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Michael Geisler, Landrat der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge, geht davon aus, dass die Löscharbeiten noch bis Mitte kommender Woche andauern werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

WaldbrändeTicker vom 29. Juli 2022: Landrat geht von Löscharbeiten bis Mitte nächster Woche aus

von MDR SACHSEN

Stand: 30. Juli 2022, 08:03 Uhr

Seit Tagen brennt es in der Böhmischen Schweiz in Tschechien und im Nationalpark Sächsische Schweiz. Nach dem Großfeuer in Südbrandenburg sind dort heiße Glutnester wieder aufgeflammt. Wir halten Sie mit unserem News-Ticker über alle Entwicklungen auf dem Laufenden!

Bilder Waldbrand in Sachsen: Mit dieser Technik wird gelöscht

Feuerwehren pumpen Wasser aus der Elbe um einen Waldbrand im Nationalpark Sächsische Schweiz zu löschen. Bildrechte: dpa
Mit Erkundungshubschraubern wird der Waldbrand aus der Luft beobachtet. Bildrechte: xcitepress
Beim Waldbrand in der Sächsischen Schweiz kommen zwei Wasserwerfer der Landespolizei zum Einsatz. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
In Nordsachsen ist die Bundeswehr mit einem Pionierpanzer Dachs im Einsatz, um eine Schneise in den Wald zu schlagen. (Archivbild Einsatz in Zeithain) Bildrechte: dpa/Bundeswehr/Weinrich
Die Löschhubschrauber der Bundespolizei transportieren das Wasser mit sogenannten Bambi Buckets. Das sind faltbare Außenlastbehälter, die an die Hubschrauber gehängt werden. Bildrechte: dpa
Auch Hubschrauber der Bundeswehr sind im Einsatz in der Sächsischen Schweiz. Bildrechte: xcitepress
Zwei Löschflugzeuge aus Italien unterstützen die Löscharbeiten in der Böhmischen Schweiz. Bildrechte: xcitepress
Ein tschechischer Militärhubschrauber entnimmt mit einem Lastbehälter Wasser aus der Elbe. Bildrechte: Marko Förster
Ein Lager der Feuerwehr inmitten der Waldbrände im Nationalpark Sächsische Schweiz. Bildrechte: dpa

