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BerichtVersorgungslage bei Medikamenten für Kinder entspannt sich

26. Februar 2024, 13:49 Uhr

In Deutschland können Kinder wieder besser mit Medikamenten versorgt werden. Eine von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gegründete Arbeitsgruppe bestätigt das in einem aktuellen Bericht. Nur bei einzelnen Medikamenten wie dem Antibiotikum "Penicillin V" gibt es weiter Engpässe.

Die Versorgungslage bei Kinderarzneimitteln hat sich trotz anhaltender Lieferengpässe entspannt. Wie das Redaktionsnetzwerks Deutschland berichtet, geht eine von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eingesetzte Arbeitsgruppe aktuell von einer guten Versorgung aus. In den vergangenen Monaten hätten die Apotheken wieder Vorräte anlegen können.

Bei drei Medikamenten gebe es aber weiter eine angespannte Versorgungslage. Den Angaben zufolge betrifft das die beiden Antibiotika Clarithromycin und Penicillin V sowie Medikamente mit dem Wirkstoff Salbutamol, der bei Asthma und chronischer Bronchitis eingesetzt wird. 

Entwarnung bei paracetamol- und ibuprofenhaltigen Zäpfchen

Bei Penicillin V gehe man jedoch von einer Entspannung im Februar und März aus. Bei Salbutamol sei das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (Bfarm) im engen Austausch mit den Pharmaunternehmen. Entwarnung gibt der Bericht der Arbeitsgruppe dagegen bei paracetamol- und ibuprofenhaltigen Zäpfchen. Dort sei die Versorgung gesichert.

Lauterbach hatte die sogenannte High-Level-Arbeitsgruppe im vergangenen Jahr gegründet. Teil des Gremiums sind Vertreter der Pharmaindustrie, des Großhandels und der Ärzte- und Apothekerschaft. Grund für die Gründung der Arbeitsgruppe waren Engpässe bei Kinderarzneien im vorangegangenen Winter.

AFP (akq)

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL | 26. Februar 2024 | 06:30 Uhr