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Nachrichten Nord-Thüringen um 19:30 Uhr

27. Mai 2024, 19:41 Uhr


Nordhausen | Sondershausen | Mühlhausen: AfD stärkste Kraft in Nordkreisen

Die AfD ist in drei der vier Nordthüringer Landkreisen als stärkste Kraft aus den Kreistagswahlen hervorgegangen. Plus 14,5 Prozentpunkte auf 33,2 Prozent erreichte die AfD im Landkreis Nordhausen. 13,4 Prozentpunkte mehr gab es im Kyffhäuserkreis. Dort bekam die AfD insgesamt 31,2 Prozent. Im Unstrut-Hainich-Kreis legte die AfD um sechs Prozentpunkte zu und sicherte sich mit 23,7 Prozent die meisten Mandate im Kreistag, knapp vor CDU und SPD. Einzig im Landkreis Eichsfeld landete die AfD mit 20,6 Prozent auf Platz zwei - deutlich hinter der CDU mit 45 Prozent. Allerdings hat die Partei im Vergleich zum letzten Mal sieben Punkte dazugewonnen, die CDU hat vier Punkte verloren.


Sondershausen: Stichwahl um Landratsposten

Im Kyffhäuserkreis wird es eine Stichwahl um den Landratsposten geben. Amtsinhaberin Antje Hochwind-Schneider von der SPD erhielt mit 45,7 Prozent die meisten Stimmen. Sie muss gegen Andreas Hartung-Schettler von der AfD antreten. Er kam auf 32,8 Prozent. Ebenfalls angetreten war Sven Oesterheld von der CDU. Für ihn stimmten 21,5 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,7 Prozent.


Mühlhausen: Zanker muss in die Stichwahl um Landratsposten

Der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker (SPD), muss in die Stichwahl. Nach dem Auszählen aller 124 Stimmbezirke kommt der 60-Jährige auf 39,7 Prozent der Stimmen und muss gegen Thomas Ahke (FWG-UH) antreten. Ahke hat 25 Prozent der Stimmen erreicht. Christopher Drößler (AfD) erhielt 21,2 Prozent der Stimmen. Weit hinter seinen drei Mitbewerbern lag CDU-Kandidat Hans-Joachim Roth mit 14,1 Prozent.


Nordhausen: AfD stärkste Partei im Stadtrat - BLS zum ersten Mal vertreten

Bei der Wahl zum Stadtrat von Nordhausen hat die AfD die meisten Stimmen erhalten. Nach Auszählung aller Stimmbezirke erhielt die Partei 35,4 Prozent der Stimmen. Auf Platz 2 liegt die CDU mit 21,8 Prozent. Die SPD erreichte 14,7, die Linke lag mit 10,8 Prozent vor den Grünen mit 5,1 und der FDP mit 3,2 Prozent. Die Bürgerliste Südharz (BLS) hat zum ersten Mal den Einzug in den Stadtrat Nordhausen geschafft. Laut vorläufigem Endergebnis erhielt die Bürgerliste 8,3 Prozent der Stimmen. Damit ziehen drei Bewerber in den Nordhäuser Stadtrat ein. Die Aktiven wollen Oberbürgermeister Kai Buchmann politische Rückendeckung geben. Buchmann war im vergangenen Jahr zum zweiten Mal zum Oberbürgermesiter gewählt worden. Eine Fraktion, die ihn offiziell stützt, hatte er bisher nicht.


Mühlhausen: SPD nun stärkste Kraft im Stadtrat

Mit neun statt bisher sechs Sitzen ist die SPD stärkste Kraft im Mühlhäuser Stadtrat. Die scheidende Bürgermeisterin Beate Sill (pl) hat auf der SPD-Liste sofort den Sprung in den Rat geschafft. Zulegen konnte auch die AfD mit sieben statt bisher vier Mandaten und die Freien Wähler mit fünf statt drei Sitzen. Die CDU-Fraktion hat noch sieben Mitglieder, zuvor waren es neun. Mandate verloren haben auch die Linken, die Grünen und die Bürgerliste. Der Stadtrat konstituiert sich am 12. Juni beim feierlichen Ratswechsel in der Marienkirche.