Bilder Der Waldbrand in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Seit Dienstag gilt ein ganztägiges (24-stündiges) Betretungsverbot aller Wälder des Landkreises in den Regionen Sächsische Schweiz und Osterzgebirge: Schilder weisen an allen Waldwegen daraufhin. Bildrechte: xcitepress
Sachsens Innenminister Armin Schuster schaute auf der tschechischen Seite vorbei, um sich dort ein Bild von Zusammenarbeit zu machen. Bildrechte: xcitepress
Forstminister Wolfram Günther und Innenminister Armin Schuster haben sich am Donnerstag in Bad Schandau ein Bild von der Lage gemacht. Bildrechte: xcitepress
Neben Feuerwehrkräften sind auch zahlreiche Polizisten in der Sächsischen Schweiz im Einsatz, Bildrechte: xcitepress
Mit Erkundungshubschraubern wird der Waldbrand aus der Luft beobachtet. Bildrechte: xcitepress
Rauchschwaden von den brennenden Waldflächen ziehen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Bildrechte: dpa
Kein Morgennebel, sondern Rauch steigt aus dem Wald in der Hinteren Sächsischen Schweiz. Aktuell stehen demnach rund 250 Hektar Waldfläche in Flammen. Bildrechte: MDR/Heiko Barthel
Ein weiteres Feuer hat sich von der Böhmischen in die Sächsische Schweiz ausgebreitet. Bildrechte: MDR/Heiko Barthel
In der Kernzone des Natioinalparks, der Hinteren Sächsischen Schweiz, sind Löschuhubschrauber pausenlos im Einsatz. Bildrechte: dpa
Die rot markierte Fläche zeigt die Ausdehnung des Waldbrandes im Nationalpark Böhmische Schweiz am 27. Juli 2022. Bildrechte: MDR / openmaptiles
Über 270 Einsatzkräfte bemühen sich weiter den Brand einzudämmen. Bildrechte: dpa
Mehrere Löschhubschrauber sind seit Tagen im Einsatz, um Das Feuer in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz zu löschen. Bildrechte: dpa
Auch am Felsen Pechofen/ Bärenfangwände brennt der Wald. Haupt-Brandherd befindet sich direkt hinter dem Klettergipfel "Vorderes Pechofenhorn". Bildrechte: Daniel Förster
Zwischen Schmilka und Hrensko und oberhalb eines Travelershops brennt der Wald lichterloh. Bildrechte: Daniel Förster
Auch an Tag drei werden Löschhubschrauber eingesetzt, um den Waldbrand in der Sächischen Schweiz zu bekämpfen. Bildrechte: Daniel Unger
Polizisten vom Polizeirevier Sebnitz beobachten am Ortseingang Lichtenhain die Rauchfahnen, die sie in Richtung Kleiner Winterberg und Großer Winterberg sehen. Bildrechte: Daniel Förster
Seit Dienstag werden die Einsatzkräfte auch von der Bundeswehr unterstützt. Zwei Hubschrauber sind im Einsatz in der Nähe von Schmilkau. Auch am Mittwoch ist der Einsatz von zwei Hubschraubern geplant. Bildrechte: xcitepress
Der Waldbrand in der Böhmischen Schweiz hält auch an Tag drei die Einsatzkräfte weiter in Atem. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
Die Löscharbeiten in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz gestalten sich schwierig. Das Gelände ist unwegsam und Löschwasser muss über weite Strecken transportiert werden. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
Von Bad Schandau sind die Rauchwolken über der Hinteren Sächsischen Schweiz gut sichtbar. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
Auch Wasserwerfer der Polizei kommen bei dem Waldbrand bei Bad Schandau zum Einsatz. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
Die Bundeswehr hilft den Feuerwehrleuten mit Hubschraubern. Bildrechte: Medienservice Erzgebirge/Daniel Unger
Auch an Tag Zwei kämpfen zahlreiche Feuerwehren gegen die Waldbrände in der Böhmischen und Sächsischen Schweiz. Wie hier in der Nähe der Kipphornaussicht. Bildrechte: Marko Förster
Dichte Rauchschaden steigen aus den Waldgebieten in der Nähe der Kipphornaussicht in der Sächsischen Schweiz. Bildrechte: Marko Förster
Der Waldbrand in der Böhmischen Schweiz hat in dem tschechischen Ort Mezna bei Hrensko für Zerstörung gesorgt. Mehrere Gebäude brannten ab. Bildrechte: dpa
Zahlreiche Einsatzkräfte haben sich in Bad Schandau versammelt. Für den Ort gilt der Katastrophenalarm. Bildrechte: xcitepress
Die Löscharbeiten wegen des Waldbrandes in Bad Schandau gehen weiter. Löschhubschrauber sind im Dauereinsatz. Bildrechte: xcitepress
Tag Zwei des Waldbrands in der Böhmischen Schweiz. Noch immer raucht der Wald. Bildrechte: Marko Förster
Die Flammen lodern direkt hinter Häusern während ein Feuerwehrmann versucht mit seinem Schlauch zu löschen. Der Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz nahe der Grenze zu Sachsen fordert weiter die Einsatzkräfte. Bildrechte: dpa
Blick auf den Waldbrand im tschechischen Nationalpark Böhmische Schweiz in Hrensko nahe der Grenze zu Sachsen. Bildrechte: dpa
In der Nacht zu Dienstag brannten Teile des Nationalparks Böhmische Schweiz bei Hrensko lichterloh. Bildrechte: Marko Förster
Im Nationalpark Sächsische Schweiz weitet sich der Waldbrand aus, der in der Böhmischen Schweiz in Tschechien ausgebrochen war. Bildrechte: dpa
Der Blick ins Elbtal Richtung Tschechien in der Nähe von Bad Schandau. An mehreren Stellen hat der Wald Feuer gefangen. Bildrechte: privat/Oliver Lenk
Aufgrund der Trockenheit und der Hitze der letzten Tage brennt der Wald wie Zunder. Bildrechte: privat/Oliver Lenk
In der Böhmischen Schweiz ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Am Abend hatte sich der Wind gedreht und die Rauchschwaden zogen Richtung Dresden. Bildrechte: Marko Förster
Das Feuer im Nationalpark Böhmische Schweiz war am Sonntag bei Hřensko ausgebrochen. Bildrechte: Marko Förster
Zahlreiche Feuerwehrleute bekämpften die Flammen, auch Hubschrauber und ein Löschflugzeug sind im Einsatz. Bildrechte: Marko Förster
Aus den Schluchten steigt dichter Rauch. Ein Hubschrauber fliegt durch den Nebel: Es ist ein Löschhubschrauber, der gegen den Waldbrand im Nationalpark Böhmische/Sächsische Schweiz kämpft. Bildrechte: Christian Essler
Ein Löschhubschrauber entnimmt mit einem Lastbehälter Wasser aus der Elbe. Bildrechte: Marko Förster
Vom Aussichtsturm in Johnsdorf Janov schauen Wanderer auf den Waldbrand. Bildrechte: Marko Förster
Die Rauchsäule des Brandes im Nationalpark Böhmische Schweiz ist am Sonntag kilometerweit zu sehen. Bildrechte: Marko Förster
In dem schwer zugänglichen Gelände sind die Löscharbeiten aufwendig- Bildrechte: Marko Förster
Das Feuer hatte am Montag vom Nationalpark Böhmische Schweiz in Tschechien auf den Nationalpark Sächsische Schweiz übergegriffen. Bildrechte: Marko Förster

