Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
MDR KULTUR im RadioMDR KULTUR im FernsehenÜber unsKontaktSuche
Die Band The Hirsch Effekt kommt nach Dresden in die Groove Station Bildrechte: imago/Eibner

Live-MusikDresden: Die interessantesten Konzerte im Februar 2023

von Juliane Streich, MDR KULTUR

Stand: 01. Februar 2023, 16:11 Uhr

Die Seilschaft von Gundermann ist wieder unterwegs, die Rapper Audi88 & Yassin gehen wegen Corona auf "Reunion Tour" und The Hirsch Effekt machen nicht nur Progressive Metal. Unsere Konzerttipps für Februar in Dresden (inkl. Geheimtipps, die bald keine Geheimtipps mehr sind)!

Die Seilschaft mit Christian Haase statt Gundermann

Spätestens seit Andreas Dresens Film "Gundermann" sind die Lieder des "singenden Baggerfahrers" auch jenseits der DDR-Musikszene vielen bekannt genauso wie Die Seilschaft. Als Gerhard Gundermann 1992 eine Band suchte, um seine CD "Einsame Spitze" live auf die Bühne zu bringen, fand er Die Seilschaft. Zusammen spielten sie nicht nur Konzerte, sondern nahmen auch die Alben "Der 7te Samurai", "Frühstück wie immer" und "Engel über dem Revier" auf. Zehn Jahre nach Gundermanns plötzlichem Tod, beschloss Die Seilschaft sein Erbe weiter unter die Leute zu bringen. An der Stelle Gundermanns steht mittlerweile Christian Haase, der Songs wie "Und musst du weinen" oder "Hier bin ich geboren" gleichzeitig neu und vertraut klingen lässt.

Die ehemalige Gerhard-Gundermann-Band Die Seilschaft mit Sänger Christian Haase Bildrechte: dpa

Mehr InformationenSonntag, 03.02.2023, 20 Uhr

BeatPol
Altbriesnitz 2a
01157 Dresden

Regelmäßige Tipps – hier abonnieren

The Hirsch Effekt mit neuem Album "Kollaps"

Man könnte The Hirsch Effekt im Genre des Progressive Metal verorten, dann läge man zwar einerseits richtig, aber andererseits auch daneben. Schließlich vermag es diese Band aus Hannover, alle möglichen Stile ad absurdum zu treiben, indem sie zum Beispiel alles zerhackt, was sich eine Weile lang im sicheren Takt bewegt, nur um dann Choräle erklingen zu lassen, die einen zurück zur notwendigen Besinnung finden lassen. Vielleicht heißt ihr neues Album, dass sie nun live vorstellen, genau deswegen auch "Kollaps".

Die Band The Hirsch Effekt aus Hannover Bildrechte: imago/Eibner

Mehr InformationenSamstag, 18.02.2023, 20 Uhr

Groove Station
Katharinenstraße 11-13, 01099 Dresden

Audio88 & Yassin auf "Reunion Tour"

Dass die beiden Rapper Audi88 & Yassin jetzt auf "Reunion Tour" sind, liegt an der Corona-Pandemie. Denn die hat die eigentlich geplante "Tour des Todes" verhindert, auf der die zwei Berliner ihr Album Todesliste live feiern wollten. Zwei Jahre und zwei Alben später – "Back im Game Vol 1" und  "Schwerer Verlauf" – ist es also wirklich Zeit für eine Reunion mit den Fans. Und das wird ein Fest. Denn die stets kritischen, zynischen und sarkastischen Texte, die sich in den Anfangsjahren des Duos vor allem um Alkoholkonsum drehten, rappen sie jetzt weitgehend ohne sexistische und ableistische Begriffe gegen Rechtsextreme an. Witzig ist das aber immer noch.

Yassin Taibi (l) als Yassin und Florian Kerntopf als Audio88 Bildrechte: dpa

Mehr InformationenDonnerstag, 23.02.2023, 20 Uhr

Tante Ju
An d. Schleife 1
01099 Dresden

Indiefolk mit No King. No Crown.

Die Dresdner Indiefolkband No King. No Crown. kann man getrost noch als Geheimtipp bezeichnen – aber wahrscheinlich nicht mehr lange, zu schön klingt doch ihr Sound zwischen Folk, Indie, Singer-Songwriter und Kammerpop. Sänger und Songschreiber René Ahlig hat seinen ersten beiden Alben noch als Solokünstler herausgebracht, nun geben Gitarrist Ole Sterz, der auch an Violine und Banjo zu hören ist, sowie Martin Schuster an Synthesizern, Beats und Percussion der Singer/Songwriter-Musik die nötige Portion Extravaganz. Dabei bleibt es aber immer auch Musik zum Durchatmen und Runterkommen.

Die Band No King. No Crown. aus Dresden Bildrechte: Tom Nachbar

Mehr InformationenFreitag, 24.02.2023, 20 Uhr

Filmtheater Schauburg
Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden

Anders als Popstars: Shitney Beers

This is Pop. So heißt das aktuelle Album von Shitney Beers und ja, das ist Pop. Aber anderer als der von Popstars wie zum Beispiel bei – sagen wir jetzt mal ganz assoziativ – Britney Spears. Shitney Beers ist eher Lo-Fi unterwegs, singt zu ihrer E-Gitarre Songs über Klarkommen und über halt nicht Klarkommen aka Scheitern. Dass die Wahlhamburgerin Musiknerd ist, hört man raus, aber auf die angenehme (also nicht angeberische) Art. Längst hat sie bei Bands wie Thees Uhlmann, Muff Potter und die Nerven im Vorprogramm gespielt, nun ist sie auf Headliner-Tour. Zurecht. Denn this is Pop.

Shitney Beers auf "This Is Pop"-Tour Bildrechte: Sebastian Igel

Mehr InformationenMontag, 27.02.2023, 21 Uhr

OstPol
Königsbrücker Straße 47
01099 Dresden

Mehr Kultur aus und für Dresden

Dieses Thema im Programm:MDR KULTUR - Das Radio | 07. August 2020 | 16:10 Uhr