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Schloss Moritzburg nahe Dresden Bildrechte: dpa

Ausflugsziele im WinterWo Märchen- und Weihnachtsfilme in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen entstanden sind

Stand: 02. Dezember 2021, 04:00 Uhr

"Rotkäppchen", "Schneewittchen", "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", "Hänsel und Gretel" und "Rapunzel": In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden zahlreiche Märchenfilme gedreht. Wo sonst gibt es so verwunschene Schlösser wie die Moritzburg, mächtige Burgen wie in Falkenstein und märchenhafte Wälder wie rund um Tambach-Dietharz? MDR KULTUR stellt Ihnen die Original-Drehorte von Märchen- und Winterfilmen vor, die insbesondere in der Vorweihnachtszeit ideale Ausflugsziele darstellen.

SACHSEN

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" (1973): Schloss Moritzburg

Mit diesem Schuh auf der Schlosstreppe wird sogar an die Aschenbrödel-Verfilmung auf Schloss Moritzburg erinnert. Bildrechte: Sebastian Rose

Das Schloss Moritzburg in Sachsen verwandelt sich jährlich im Winter zurück in die märchenhafte Kulisse des Kultfilms "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Der Filmklassiker mit Libuše Šafránková in der Hauptrolle wurde 1973 unter anderem in dem nach Herzog Moritz benanntem Barockschloss nahe Dresden gedreht. Fans können auf der ganzjährig geöffneten Parkanlage auf den Spuren der Prinzessin wandeln und dort ein besonderes Denkmal der Bau- und Gartenkunst entdecken.

Das berühmte Schloss von Aschenbrödel liegt in Sachsen. Bildrechte: Torsten Hegewald

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Schloss Moritzburg
Schloßallee, 01468 Moritzburg

Der Schlosspark ist täglich von 6 bis 19 Uhr geöffnet.
Das Schloss Moritzburg bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Extra-Tipp: Das Schlösserland Sachsen bietet Smartphone-Audioguides zur Geschichte des Schlosses an.

"Das kalte Herz" (2016): Felsenlabyrinth Langenhennersdorf

Das Glasmännchen aus der Neuverfilmung des Märchens "Das kalte Herz" lebt nicht etwa im Schwarzwald, sondern im Elbsandsteingebirge. Das Märchen von Wilhelm Hauff wurde 2016 mit Schauspielern wie Milan Peschel und Frederick Lau im Felsenlabyrinth Langenhennersdorf gedreht. Mitten im sächsisch-böhmischen Wald lässt sich zwischen Nikolsdorfer Wänden und Bernhardstein nicht nur eine schöne Aussicht genießen, sondern auch mit Kindern ein kleines Naturabenteuer erleben.

Während die DEFA-Verfilmung von 1950 in den Filmstudios Babelsberg gedreht wurde, bot das Elbsandsteingebirge die Kulisse für die Neuverfilmung von "Das kalte Herz" im Jahr 2016. Bildrechte: MDR/SWR/Schmidtz Katze Filmkollektiv

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Felsenlabyrinth Langenhennersdorf
Harald-Schurz-Weg, 01816 Langenhennersdorf

Die Anlage ist ganzjährig geöffnet.
Die Tour durchs Felsenlabyrinth ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.

"Der Zauberlehrling" (2017): Görlitz, Kromlauer Park und Fürst-Pückler-Park

Max Schimmelpfennig (l.) und Felix von Manteuffel beim Dreh von "Der Zauberlehrling" Bildrechte: MDR/Kinderfilm GmbH/Junghans

Der Märchenfilm "Der Zauberlehrling" ist inspiriert von der gleichnamigen Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, in der bei einem unerfahrenen Zauber-Azubi so ziemlich alles schiefgeht. Gedreht wurde der Film in der für Filmkulissen schon häufig genutzten Görlitzer Altstadt. So befindet sich die Apotheke am Untermarkt, der Zaubermeister sitzt im Alten Rathaus und im Kulturhistorischen Museum ist die Geheime Bibliothek. Zudem wird der Kromlauer Park zum magischen Reich und das Neue Schloss im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau dient natürlich als Märchenschloss der Königin. Schauspieler Felix von Manteuffel ist in dem Film als Altmeister Zacharias zu sehen, Christoph Bach als Zaubermeister Ambrosius und Sandra Borgmann als Königin Anna. Die jugendlichen Hauptfiguren werden gespielt von Max Schimmelpfennig und Pauline Renevier.

