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Von dem Erdrutsch waren ungefähr 10 Fahrzeuge betroffen. Bildrechte: IMAGO/TT

Zwischen Göteborg und OsloAutobahn-Abschnitt in Schweden nach Erdrutsch eingestürzt

von MDR AKTUELL

23. September 2023, 20:47 Uhr

In Schweden ist in der Nacht zum Samstag nach einem Erdrutsch ein Teil der Autobahn zwischen Göteborg und Oslo eingestürzt. Etwa zehn Fahrzeuge waren betroffen, mehrere Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Nun soll geprüft werden, ob Sprengarbeiten auf einer nahegelegenen Baustelle den Erdrutsch ausgelöst haben könnten.

In Schweden ist in der Nacht zu Samstag nach einem Erdrutsch ein größerer Autobahn-Abschnitt eingestürzt. Wie die örtliche Polizei mitteilte, wurden drei Menschen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Man habe bereits eine Untersuchung eingeleitet, die feststellen solle, ob Sprengarbeiten auf einer nahe gelegenen Baustelle im Zusammenhang mit dem Erdrutsch stünden. Bisher werde aber gegen niemanden ermittelt.

Auf der Fahrbahn taten sich große Löcher und Risse auf. Nach Angaben der Rettungsdienste waren ungefähr zehn Fahrzeuge betroffen. Alle Insassen seien aus ihren Fahrzeugen befreit worden. Weitere Erdrutsche könnten im Moment nicht ausgeschlossen werden. Sondereinsatzkräfte und Spürhunde suchten die Gegend ab.

Die zerstörte Fahrbahn nach dem Erdrutsch. Bildrechte: IMAGO/TT

Erdrutsch auf Autobahn zwischen Göteborg und Oslo

Der Erdrutsch ereignete sich an der schwedischen Westküste nahe der Ortschaft Stenungsund rund 50 Kilometer von Göteborg entfernt. Betroffen war die Autobahn zwischen Göteborg und der norwegischen Hauptstadt Oslo. Die Rettungsdienste erklärten, auf einer Fläche von rund 100 mal 500 Metern habe sich der Erdrutsch besonders stark ausgewirkt.

Unter anderem lägen ein Industriegebiet mit einer Tankstelle und ein Fast-Food-Restaurant in dem Gebiet. Insgesamt sei eine Fläche von über 700 mal 200 Metern betroffen.

rtr (akq)

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 23. September 2023 | 19:30 Uhr