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Wer zu schnell fährt, wird im Zweifel geblitzt. Kommunen und das Land nehmen auf diese Weise mehrere Millionen Euro ein – vor allem, seit der neue Bußgeldkatalog greift.(Symbolbild) Bildrechte: dpa

Höhere Geldstrafen seit 2021Land und Kommunen nehmen mehr Bußgeld ein

von MDR SACHSEN-ANHALT

Stand: 31. Januar 2023, 11:44 Uhr

Wer zu schnell fährt oder falsch parkt und dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen. In Sachsen-Anhalt sind auf diese Weise im vergangenen Jahr knapp 30 Millionen Euro eingenommen worden – deutlich mehr als im Jahr davor. Das liegt auch daran, dass der Bußgeldkatalog im November 2021 geändert wurde. Was mit dem Geld passiert.

Bußgelder aus Verkehrsverstößen haben im Jahr 2022 deutlich mehr Geld in die Kassen von Land und Kommunen gebracht als im Jahr zuvor. Das Innenministerium teilte mit, dass die Landespolizei 26 Millionen Euro an Bußgeldern einsammelte, Kommunen und Landkreise über die Zentrale Bußgeldstelle weitere rund 4,7 Millionen Euro.

Neuer Bußgeldkatalog macht Verstöße teurer

Im Vorjahr hatten die Beträge bei rund 20 Millionen Euro bei der Landespolizei und knapp zwei Millionen Euro bei der Zentralen Bußgeldstelle für Kommunen und Landkreise gelegen. Über die steigenden Einnahmen hatte zunächst die Magdeburger Volksstimme berichtet.

Das Innenministerium nannte demnach den geänderten Bußgeldkatalog als Grund für den Anstieg. Im November 2021 waren etwa Falschparken oder zu schnelles Fahren teurer geworden. Einer Sprecherin zufolge haben aber auch Verkehrspräventionsmaßnahmen, Kontrolltätigkeiten sowie das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung die Höhe der Bußgelder beeinflusst.

Seit November 2021 gilt ein überarbeiteter Bußgeldkatalog. Im Podcast wird erklärt, welche Änderungen es seitdem gibt – und worauf Autofahrerinnen und Autofahrer bei einem Bußgeldbescheid achten sollten.

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dpa, MDR (Julia Heundorf)

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 30. Januar 2023 | 18:00 Uhr

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