Tickerende

Damit endet der Ticker vom Freitag. Aktuelle Meldungen zu den Waldbränden finden Sie im Samstagsticker.

20:58 Uhr | Besucher der Festung Königstein spenden für Einsatzkräfte

An nur einem Tag haben die Besucher der Festung Königstein 1.000 Euro zur Unterstützung der Einsatzkräfte in den Waldbrandgebieten in der Sächsischen Schweiz gespendet. Das teilte die Festung Königstein auf Twitter mit. Die Spende wurde heute an Thomas Kunack, den Bürgermeister von Bad Schandau, übergeben.

20:19 Uhr | Hubschrauber der Bundespolizei auch am Wochenende im Einsatz

Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz bestimmt weiterhin das Einsatzgeschehen des Bundespolizei-Flugdienstes. Das schriebt die Bundespolizei auf Twitter. Am Wochende sei die Bundespolizei mit bis zu vier Super Pumas bei den Löscharbeiten im Einsatz.

19:41 Uhr | Große Hilfsbereitschaft gegenüber Feuerwehren

19:29 Uhr | Landrat geht von Löscharbeiten bis Mitte nächster Woche aus

Michael Geisler (CDU), Landrat vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, geht angesichts der Wettervorhersage davon aus, dass die Löscharbeiten im Nationalpark noch bis mindestens Mitte kommender Woche so weitergeführt werden müssen wie bisher. "Wir hatten die große Hoffnung, dass es am morgigen Tag zu einem dauerhaften Regen kommt", so Geisler. Diese Hoffnung sei aber nun gedämpft. Für morgen ist derzeit nur leichter Regen vorhergesagt.