Schloss Muskau im Fürst-Pückler-Park Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Die Görlitzer Altstadt ist für alle frei zugänglich. Die Geschäfte, das Rathaus sowie das Kulturhistorische Museum unterliegen den durch die Corona-Pandemie vorgegebenen Öffnungsbedingungen.

Der Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau sowie der Muskauer Park sind ebenfalls ganzjährig frei zugänglich. Das Schloss ist aktuell coronabedingt geschlossen. Das Schlosscafé kann jedoch besucht werden.

Im Januar 2022 bleibt das Neue Schloss geschlossen.

SACHSEN-ANHALT

"Der Teufel vom Mühlenberg" (1955): Harz um Wernigerode

Bereits 1955 erschien der DEFA-Märchenfilm "Der Teufel vom Mühlenberg". Darin geht es um Sagen aus dem Harz, der auch als Drehort fungierte. Weit über vier Millionen Menschen sahen den Film damals in den Kinos und reisten auf diese Weise in die Gegend um Wernigerode. So ist die Steinerne Renne westlich von Hasserode zu sehen, eine lange Schlucht, in der die Holtemme in einem steinernen Flussbett fließt, wodurch der Ort seinen Namensursprung als steinerne Rinne erwarb.

Die Steinerne Renne Bildrechte: imago images / Kai Horstmann

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Schloss Wernigerode
Am Schloss 1, 38855 Wernigerode

Die Stadt ist per Eisenbahn erreichbar. Mit dem Auto gelangt man über die Bundesstraßen 6 und 244 dorthin. Rund um Wernigerode gibt es viele Ausflugsziele und Wanderwege. Der Brocken ist nur 12 Kilometer entfernt.

"Schneeweißchen und Rosenrot" (1979): Harz mit Traunstein, Quedlinburg, Schloss Wernigerode und Burg Falkenstein

Schloss Wernigerode Bildrechte: MDR/Michael Rosebrock

Der Harz mit seinen verwunschenen Waldwelten und märchenhaften Schlössern ist der ideale Drehort für Märchenfilme. Auch der DEFA-Film "Schneeweißchen und Rosenrot" hat dieses Potential genutzt und eine filmische Harzrundreise unternommen. Es wurde in den Tälern bei Trautenstein gedreht, in Quedlinburg vor dem Klopstockhaus und am unteren Schlossberg. Für das Königsschloss dienten Schloss Wernigerode und Burg Falkenstein als Kulisse. Die stimmungsvollen Aufnahmen brachten dem Film im Lexikon des internationalen Films die Erwähnung "schöne Naturaufnahmen über dem Mittelmaß" ein. Und es gibt noch einen Grund, den Film zu sehen: Hauptdarsteller Pavel Trávníček hat in dem Märchenfilm-Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" den Prinzen gespielt.

Katrin Martin als Rosenrot (l.) und Julie Jurištová (r.) als Schneeweißchen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Kloppstockhaus und Unterer Schlossberg
Schlossberg 12, 06484 Quedlinburg

Quedlinburg ist per Bahn mit dem Abellio, dem Harz-Berlin-Express oder der Selketalbahn zu erreichen. Auch mit dem Bus kommt man in die Stadt. Mit dem Auto erreicht man Quedlinburg über die Nordharz-Autobahn A36 aus Richtung Osten mit Anschluss an die A14 aus den Richtungen Magdeburg (Nord) und Halle/Leipzig (Süd).

Schloss Wernigerode
Am Schloss 1, 38855 Wernigerode

Die Stadt Wernigerode ist per Eisenbahn erreichbar. Mit dem Auto gelangt man über die Bundesstraßen 6 und 244 dorthin. Rund um Wernigerode gibt es zahllose Ausflugsziele und Möglichkeiten, im Wald zu wandern. Der Brocken ist nur 12 km entfernt.

Burg Falkenstein Pansfelde
Burg Falkenstein 1, 06543 Falkenstein (Harz)

Die Burg ist mitten im Naturschutzgebiet und durch einen zauberhaften Wanderweg zu erreichen. Knapp 2 Kilometer von der Burg entfernt befindet sich ein Parkplatz, von dem aus die beschilderte Wanderroute begangen werden kann. Auch per Zug und Bus kommt man in die Nähe des Wanderweges. Zur Burg werden Kremserfahrten angeboten.

