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In neun Bundesländern gab es Durchsuchungen wegen des Verdachts illegaler Bankgeschäfte. Bildrechte: IMAGO / U. J. Alexander

Illegale BankgeschäfteDurchsuchungen und Haftbefehle wegen Schneeballgeschäften

11. Januar 2023, 06:56 Uhr

Wegen des Verdachts illegaler Bankgeschäfte hat die Polizei am Dienstag Immobilien in acht Bundesländern durchsucht. Schwerpunkte seien Eichigt im sächsischen Vogtland und Halle in Sachsen-Anhalt gewesen, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Insgesamt waren mehr als 230 Polizisten im Einsatz, sie beschlagnahmten zahlreiche Unterlagen, elektronische Datenträger, viel Bargeld und Wertgegenstände. Zudem wurden fünf Haftbefehle vollstreckt.

Wegen sogenannter Schneeballgeschäfte hat die Polizei in acht Bundesländern insgesamt 31 Räumlichkeiten bei 17 Beschuldigten durchsucht und fünf Haftbefehle vollstreckt.

Ermittlungen wegen Betrugs in besonders schwerem Fall

Die Staatsanwaltschaft im sächsischen Chemnitz ermittle wegen Betrugs in besonders schwerem Fall und wegen unerlaubten Betreibens von Bankgeschäften, teilte die Polizei in Zwickau am Dienstag mit. Es seien mehr als 230 Polizeibeamte im Einsatz gewesen.

Schwerpunkt waren Eichigt im Vogtland und Halle in Sachsen-Anhalt

Örtlicher Schwerpunkt waren dabei Eichigt im sächsischen Vogtland und Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt. Der Zwickauer Polizei zufolge werden die Beschuldigten verdächtigt, spätestens ab November 2021 zusammen ein Schneeballsystem mit verschiedenen Geldanlagen betrieben zu haben.

Dabei sollen sie die Anleger über die Rückzahlung mit erheblichen Gewinnen getäuscht haben. Für ein Schneeballsystem werden immer neue Geldgeber gebraucht und angeworben, welche die Rendite für frühere Anleger bezahlen – weil die angeblichen Gewinne nur vorgetäuscht sind.

dpa/AFP (vm)

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN – Das Sachsenradio | 11. Januar 2023 | 06:00 Uhr

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