"Die Lage im Brandgebiet ist weiterhin sehr dynamisch. Sie verändert sich stündlich", sagte Geisler im Gespräch mit dem MDR SACHSENSPIEGEL. "Gebiete, die wir schon als gelöscht betrachten, kann man eigentlich erst am nächsten Tag als sicher ansehen, wenn es nicht wieder aufgeflackert hat." Das gelte auch für die Lage in der Böhmischen Schweiz.

19:07 Uhr | Ministerpräsident Kretschmer besucht Sächsische Schweiz

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat zusammen mit Innenminister Armin Schuster (CDU) die Sächsische Schweiz besucht. "Es bricht mir das Herz, die Sächsische Schweiz, unsere Heimat, so zu sehen", sagte Kretschmer im Gespräch mit MDR SACHSEN. "Und es ist vollkommen klar, dass wenn wir aufhören zu löschen auf der tschechischen und deutschen Seite, dann wird es einen riesigen Waldbrand geben und es wird wenig davon übrig bleiben." Es hänge von der Durchhaltefähigkeit ab.

Es ist ein Einsatz, der uns noch viel Zeit und viel Geld, viele Millionen Euro, kosten wird.

Touristen können laut dem Ministerpräsident trotzdem noch in die Sächsische Schweiz reisen. Aber: "Bitte nicht jetzt unmittelbar in diese Kernregion, in der gerade die Löscharbeiten sind", so Kretschmer.

18:37 Uhr | Bürgermeister von Bad Schandau: "Macht einen fassungslos"

18:22 Uhr | Brand in Nordsachsen unter Kontrolle

Der Waldbrand an der Landesgrenze von Nordsachsen und Brandenburg ist auf sächsischer Seite unter Kontrolle. Das sagte der Bürgermeister von Arzberg, Holger Reinboth. Offene Flammen gebe es derzeit nicht mehr, aber Schwelbrände und Glutnester, die je nach Wind wieder aufflammen könnten. Das Technische Hilfswerk hat heute eine fünf Kilometer lange Leitung von der Elbe ins Brandgebiet gelegt, um Löschwasser aus dem Fluss zu zapfen. Außerdem haben ein Lösch- und ein Bergepanzer in dem munitionsbelasteten Gebiet Brandherde gelöscht. Rund 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Bundeswehr sind vor Ort. Auf brandenburgischer Seite sind rund 450 Kräfte im Einsatz, auch dort sei die Lage derzeit weitgehend unter Kontrolle, teilte der Kreis Elbe-Elster mit.

18:08 Uhr | Festung Königstein für Besucher geöffnet

Die Festung Königstein liegt vom eigentlichen Brandareal 13 Kilometer entfernt und kann derzeit uneingeschränkt besucht werden, sagte Sprecherin Kerstin Keil. Im Nationalpark Sächsische Schweiz gilt wegen der aktuellen Situation weiterhin das Waldbetretungsverbot.

17:42 Uhr | Spenden für Brandbekämpfer in der Sächsischen Schweiz

17:36 Uhr | Waldarbeiter von Sachsenforst unterstützen Löscharbeiten

Die Nationalparkwacht und die Waldarbeiter von Sachsenforst unterstützen die Löscharbeiten im Nationalpark Sächsische Schweiz nach Kräften. Sie helfen mit ihrer Ortskenntnis beim Auffinden der Brandherde und stellen den Zugang zu den Brandorten her. Somit könne das 140 Kilometer umfassende Rettungswegenetz des Nationalparks uneingeschränkt genutzt werden, so eine Mitteilung des Sachsenforstes.

"Seit Tagen arbeitet eine Vielzahl an Menschen teilweise bis zur Belastungsgrenze an einem gemeinsamen Ziel: Der Eindämmung des Walbrandes hier im Nationalpark Sächsische Schweiz", so Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst. "Für dieses außerordentliche Engagement möchte ich mich von Herzen bedanken. Es geht um unser aller Wald. Die Gefahr ist noch nicht vorbei."

