auffalend viele Kinder haben Herzfehler. - Die Internationale Atomenergiebehörde erkennt nur 31 Todesfälle für die Reaktorkatastrophe vom 23. April 1986 an - ungeachtet der Tatsache, dass allein in der Ukraine 17.000 Familien von Hinterbliebenen-Rente leben: Die Väter oder Mütter waren nach ihren Einsätzen als Helfer in Tschernobyl gestorben. Bildrechte: IMAGO
Kernkraftwerk Tschernobyl 2015
Und was geschah mit dem Reaktor? Nach der Katastrophe wurde zunächst ein Beton-"Sakopharg" über der Atomruine errichtet. Von 2012 bis 2015 wurde eine weitere Stahlkonstruktion als Schutzhülle gebaut - 105 m hoch, 150 m lang und 257 m breit. Sie soll die Ruine nun für 100 Jahre von der Umwelt abschotten. Bildrechte: IMAGO
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Stimmen zum Reaktorunglück in Tschernobyl

Wie reagierte die Politik 1986 auf das Reaktorunglück in Tschernobyl? Auch ein Sportler, der unweit des Unglücksorts zur Friedensfahrt 1986 startete, schildert, was er über die Katastrophe erfuhr.

Ein Mann mit schütterem weißem Haar und Brille lächelt.
Zwei Monate nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl erklärte Erich Honecker Journalisten, wie sich DDR-Bürger am besten gegen radioaktive Strahlung schützen könnten: "Zu Hause waren wir sechs Kinder, und unsere Mutter hat immer den Salat gewaschen." Allerdings betonte Honecker in dem Interview auch: "Ich bin der Meinung, dass die Kernkraft nicht das letzte Wort ist." Bildrechte: dpa
Ein Mann mit schütterem weißem Haar und Brille lächelt.
Zwei Monate nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl erklärte Erich Honecker Journalisten, wie sich DDR-Bürger am besten gegen radioaktive Strahlung schützen könnten: "Zu Hause waren wir sechs Kinder, und unsere Mutter hat immer den Salat gewaschen." Allerdings betonte Honecker in dem Interview auch: "Ich bin der Meinung, dass die Kernkraft nicht das letzte Wort ist." Bildrechte: dpa
Mann mit Seitenscheitel lächelt.
"Der Senat rechne damit, dass Kernkraftgegner ihn unter Druck setzen werden, massiv auf die Kernenergiepolitik der DDR Einfluss zu nehmen. Angesichts der Tatsache, dass Westberlin inmitten der DDR liege, könnten solche Versuche den Bestrebungen des Senats, die Bevölkerungsstärke der Stadt zu erhalten und neue Industriebetriebe anzusiedeln, nicht unwesentlich entgegenwirken“, führte der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen vor dem Parteivorstand der Westberliner CDU im Mai 1986 aus. "Ausgehend davon hat der CDU-Parteivorstand die Kreis- und Ortsverbände orientiert, Meinungsäußerungen über die gesundheitlichen Auswirkungen des Unfalls in Tschernobyl zu unterbinden." Bildrechte: Eberhard Diepgen
Günter Schabowski (ehemaliges Mitglied des ZK der DDR)
"Wir haben das mit gemischten Gefühlen betrachtet", erinnert sich Politbüromitglied Günter Schabowski. Auch er habe sich im Westfernsehen informiert und Gedanken gemacht. Ansonsten aber habe in solchen Fällen in der DDR ein ehernes Gesetz gegolten: "Auf jeden eigenen Kommentar verzichten. Da wird nur erzählt, was die in Moskau fabrizieren." (Aus: Spiegel online, 09.04.2006) Bildrechte: IMAGO
Ein weißhaariger, älterer Mann mit dicker Hornbrille und Krawatte
"Reaktorsicherheit ist für die Sowjetunion und auch für uns eine der zentralen Fragen überhaupt", erklärte Prof. Dr. Karl Lanius, Direktor des Instituts für Hochenergiephysik, in einer Sondersendung des DDR-Fernsehens am 30. April 1986. Mit einer "sehr kleinen Wahrscheinlichkeit" könnten solche Unfälle wie in Tschernobyl aber auftreten, räumte Lanius ein. Man müsse aus diesem Unfall lernen. Ansonsten habe nie eine Gefährdung für die Bürger der DDR bestanden. Das sei alles "hochgespielt", meinte der Wissenschaftler. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Mann im Anzug sitzt hinter einem großen Schreibtisch
Der Direktor des Zentralinstituts für Kernforschung in Rossendorf bei Dresden, Akademiemitglied Prof. Dr. Günter Flach, äußerte in eienr Sondersendung des DDR-Fernsehens am 30. April 1986 "absolutes Unverständnis“ darüber, "wie man eine bedauerliche technische Situation, die in Tschernobyl eingetreten sei, zu einer derartigen Kampagne nutzen kann, um die friedliche Nutzung der Kernenergie in der UdSSR zu verteufeln." Bildrechte: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossenodr e.V.
Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber (CDU) während einer Pressekonferenz zur Gesundheitsforschung am 25. Oktober 1985 in Bonn.
"Tschernobyl ist selbstverständlich ein Anlass, in Gedanken mal einen Schritt zurückzutreten und die Dinge mit Abstand zu betrachten, in die man sonst unmittelbar eingespannt ist", sagte Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber einen Monat nach der Katastrophe. "Für die Bewertung des Risikos in Deutschland", so der Minister, "hat Tschernobyl von der Sache her aber nichts Neues ergeben: Wir haben in der Bundesrepublik Deutschland mit großem Aufwand ein Höchstmaß an Sicherheit verwirklicht." (Aus: Spiegel, 26.05.1986) Bildrechte: dpa
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Erich Honecker
Zwei Monate nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl gab Erich Honecker gegenüber Journalisten eine Empfehlung ab, wie sich die DDR-Bürger am besten gegen radioaktive Strahlung schützen könnten: "Zu Hause waren wir sechs Kinder, und unsere Mutter hat immer den Salat gewaschen." Allerdings betonte Honecker in diesem Interview auch: "Ich bin der Meinung, dass die Kernkraft nicht das letzte Wort ist." Bildrechte: dpa