"Schneewittchen" (2009): Baumannshöhle und Kloster Ilsenburg

Sonja Kirchberger, Laura Berlin und Jackie Schwarz (vlnr.) während der Dreharbeiten auf Burg Kriebstein Bildrechte: imago/suedraumfoto

"Schneewittchen" ist einer der bekanntesten Märchenklassiker der Gebrüder Grimm und wurde schon vielfach verfilmt. 2009 entstand eine neue Auflage, die sich eng an die Vorlage hält. Dabei wurden viele Drehorte in Sachsen-Anhalt wie die Baumannshöhle in Rübeland im Landkreis Harz und Kloster Ilsenburg gewählt. Aber auch in Sachsen wurde gedreht, etwa in der Burg Kriebstein bei Waldheim. Hauptdarstellerin Laura Berlin ist eigentlich Model und hier in ihrer ersten Filmrolle zu sehen. Jaecki Schwarz spielt den König, Sonja Kirchberger die Königin und böse Stiefmutter. Jörg Schüttauf ist als Narr zu sehen.

Auch die Baumannshöhle ist im Film zu sehen Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Der nächstgelegene Zug-Bahnhof befindet sich in Wernigerode. Von dort aus erreicht man die Baumannshöhle mit dem regionalen Busverkehr, Bushaltestelle "Rübeland Tropfsteinhöhlen".

Für die Anreise mit dem Auto gibt es zwei offizielle Parkplätzein 38889 Rübeland : In der Mühlental 11 und in der Blankenburger Straße 35.

Kloster Ilsenburg
Schloßstraße 26, 38871 Ilsenburg

Die Stadt Ilsenburg ist mit der Bahn erreichbar. Die Anfahrt mit dem Auto aus Richtung Halle erfpögt über die A 14 bis Kreuz Bernburg, dann A 36 Richtung Braunschweig und Ausfahrt Ilsenburg.

Burg Kriebstein
Kriebsteiner Straße 7, 09648 Kriebstein

Burg Kriebstein liegt auf der Wanderroute des sächsischen Lutherwegs. Sie ist per Zug erreichbar mit Ausstieg Waldheim und Weiterreise von dort per Bus. In der Nähe der Burg befinden sich Parkmöglichkeiten.

THÜRINGEN

"Rotkäppchen" (2005): Freilichtmuseum Hohenfelden, Sächsische Schweiz

Die Dorfschule in Hohenfelden Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die ZDF-Verfilmung basiert auf dem gleichnamigen Grimmschen Märchen, einem der bekanntesten Klassiker der Märchenliteratur. Hier gelangt die Hauptfigur per Zeitreise ins Märchenland und trifft dort auf andere berühmte Märchenfiguren wie Froschkönig und Schneewittchen. Drehort war unter anderem das Freilichtmuseum Hohenfelden, wo seit 1979 ländliche Bauwerke nach und nach errichtet werden. Mittlerweile sind es etwa 30 Gebäude. Sie stammen aus verschiedenen Epochen von 1604 bis 1911. In dem Freilichtmuseum finden sich eine Dorfschmiede, ein Gemeinde-Hirtenhaus, ein Dorfbrauhaus, ein Tagelöhnerhaus sowie eindrucksvolle Bauernhöfe. Am Originalstandort belassen, ist der ehemalige Pfarrhof des Dorfes Hohenfelden, in dem sich jetzt die Dorfschule befindet. Da auch die landwirtschaftliche Umgebung in das Projekt einbezogen ist und verschiedene Arbeitsutensilien und Tiere dazu gehören, vermittelt das Freilichtmuseum auch ohne Dreharbeiten ein Zeitreiseerlebnis. Neben Hohenfelden wurde "Rotkäppchen" auch in der Sächsischen Schweiz gedreht.