Utz Hempfling (Mitte), Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, hat sich am Freitag die Lage in der Sächsischen Schweiz vor Ort angeschaut. Bildrechte: Hanspeter Mayr, Sachsenforst

17:11 Uhr | Einsatzkräfte bei Großbrand im Elbe-Elster-Kreis aufgestockt

Aktuell kämpfen nach Angaben des Landkreises Elbe-Elster 360 Feuerwehrleute im Brandgebiet von Kölsa-Rehfeld auf insgesamt rund 430 Hektar gegen die Flammen. Zuvor hatte eine Drohne den Angaben zufolge exakte Einsatzinformationen geliefert. Am Vormittag waren zunächst 250 Einsatzkräfte vor Ort.

Zwei Pionierpanzer der Bundeswehr helfen beim Schneisen- und Wegebau und unterstützen die Hilfsorganisation "@fire". Diese brennt seit den Morgenstunden an der B183 gezielt Vegetation ab. Damit soll verhindert werden, dass Totholz Feuer fängt und das Feuer auf andere Gebiete übergreift. Die Flächen werden auf einer Gesamtlänge von 1.300 Metern vorbeugend mit biologisch abbaubaren Flüssigbrennstoffen behandelt.

16:56 Uhr | Feuerwerksverbot im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat bis auf weiteres alle Feuerwerke im Landkreis verboten. Das teilte die Kreisverwaltung mit. Bedingt durch die anhaltend trockene Witterung und die hohen Temperaturen der letzten Wochen sei die Gefahr von Bränden in Wald und Flur rapide angestiegen. Das Abbrennen von Feuerwerken könne zu einem unkontrollierten Funkenflug führen. Deshalb erscheine es geboten, alle Feuerwerke zu verbieten.

16:41 Uhr | 150 Hektar in der Sächsischen Schweiz vom Waldbrand betroffen

Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz hat auf deutscher Seite ein geringeres Ausmaß als bislang angenommen. "Mit Auswertung der Satellitendaten konnten die Brandstellen flächenmäßig eingegrenzt werden", teilte das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Freitag mit. "Danach wurde eine insgesamt betroffene Fläche von 150 Hektar festgestellt." Bisher waren die Behörden davon ausgegangen, dass sich das Feuer auf einer Fläche von 250 Hektar ausgebreitet hat.

Die Lage sei aber unverändert angespannt. "Tagsüber wird die Brandlage im Gebiet permanent beobachtet", hieß es. Derzeit seien mehr als 400 Einsatzkräfte zur Bekämpfung des Waldbrandes unterwegs. Neben zehn Hubschraubern sind den Angaben zufolge auch zwei Wasserwerfer und ein Boot im Einsatz.

16:27 Uhr | Landratsamt Pirna gibt Hinweise für Menschen mit Atemwegserkrankungen

Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, wie chronischer Bronchitis oder Asthma, sollten sich in den nächsten Tagen auf eine erhöhte Belastung der Atemwege durch witterungs- und brandbedingte Rauchbelastung einstellen. Darüber informierte das Landratsamt Pirna. Körperliche Anstrengungen im Freien sollten weitestgehend vermieden werden. "Für eine eventuelle Verschlechterung des Gesundheitszustandes sollten ausreichend Notfallmedikamente vorgehalten werden", rät Ina Bialk, Fachärztin für Allgemeinmedizin.

"Wir bitten die Menschen, die sich in den Regionen des Landkreises aufhalten, wo durch den Waldbrand in der Hinteren Sächsischen Schweiz eine Belastung durch eine enorme Rauchentwicklung vorherrscht, auf sich und ihre Angehörigen gut achtzugeben", so Landrat Michael Geisler (CDU).

Passen Sie auf Ihre Gesundheit auf und wenden Sie sich bei Fragen oder Problemen rechtzeitig an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt des Landkreises.