Stichwort Wehrdienst:

Ein junger Kriegsdienstverweigerer steht vor der Kommission.
Bildrechte: MDER/Tatyana Chistova

Dokumentation | 23.04.2017 | 23:45 Uhr Wehrdienstverweigerung in Russland

Wehrdienstverweigerung in Russland

Vier junge Russen haben beschlossen, dass Pazifismus für sie kein Schimpfwort ist und wollen den Wehrdienst verweigern. Eine Kommission muss nun entscheiden, was aus ihnen wird.

MDR Zeitreise | 18. April | 21:15 Uhr

Günter Wallraff, seine Recherchen und die Folgen

Günter Wallraff: Ihr da oben, wir da unten
Der Bestseller aus dem Jahr 1973 gilt als die "Bibel der deutschen Gesellschaftskritik": Zusammen mit Bernt Engelmann fühlte Günter Wallraff den reichsten Deutschen undercover auf den Zahn: Darunter waren unter anderen die Familien Thurn und Taxis, zu Guttenberg, Horten, Oetker, Thyssen und Henkel. Bildrechte: Kiepenheuer & Witsch
Günter Wallraff: Ihr da oben, wir da unten
Der Bestseller aus dem Jahr 1973 gilt als die "Bibel der deutschen Gesellschaftskritik": Zusammen mit Bernt Engelmann fühlte Günter Wallraff den reichsten Deutschen undercover auf den Zahn: Darunter waren unter anderen die Familien Thurn und Taxis, zu Guttenberg, Horten, Oetker, Thyssen und Henkel. Bildrechte: Kiepenheuer & Witsch
Schriftsteller Günter Wallraff vor der Verhandlung auf der Anklagebank am 10.12.1975.
Seine "unerwünschten Reportagen", wie es in der Anklage des Kölner Amtsgerichts vom 10.12.1975 heißt, haben Folgen: Dem damals 33-Jährigen werden Urkundenfälschung und "Ausweispapier-Missbrauch" vorgeworfen. Er hatte 1973 unter falschem Namen als Bote im Kölner Versicherungskonzern Gerling gearbeitet. Ausgewiesen hatte er sich mit einem auf falschen Namen ausgestellten Invaliden- und Rentenversicherungskarten. Bildrechte: dpa
Auf einer Pressekonferenz am 4. März 1980 in Bonn stellt der Kölner Schriftsteller Günter Wallraff (r) eine Anti-
Auf einer Pressekonferenz am 4. März 1980 in Bonn stellt Günter Wallraff (r) eine "Anti-"Bild"vor. Die erste Auflage - 300.000 Stück - kosteten Wallraff und seinen Mitstreiter Klaus Staeck 60.000 D-Mark. Bildrechte: dpa
Günter Wallraff: Ganz unten
Als Türke "Ali Levent" lernte Günter Wallraff Anfang der 80er-Jahre Deutschland aus einer neuen Perspektive kennen. Er schuftete bei Thyssen in Duisburg, bei McDonalds, auf dem Bau und als Versuchskaninchen der Pharmaindustrie - und erlebte so, wie Deutsche mit (vermeintlichen) Gastarbeitern umgehen. Das Buch hatte Folgen - Millionenstrafen für Konzerne, löste aber auch eine gesellschaftliche Debatte über den Umgang mit den lange schon nicht mehr "neuen" Mitbürgern aus. Bildrechte: Kiepenheuer & Witsch
Der investigative Journalist und Autor Günter Wallraff zeigt am 29.10.1986 vor dem Landgericht in Düsseldorf die Schuhe die er als
Auch das Buch "Ganz unten" bringt Wallraff vor Gericht, hier ein Bild vom 29.10.1986 vor dem Landgericht in Düsseldorf. Wallraff zeigt die Schuhe, in die er als "Ali Levent" bei der Arbeit schlüpfte. Bildrechte: dpa
Der Journalist und Buchautor Günter Wallraff sitzt während einer Recherche als Fahrer des Paketdienstes GLS in einem Lieferwagen
Günter Wallraff als Fahrer des Paketdienstes GLS in einem Lieferwagen. Wallraff untersuchte für RTL und den ZEIT-Magazin-Beitrag "Des anderen Last" die Arbeitsbedingungen von Paketfahrern. Bildrechte: dpa/ Thomas Rabsch / ZEITmagazin
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Stadtgeschichte Leipzig:

