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110 Luchse leben heute im Harz. 2006 waren es nur 24. Bildrechte: picture alliance/dpa/CTK | Ludek Perina

WiederansiedlungHarzer Luchsprojekt: Erfolg für Artenschutz

13. Mai 2023, 14:15 Uhr

Die Hälfte der bundesweiten Luchspopulation lebt im Harz. Grund dafür ist laut Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer das Harzer Luchsprojekt. Es wurde im Jahr 2000 gestartet. Jetzt zeige sich der Erfolg.

Das Wiederansiedlungsprojekt für Luchse im Harz ist aus Sicht von Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer ein voller Erfolg. Aus den 24 Luchsen, die zwischen 2000 und 2006 im Harz ausgewildert wurden, sei eine vitale Population von rund 110 Tieren entstanden, sagte Meyer auf einer internationalen Luchstagung im Kloster Wöltingerode in Goslar.

Hälfte des gesamtdeutschen Luchsbestandes im Harz

Insgesamt mache die aus dem Projekt hervorgegangene Population mit rund 110 Tieren heute mehr als die Hälfte des gesamtdeutschen Luchsbestandes aus. Mit seiner hohen Medienpräsenz sei der Luchs längst zu einer Art Werbeträger für den Harz geworden und locke viele Besucher in die Region.

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epd, MDR (Moritz Arand)

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Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 13. Mai 2023 | 13:00 Uhr

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