Michael Geisler | Landrat Sächsische Schweiz-Osterzgirge

Messwerte, wie hoch die Feinstaubbelastung ist, liegen nicht vor. "Es gibt eine starke Rauchbelastung und daher haben wir mit diesen Hinwiesen für die Bevölkerung reagiert", sagt Thomas Kunz, Landkreis-Sprecher, im Gespräch mit MDR SACHSEN.

16:06 Uhr | Tschechische Feuerwehr stellt Einsatztaktik um

Die tschechische Feuerwehr will am Wochenende ihre Einsatztaktik von Brandeindämmung auf Löschangriff umstellen. Ziel sei es, die Brandfläche zu verkleinern. Laut Vladimir Vlcek, Generaldirektor der tschechischen Feuerwehr, sollen dazu weitere Einheiten aus dem ganzen Land in das Gebiet verlegt werden.

15:53 Uhr | Hoffnung auf Regen in den Waldbrandgebieten

In den Waldbrandgebieten im Süden Brandenburgs und in Sachsen gibt es am Wochenende Hoffnung auf Regen. Der Niederschlag könne ab dem frühen Samstag Entspannung bringen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. In Sachsen könnten mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter binnen zwölf Stunden herunterkommen. Das könne den Meteorologen zufolge die Lage dort deutlich entschärfen. Möglicher Starkregen wiederum könne in Hanglagen wie in der Sächsischen Schweiz zu einem Risiko für Einsatzkräfte führen. Noch unsicherer seien bislang die erwarteten Niederschlagsmengen für Südbrandenburg.

15:16 Uhr | Dresden bereitet Feuerwerksverbot vor

Die Stadt Dresden bereitet ein Feuerwerksverbot und ein Nutzungsverbot von öffentlichen Feuerstellen und Grillplätzen vor. Wie die Stadt heute mitteilte, sollen die Verbote ab der ersten Augustwoche zeitlich befristet gelten - während der Waldbrandgefahrenstufe 4 und 5. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird derzeit erarbeitet und voraussichtlich Anfang August in Kraft treten.

Die Stadt appelliert bereits jetzt, alle feuergefährlichen Handlungen zu unterlassen. Das Abbrennen offener Feuer und das Grillen im öffentlichen Bereich sei, mit Ausnahme der behördlich zugelassenen Grillplätze und der erlaubnispflichtigen Feuerstellen, schon jetzt grundsätzlich untersagt. Verstöße werden mit einer Geldbuße von bis zu 1.000 Euro geahndet.

In Dresden gilt bereits seit gestern bereits ein Zutrittsverbot für alle städtischen Wälder. Fußgänger und Radfahrer dürfen aufgrund der hohen Waldbrandgefahr die öffentlichen Wege nicht verlassen. Es gilt aktuell die Waldbrandwarnstufe 4.

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14:44 Uhr | Ministerpräsident Kretschmer tauscht sich mit Bundesverteidigungsministerin Lambrecht aus

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich mit der Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht über die aktuelle Waldbrandsituation in der Sächsischen Schweiz ausgetauscht.

Im Anschluss an das Telefonat am Freitag sagte Kretschmer: "Es sind verheerende Bilder, die wir hier in der Sächsischen Schweiz, aber auch in der Böhmischen Schweiz sehen müssen. Die Einsatzkräfte auf der deutschen und tschechischen Seite leisten Großartiges, um die Flammen weiter einzudämmen." Der Regierungschef dankte dem Bund ausdrücklich für seine Unterstützung.

Gemeinsam ziehen Bund und Land an einem Strang, um diese Katastrophe zu bewältigen.

Michael Kretschmer | Sächsischer Ministerpräsident

Derzeit ist die Bundeswehr mit rund 40 Soldatinnen und Soldaten im Brandgebiet Sächsische Schweiz im Einsatz und unterstützt die Löscharbeiten mit sechs Hubschraubern zur Erkundung und zum Löschen.