Das Freilichtmuseum Hohenfelden wirkt wie eine Märchenkulisse Bildrechte: MDR / Heike Neuhaus

Weitere Informationen

Freilichtmuseum Hohenfelden
Am Eichenberg 1, 99448 Hohenfelden

Per Bus erreicht man Hohenfelden mit er Linie 155 von Erfurt aus, von April bis Oktober an den Wochenenden auch als Radwanderbus. Mit der Bahn und danach dem Fahrrad ist eine Tour über die Strecke Weimar-Kranichfeld möglich, Radtransport ist vorgesehen. Von Kranichfeld bis Hohenfelden fährt man dann nochmal etwas sechs Kilometer. Mit dem Auto erreicht man Hohenfelden über die A4, bei Ausfahrt Erfurt-Ost/Zentrum in Richtung Kranichfeld sowie über die A71, Ausfahrt Arnstadt-Süd. Parkplätze gibt es am Eichenberg, am Ortseingang Hohenfelden sowie vor dem Pfarrhof im Dorf.

Sächsische Schweiz:
Einer der Ausgangspunkte für den Besuch der Sächsischen Schweiz ist Bad Schandau, von dort lässt sich die Gegend durchwandern. Sportler nutzen aber auch gerne die Möglichkeiten, die zahlreichen eindrucksvollen Berge zu ersteigen. Der wohl schönste Reiseweg zur Sächsischen Schweiz ist per Dampfschiff auf der Elbe. Startpunkt ist hier unter anderem Dresden. Auch die Fahrt mit der Kirnitzschtalbahn, einer nostalgischen Straßenbahn, ist ein Erlebnis. Per Bahn geht es mit der Nationalparkbahn Sächsisch-Böhmische Schweiz in die Gegend, auch das Regional- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn bietet zahlreiche Reisemöglichkeiten. Mit dem Auto erreicht man die Sächsische Schweiz über die Autobahnen A17 oder A4. Es empfiehlt sich, am Autobahndreieck Dresden-West von der A4 auf die A17 zu wechseln und dann ab Abfahrt Pirna weiter auf der B172 Richtung Bad Schandau zu fahren.

"Hänsel und Gretel" (2006): rund um den Thüringer Wald

Der Hexenturm in Georgenthal Bildrechte: MDR/Ruth Breer

In diesem Film werden die armen Geschwister Hänsel und Gretel im Thüringer Wald ausgesetzt und treffen dort auf die böse, kannibalistische Hexe – die sie zum Glück töten können, bevor sie ihnen etwas zu Leibe tut. Regisseurin Anne Wild hat sich eng an die Vorlage des  Grimm'schen Märchens gehalten, die eigentlich für Kinder ungeeignet sein müsste – und auch diese sehenswerte Verfilmung ist für die Kleinsten weniger geeignet. Gedreht wurde an zahlreichen Orten in Thüringen rund um den Thüringer Wald, so in Elgersburg, Friedrichroda, Georgenthal, Manebach, Mühlberg, Schnepfenthal und Tambach-Dietharz. Ortsansässige können während des Films also ein familiäres Städteraten machen und Nichtthüringer bekommen einen Einblick in die märchenhafte Schönheit des Bundeslandes.

Johann Storm als Hänsel und Nastassja Hahn als Gretel bei den Filmaufnahmen im Thüringer Wald bei Friedrichroda Bildrechte: dpa

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Der Thüringer Wald ist immer eine Reise wert. Verbinden Sie erholsame Waldspaziergänge mit Städtereisen nach Friedrichroda, Georgenthal, Gotha, Manebach, Mühlberg, Elgersburg, Schnepfenthal und Tambach-Dietharz.

"Die goldene Gans" (2013): Schloss Burgk, Tambach-Dietharz, Kloster Veßra

Das Prunkzimmer im Schloss Burgk an der Saale Bildrechte: imago/Steve Bauerschmidt

Auch dieser Film nutzt die märchenhafte Vielfalt Thüringens. Gedreht wurde "Die goldene Gans" auf Schloss Burgk, in Tambach-Dietharz und im Hennebergischen Museum in Kloster Veßra, das eigentlich ein Freilichtmuseum ist, in dem die Landwirtschaftstechnik vergangener Tage gezeigt wird. Auch die Bauten aus der Klosterzeit und verschiedene Fachwerkhäuser können hier erkundet werden. Die Waldaufnahmen für den Film fanden in den Wäldern um die Stadt Tambach-Dietharz statt. Das Königsschloss ist Schloss Burgk an der Saale, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, als wirklich noch Königinnen und Kaiser, Burgfräulein und Ritter die Welt beherrschten. In dem Film über die Aufheiterung einer melancholischen Prinzessin mittels einer aneinander festklebenden Menschenschlange spielen unter anderem Ingo Naujoks, Ulrike Krumbiegel, Jella Haase, Marc Bischoff und Jeremy Mockridge mit.