Bowlingtreff Leipzig - der geheime Prachtbau

Geschwungene Treppe führt zwischen zwei Säulen unter ein Glasdach.
Die postmoderne Bowlinghalle im Bowlingtreff, aufgenommen 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Geschwungene Treppe führt zwischen zwei Säulen unter ein Glasdach.
Die postmoderne Bowlinghalle im Bowlingtreff, aufgenommen 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Bowlingtreff Leipzig
Die große Bowlinghalle im Bowlingtreff 1987. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Blick zwischen menschenleere Bowlingbahnen zurück auf die Sitzreihen
Blick von den Bahnen ins Innere der Halle, man sieht die Emporen. Dort standen Billardtische und Spielautomaten. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Blick durch eine durchbrochene Mauer in einen Raum mit Fenster.
Die Garderobe Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Lichtdurchflutete Eingangshalle mit Treppen links und hinten; rechts in die Wand eingelassener Platz für eine Skulptur.
Die Bowlingbahnen lagen unterirdisch - auf feinstem Marmor gelangte man zu den Hallen. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
Geschwungene Ledersitzreihe vor einer Bowlingbahn, deren Bahnen durch helle Säulen voneinander abgegrenzt sind.
Die kleine Bowlinghalle. Bildrechte: Weber/Kasten/Beyer&Dorschner
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Werbegeschichte(n)

"Sex sells"-Werbung im Wandel der Zeit

Busengrapscher-Likörwerbung
1970: Alkohol als Mittel zum Zweck: Klare Botschaft. Bildrechte: IMAGO
Busengrapscher-Likörwerbung
1970: Alkohol als Mittel zum Zweck: Klare Botschaft. Bildrechte: IMAGO
Likoerwerbung - Schlüpferstürmer
70er-Jahre Werbung: Klassisches Werbeversprechen... Bildrechte: IMAGO
Model im Bikini wirbt für die Filme des Fotomaterialienherstellers ORWO
DDR - Werbung 1984. Botschaft: Wer mit Orwo fotografiert, kriegt halbnackte Mädchen vor die Linse? Bildrechte: IMAGO
Im Pin Up-Stil der 50er Jahre sind 1996 drei nackten Frauenoberkörper zu sehen, denen Flaschendeckel mit dem Perrier-Schriftzug auf die Brustwarzen gemalt wurden.
Erinnert an den Pin Up-Stil der 50er-Jahre, ist aber französische Werbung von 1996: Die drei nackten Frauenoberkörper, denen Flaschendeckel mit dem "Perrier"-Schriftzug auf die Brustwarzen gemalt wurden. Sorgte für Unmut für Frankreich Bildrechte: dpa
Werbeplakat an Bushaltestelle, 2001
Mediamarkt stoppte 2001 nach Protesten diese Werbekampagne und erklärte das Plakat zeige "sehr schrägen Humor". Auch der Deutsche Werberat hatte diese Kampagne gerügt. Bildrechte: IMAGO
Ein Fahrzeug mit der Aufschrift «Verführerisch Lecker» und nackten, aus Kaffeebohnen herausragenden Frauenbeinen mit halb ausgezogenen roten Pumps, 2015
2015 - Hier soll die Bohne mit Beinen an den Mann gebracht werden. Bildrechte: dpa
Schablonenbild (Stencil) einer geknebelten Frau an einer Hauswand
Unterwäschewerbung aus Frankreich - endete 2005 mit harschen Protesten. Bildrechte: IMAGO
Werbeplakat für Mobile Werbung
Über den Rücken, durch die Brust, udn dann ins Auge: Der Zusammenhang zwischen dem Produkt und dem Bild ist mehr als (erklärungsbe)dürftig. Beworben werden Werbeflächen auf mobilen Objekten - Autos, Lastern etc. Bildrechte: IMAGO
Müllermilch Weihnachtsedition, Hier drei von sieben Geschmacksrichtungen: Schoko, Nocciola Nuss und Banane.
2016 - Auch ein Milchhersteller konnte der Versuchung nicht widerstehen, sein Produkt mit halbnackten Mädchen zu garnieren. Bildrechte: IMAGO
Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Slogan -Grün wirkt - Wir machens gleich
Auch Politik will sich verkaufen. 2002 setzen die Grünen im Wahlkampf auf nackte Haut mit markigem Spruch. Sie sind damit nicht allein. Die "Junge Union hatte eine ganze Serie schlüpfriger Plakate in petto, Motiv Frauenpo in schwarzem Stringtanga, "Schwarze Spitze" oder eine Hand, die vorne in einen schwarzen Stringtanga greift, Motto, "Wir greifen tiefer". Bildrechte: IMAGO
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