14:32 Uhr | Bislang keine Evakuierungen in Sachsen nötig

Evakuierungen stehen aktuell in Sachsen noch nicht an, sagt Thomas Kunz, Landkreis-Sprecher im Gespräch mit MDR SACHSEN. Wir sind auf solche Fälle immer vorbereitet, aber solange sie nicht anstehen, machen wir da auch keine Panik. Es gibt keinen Grund dafür. Die Bevölkerung und auch Wohngebiete sind momentan nicht in Gefahr.

14:25 Uhr | So ist die aktuelle Lage in der Sächsischen Schweiz

Bei den Waldbränden in der Sächsischen Schweiz ist keine Entlastung in Sicht. 360 Einsatzkräfte sind dort im Einsatz, zu acht Löschhubschraubern sollen am Wochenende noch zwei dazukommen. Der Sprecher des Landkreises Thomas Kunz sagte MDR SACHSEN: "Insgesamt haben wir noch eine stärkere Ausbreitung. Wir haben einen Brandherd gehabt über der Kirnitzsch, auf der anderen Seite der Kirnitzsch. Dieser Brandherd ist jetzt unter Kontrolle gebracht worden. Es wird jetzt weiter gearbeitet, um zu verhindern, dass dort weitere Brände entstehen.

Vorsorglich wurde für das Gemeindegebiet Sebnitz Katastrophenalarm ausgelöst. Das hat auf die Bevölkerung wenig Einfluss, hat aber den Vorteil, dass eben der Landkreis dort die Einsatzleitung übernimmt und dass die Kosten auch nicht an der Gemeinde hängenbleiben.

14:10 Uhr | Ressourcen schonen

Vor einigen Wochen haben unsere Kollegen von MDR Wissen im MDR-Klima-Update erklärt, warum wir in Zukunft mehr Waldbrände erwarten müssen. Jetzt sind die Waldbrände da: In der Sächsischen Schweiz ist der Katastrophenalarm ausgerufen worden. Katastrophal ist auch der Umgang der Menschheit mit den Ressourcen der Erde: Die sind immer schneller aufgebraucht. Aber es gibt Möglichkeiten, das zu ändern.

13:48 Uhr | Ministerpräsident Kretschmer bricht Urlaub ab

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bricht seinen Urlaub wegen der Waldbrände im Freistaat ab und will noch am Freitag wieder in Dresden eintreffen. Wie Regierungssprecher Ralph Schreiber ankündigte, möchte Kretschmer noch am späten Nachmittag mit Innenminister Armin Schuster (CDU) in die von einem verheerenden Waldbrand betroffene Sächsische Schweiz fahren, um sich vor Ort ein Bild über das Ausmaß des Feuers zu machen. Feuerwehr und Katastrophenschützer werden seit Tagen im Elbsandsteingebirge von einem Brand in Atem gehalten. Ein zweiter wütet an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze.

13:17 Uhr | Löschleitung zum Prebischtor gelegt

Auf tschechischer Seite sind mehr als 450 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Feuer in der Böhmischen Schweiz einzudämmen. Zudem sind neun Hubschrauber mit Wasserbehältern vor Ort. Inzwischen konnte eine Löschleitung zum Prebischtor gezogen werden, um das einzigartige Felsentor aus Sandstein auch vom Boden aus schützen zu können. Das Prebischtor gilt als Wahrzeichen des Nationalparks Böhmische Schweiz und ist seit 1963 als Naturdenkmal geschützt.

12:40 Uhr | Fährbetrieb nur noch für Notfälle

Aufgrund des Einsatzes von zahlreichen Hubschraubern zur Brandbekämpfung im Nationalpark Sächsisch-Böhmische Schweiz stehen die Fähren Schöna (F1) und Schmilka (F2) ab sofort nur noch den Einsatzkräften für dringend notwendige Fahrten zur Verfügung. Das teilte der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit.