Sondershausen: "Volksolidarität" im Stadtrat vorn

Bei der Stadtratswahl in Sondershausen hat die Fraktion "Volkssolidarität" (VS) eine Mehrheit erhalten. Die VS erhielt 23,4 Prozent der Stimmen und damit sieben Sitze im Stadtrat. Darauf folgten die AfD mit 20,9 und die CDU mit 18,8 Prozent. Die SPD erhielt 12,1 Prozent, Linke 8,7 und Freie Wähler 7,9 Prozent. Die rechtsextreme Kleinpartei Die Heimat zieht mit zwei Sitzen in den Stadtrat ein. Sie erhielt 5,7 Prozent. Grüne und die Wählervereinigung Neue Unabhängige Bürgerinitiative (NUBI) erreichten jeweils über ein Prozent.


Blankenburg | Marolterode: Nur Feuerwehrleute im Gemeinderat

In den Gemeinden Blankenburg und Marolterode im Unstrut-Hainich-Kreis regiert weiterhin die Feuerwehr. In Marolterode sitzen seit 1999 ausnahmslos Mitglieder des örtlichen Feuerwehrvereins im Gemeinderat. Auch der Bürgermeister Joachim Haase ist seit 25 Jahren im Amt und Chef des Feuerwehrvereins. Bei der Wahl am Sonntag haben 205 der 264 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Den zwei Frauen und vier Männern reichten 122 bis 162 Stimmen für den Einzug ins Parlament. In Blankenburg bekamen die sechs Feuerwehrvereinsmitglieder zwischen 56 und 63 Stimmen. Für die beiden Frauen und vier Männer hatten 82 Wahlberechtigte abgestimmt.


Heiligenstadt: CDU weiter stärkste Kraft im Stadtrat

Mit elf statt bisher acht Sitzen kann die die CDU ihre Spitzenpostion im Heiligenstädter Stadtrat ausbauen. Sie kam auf 43,9 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft ist die Bürgerinitiative Menschen für Heiligenstadt mit 19,6 Prozent. Sie büßte jedoch einen Sitz ein und ist jetzt mit sechs Mandaten im Stadtrat vertreten. Ein Mandat mehr und damit drei Sitze sicherte sich die AfD, die 17,6 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Jeweils einen Sitz bekommen Linke, SPD, Grüne und FDP.


Artern: "Parteiunabhängige Bürger" legen stark zu

Bei der Stadtratswahl in Artern im Kyffhäuserkreis hat die Fraktion "Parteiunabhängige Bürger" (PUB) um mehr als 21 Prozent zugelegt. Laut vorläufigem Endergebnis kommt PUB damit auf 37,5 Prozent der Stimmen. Damit erhält die Fraktion 7 Sitze im Stadtrat. Auf dem zweiten Platz landete Die Linke mit 19,1 Prozent und vier Sitzen, knapp vor der CDU mit 18,7 Prozent. Die SPD erhielt 11,2 Prozent der Stimmen, die Fraktion "Frauen/Sport" 7,8. Mit 5,8 Prozent hat auch die rechtsextreme Kleinpartei Die Heimat den Sprung in den Stadtrat geschafft. Sie erhält einen Sitz.


Bad Frankenhausen: Matthias Strejc als Bürgermeister wiedergewählt

Matthias Strejc (SPD) bleibt Bürgermeister von Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis. Der SPD-Politiker wurde mit 58,6 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen wiedergewählt. Sein Herausforderer Thomas Richter von der Wählervereinigung Pro Frankenhausen kam auf 41,4 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,5 Prozent. Strejc führt die Geschicke der Stadt seit 18 Jahren und tritt seine vierte Amtszeit an. Im Stadtrat von Bad Frankenhausen ist die SPD mit 33,8 Prozent stärkste Kraft geworden. Sie kommt auf acht Sitze - das ist einer weniger als zuvor. Zweitstärkste Fraktion ist die Bürgervereinigung Gemeinsam für Bad Frankenhausen mit 25,3 Prozent der Stimmen. Mit dem Ergebnis verdoppelt sich die Zahl der Mandate im Stadtrat von drei auf sechs. Die Freie Wählergemeinschaft Pro Frankenhausen konnte mit 17,6 Prozent einen Sitz dazugewinnen. Ebenfalls vertreten im Stadtrat sind CDU und Linke - jeweils mit drei Sitzen. Die Wahlbeteiligung lag in Bad Frankenhausen bei gut 62 Prozent.