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MDR-Fernsehen

Mo, 04.12. 06:15 Uhr 29:45 min

Unterwegs in Sachsen

Mit dem Moosweibel im Tal der Göltzsch

  • Stereo
  • 16:9 Format
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  • VideoOnDemand

Unterwegs in Sachsen | MDR FERNSEHEN | 02.12.2023 | 18:15 Uhr Mit dem Moosweibel im Tal der Göltzsch

Alex Huth an der Seite des Moosweibels, dargestellt von Sylvia Schlenker aus Falkenstein. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Das Kostüm mit dem langen Mantel hat Sylvia Schlenker extra für die Filmarbeiten hergestellt, hierfür pflückte sie frisches Moos und beklebte die Manteloberfläche aufwendig. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Alex Huth hat auch seine Freude, sich mit Moos zu bestücken. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Der Moosweibel-Wanderweg führt auch an den ältesten Gebäuden von Falkenstein vorbei. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Pfarrerin Dr. Nikola Schmutzler begrüßt das Moosweibel auch in der St. Laurentiuskirche. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Klöppeln und Moosleute schnitzen ist im Advent auch in Rodewisch angesagt. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Alex Huth betätigt sich auch sportlich in der Sendung. Er fährt an der Seite von Tom Tröschel Skiroller auf der Rollerskipiste in Grünbach. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Die großen Cross-Skiroller erlauben es auch auf nicht asphaltierten Wegen zu fahren. Auch diese Sportgeräte testet der Moderator. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Der Schlossturm ist heute ein beliebtes Ausflugziel inklusive Panoramablick. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Viele solcher wehrhaften vogtländischen Türme sind im Laufe der Jahrhunderte abgerissen worden wie beispielsweise in Schöneck. Auerbach hat ihn noch  und es ist Wächter und Wahrzeichen der Stadt. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Steffen Fohlert führt seit 2017 die Schlossbrauerei mit frisch gebrautem Bier. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Warum schwingt in der Geschwister-Scholl-Oberschule eine Messingkugel? Der Physiker Prof. Dr. Kay Herrmann und Metallbauer Dietrich Roßbach berichten darüber in der Sendung. Bildrechte: MDR/Heike Riedel
Der Blick in den Weltraum fasziniert Alex Huth. Bildrechte: MDR/Heike Riedel

Das Vogtland ist seit jeher ein Waldland. Nicht zufällig enden 21 Prozent aller vogtländischen Ortsnamen auf den Rodungsnamen -reuth oder -grün, wie Wernesgrün, Remtengrün oder Vogelsgrün. Der Wald gab den Menschen Arbeit und Brot. Das spiegelt sich auch in den vogtländischen Sagen von Waldschraten, Moosmännern und Moosweibeln wieder.

Moderator Alex Huth macht das neugierig. Er begibt sich in der Vorweihnachtszeit in die Tiefen des märchenhaften immergrünen Vogtländischen Waldes. Zu Fuß und mit Rollerski.

Die Falkensteinerin Sylvia Schlenker schlüpft in der Adventszeit in ihr bemoostes Kleid und berichtet Alex Huth von der Sage des Moosmannes und Moosweibels. Der Moosmann-Trail führt von Falkenstein bis nach Rodewisch entlang der Göltzsch. Vorbei an der neun Mal in ihrer Geschichte niedergebrannten Stadt Auerbach. Deshalb ist Auerbach wie aus einem Guss gebaut, neogotisch und neobarock.

Dass die Vogtländer eine Vorliebe für die Beobachtung von Himmelskörpern und Erdbewegungen haben, ist bekannt. Im Treppenhaus der Auerbacher Geschwister-Scholl-Oberschule schwingt ein 17 m langes sogenanntes Foucaultsches Pendel und zeigt, dass die Erde um ihre Polachse rotiert. Und in der Sternwarte in Rodewisch schaut Alex in den weihnachtlichen Sternenhimmel und sucht nach dem Geheimnis des Sterns von Bethlehem.

Das regionale Reise-Journal

Zuhause ist es am schönsten finden die Unterwegs-Moderatorinnen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Und deshalb ist die Sendung eine Fundgrube für Leute, die in Mitteldeutschland neue Attraktionen, spannende Geschichten und pure Idylle erleben wollen. Entdeckungen, die nicht in jedem Reiseführer stehen.

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