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MDR-Fernsehen

Sa, 21.05. 00:10 Uhr 90:43 min

... verdammt, ich bin erwachsen

Spielfilm DDR 1974

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Der 15-jährige Klaus Kambor, genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz und fühlt sich schon richtig erwachsen. Er ist groß und kräftig, verträgt reichlich Rhabarberwein und geküsst hat er auch schon. Als er jedoch mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht, ist guter Rat teuer.

... verdammt, ich bin erwachsen

Und wie das so ist in dem Alter, drehen sich viele Gedanken in Kurbels Kopf um seine Mitschülerin Daniela (Angelika Herrmann). Sie darf er endlich küssen. Bildrechte: DEFA-Stiftung/Eckhard Hartkopf, Christa Köfer
Mit Kumpel Piepe Jatzmauk (Frank Wuttig) stellt er sich der nächsten Herausforderung: beide trinken eine Flasche Rhabarberwein aus. Bildrechte: DEFA-Stiftung/Eckhard Hartkopf, Christa Koefer

Klaus Kambor (Ralf Schlösser), genannt Kurbel, lebt in einem Dorf in der Lausitz. Er ist fünfzehn, geht in die 9. Klasse und hält sich manchmal schon für richtig erwachsen. Groß und kräftig ist er, und Daniela (Angelika Herrmann) hat er auch schon geküsst. Doch dass zum Erwachsensein noch ein bisschen mehr gehört, wird ihm immer wieder bewusst. Zum Beispiel, als er mit seiner genialen neuen Rasenmäh-Methode einen Waldbrand verursacht und dazu stehen muss. Auch die Sache mit dem Tagebau, dem einige von ihm geliebte Plätze der Umgebung weichen müssen, ist nicht einfach zu begreifen. In Lehrer Konzak (Dieter Franke) und dem Baggerführer Jule Bucht (Jürgen Reuter) findet er Freunde, die für seine Probleme Verständnis haben. Seine ersten Erfahrungen mit dem Erwachsenwerden zeigen ihm aber auch, dass neue Probleme auf ihn zukommen werden.

Ein zu Unrecht fast in Vergessenheit geratener DEFA-Film über einen Sommer in der Lausitz, der bis in die Nebenrollen mit beliebten DDR-Schauspielern besetzt ist, u.a. Herbert Köfer, Jutta Wachowiak, Jürgen Reuter und Wolfgang Winkler. Als Musikinterpreten sind die Puhdys und die Gruppe Express zu hören. Der Film beeindruckt mit schönen Landschaftsbildern, doch er setzt sich - für die damalige Zeit - auch überraschend kritisch mit der Zerstörung der Natur durch den Braunkohleabbau in der Lausitz auseinander. Er wird jetzt zum ersten Mal im MDR-Fernsehen gezeigt.

Mitwirkende

Kamera: Peter Süring
Musik: Peter Gotthardt
Buch: Rolf Losanksy
Vorlage: Nach dem Roman "Der Riese im Paradies" von Joachim Nowotny
Regie: Rolf Losansky

Darsteller

Klaus Kambor: Ralf Schlösser
Daniela: Angelika Herrmann
Piepe Jatzmauk: Frank Wuttig
Gudrun: Lilo Josefowitz
Der lange Barthel: Detlef Höpfner
Jule Bucht: Jürgen Reuter
Lehrer Konzak: Dieter Franke
Schuster Jubke: Herbert Köfer
Meister Funke: Günther Grabbert
Kindergärtnerin Kandidel: Jutta Wachowiak
und andere

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