Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
KontaktKontaktPodcastPodcastNachhörenTeam

Landesweit hat Russland wieder einmal massiv Städte mit Raketen beschossen. Im Donbass gibt es heftige Kämpfe. Ist das die angekündigte Offensive Russlands? Nein, sagt, Ex-Nato-General Erhard Bühler. Mit einer solchen weiteren Angriffswelle habe man rechnen müssen. Die Lage für die Ukraine sei besonders bei Bachmut kritisch. Deswegen rechnet Bühler damit, dass die Stadt bald geräumt wird. Weitere russische Angriffe gebe es bei Kreminna. Das alles habe mit einer großen russischen Offensive nichts zu tun. Noch nicht.

Moderatorin Angela Tesch, die Tim Deisinger vertritt, spricht mit Bühler auch über die Europareise des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Dieser habe vor allem zwei Botschaften im Gepäck gehabt: Erstens Dank für die erhaltene Hilfe und zweitens die Bitte nach mehr. Von der Reise gehen laut Bühler auch Signale an Russland aus. Und die Debatte um Kampfjets gewinnt weiter an Fahrt. Bühler sagt, langfristig könne es sein, dass der Westen um die Lieferung von Flugzeugen nicht umhinkomme. Dabei gehe es aber zunächst nicht um Deutschland und die Bundeswehr.

Der Westen liefert der Ukraine Kampfpanzer. Aber wann werden die da sein? Und wie verändern sich damit die militärischen Fähigkeiten der Ukraine? Dazu gibt es eine Reihe von Hörerfragen. Es geht auch darum, wie der deutsche Leopard 2-Panzer im Vergleich zu russischen Panzern abschneidet.

Und es geht um Äußerungen der US-Reporterlegende Seymour Hersh, der behauptet, die USA hätten die Nordstream-2-Pipelines gesprengt. Bühler dazu: „Ich halte das für eine Ente“. Zwei Hauptgründe dafür: Die behauptete Quelle und der Ort von Hershs Veröffentlichung.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.