Ruine der Klosterkirche in Kloster Veßra Bildrechte: dpa

Weitere Informationen

Hennebergisches Museum
Anger 35, 98660 Kloster Veßra

Der Werratal-Radwanderweg führt direkt am Museum vorbei. Auch mit Bahn oder Bus ist Kloster Veßra zu erreichen. Mit dem Auto gelangt man über die A 71 (Anschlussstelle Meiningen Süd aus Richtung Schweinfurt), über die B 89 oder über die A 73 (Anschlussstelle Schleusingen aus Richtung Coburg bzw. Suhl/Erfurt) nach Kloster Veßra. Parkplätze gibt es in unmittelbarer Nähe zur Klosteranlage.

Schloss Burgk, 07907 Burgk/Saale

Mit dem Bus erreicht man Schloss Burgk mit der Linie B 611. Von der A9 fährt man mit dem Auto an der Anschlussstelle Schleiz ab in Richtung Saalburg und folgt Sie der Ausschilderung Richtung Burgk. Geparkt wird am besten dem Parkplatz am Ortseingang, denn die gesamte Ortslage ist für den Verkehr gesperrt. Von dort sind es nur noch etwa 500 m Fußweg zum Schloss. Von der B2 kommend folgt man in Schleiz der Ausschilderung Richtung Saalburg/Lobenstein, an der Autobahnabfahrt Schleiz geht es weiter auf die L 1095 bis zum Abzweig Burgk, dann über die K 555/558 in die Ortslage Burgk.

99897 Tambach-Dietharz
Die Landstadt im Landkreis Gotha liegt an verschiedenen Wanderwegen, die zur Entdeckung des Waldes einladen.

"Rapunzel oder der Zauber der Tränen" (1988): Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen u.a.

Der Zustand von Schloss Reinhardsbrunn ist leider schlecht, vor kurzem wurde es enteignet und gehört nun dem Bundesland Thüringen. Bildrechte: MDR/Axel Hemmerling

Der Dreh dieses Films fand in allen drei mitteldeutschen Bundesländern statt: auf Schloss Reinhardsbrunn in Thüringen wurden die Hofszenen gefilmt, in einer Felsenschlucht am Brocken in Sachsen-Anhalt wurde es naturnah und in der evangelischen Kirche im sächsischen Mildenau ist die Hochzeitsszene gedreht worden. Der Rapunzelturm wurde allerdings nicht in Mitteldeutschland sondern in Brandenburg errichtet. Da das Grimmsche Märchen eigentlich sehr bekannt ist, erstaunt es, dass dieser DEFA-Märchenfilm aus dem Jahr 1988 die erste filmische Umsetzung des Stoffes ist. Und man sorgte unbewusst für Nachhaltigkeit, der lange, blonde Zopf von Rapunzel wurde bei einer weiteren Verfilmung 2009 nochmal genutzt.

Dieser Turm von Schloss Reinhardsbrunn wurde nicht für die Dreharbeiten genutzt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Weitere Informationen

Schloss Reinhardsbrunn
Reinhardsbrunn, 99894 Friedrichroda

Das Schloss kann nicht von Innen besichtigt werden, jedoch steht der Schlosspark für einen Besuch zur Verfügung.

Die Gothaer Thüringerwaldbahn verkehrt direkt am Gelände des Schlosses vorbei.

Für den Aufstieg zum Brocken stehen verschiedene Wanderwege zur Verfügung. Beliebt ist dabei der Ausgangspunkt Schierke. Sportler können den Weg auch mit dem Fahrrad erkämpfen. Romantisch ist auch die Fahrt mit der dampflokbetriebenen Brockenbahn, die sich schnaufend den Berg emporkämpft, was aber kein billiges Unterfangen ist, gerade wenn mehrere Personen fahren wollen.

Evangelische Kirche
Mildenau Dorfstraße 78, 09456 Mildenau
Die Gemeinde lässt sich per Bahn oder Auto besuchen.

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Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | 25. November 2021 | 16:10 Uhr