12:34 Uhr | Zusatzkräfte in Südbrandenburg zu spät alarmiert

Bei dem Waldbrand im Süden Brandenburgs bekommen die Einsatzkräfte vorerst keine Unterstützung. Wie der Landkreis Elbe-Elster mitteilte, sind die für heute angekündigten 400 zusätzlichen Helfer zu spät benachrichtigt worden und so kurzfristig nicht einsatzfähig.

In Brandenburg ist der Großbrand im Elbe-Elster-Kreis unter Kontrolle. Wie der Landkreis mitteilte, würden derzeit vor allem Glutnester bekämpft. Dadurch solle verhindert werden, dass wieder offenes Feuer entsteht. Zwei Pionierpanzer der Bundeswehr schaffen breite Wege für die Löschtrupps und schlagen Schneisen in den Wald.

Das THW aus der oberfränkischen Stadt Naila liefert Hilfsmaterial zur Brandbekämpfung nach Nordsachsen. Bildrechte: News5

12:21 Uhr | Bürgertelefon des Landkreises geschaltet

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hält heute bis 14 Uhr sein Bürgertelefon besetzt. Unter der Telefonnummer 03501/515 5522 können Menschen ihre Fragen oder Anliegen rund um den Waldbrand im Nationalpark loswerden.

12:11 Uhr | Hubschrauber werfen Hunderttausende Liter Wasser ab

Piloten der Bundespolizei haben mit ihren Löschhubschraubern bisher weit über 300.000 Liter Wasser über der brennenden Sächsischen Schweiz abgeworfen. Das schrieb die Bundespolizei auf Twitter. Die Maschinen transportieren das Wasser mit sogenannten Bambi Buckets. Das sind faltbare Außenlastbehälter, die an die Hubschrauber gehängt werden. Auch in den nächsten Tagen sind die Polizeihubschrauber im Einsatz.

12:04 Uhr | 1.200 Hektar brennen in Böhmischer Schweiz

Auf der tschechischen Seite hat sich in der Nacht das Feuer entlang des Flusses Kamenice zunächst in Richtung Deutschland ausgebreitet. Es sei aber gelungen, das Feuer zu stoppen. Darüber berichten die tschechischen Medien nach Informationen der Feuerwehr vor Ort. Die Brandfläche in der Böhmischen Schweiz wird mit 1.200 Hektar angegeben.

11:55 Uhr | Interview zur aktuellen Lage

Sachsen und Tschechen haben die Zusammenarbeit im Kampf gegen die Flammen in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz verstärkt. Wie ist die aktuelle Lage? MDR SACHSEN-Moderator Silvio Zschage hat nachgefragt.

11:19 Uhr | Katastrophenalarm in Sebnitz

Für die Stadt Sebnitz ist gestern Nacht Katastrophenalarm ausgelöst worden. Darüber informierte die sächsische Polizei heute auf Twitter. Vereint kämpften viele Kräfte in den betroffenen Gebieten gegen die Brände.

11:16 Uhr | NATO gibt Funkfrequenzband frei

Für den Funkverkehr zwischen den Einsatzkräften in Tschechien und Deutschland hat das Militärbündnis NATO ein geschlossenes Funkfrequenzband freigegeben. Das teilte das sächsische Innenministerium mit.

10:20 Uhr | ASB kocht für Feuerwehrleute

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat ein Team abgestellt, um die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr zu versorgen. Jeden Tag werde frisch kocht und es werde dafür sorgt, dass Getränke da sind, sagt ASB-Geschäftsführer Alexander Penther. Die von den Einsätzen erschöpften Feuerwehrleute wissen das zu schätzen, so Penther. "Es ist ein wichtiger Punkt, dass die Versorgung stimmt. Das trägt zur Motivation bei."

Penther bedankt sich für die Spenden aus der Bevölkerung. "Wir kriegen Wasser, Obst und Gemüse - dafür ein ganz herzliches Dankeschön."

Es ist ein wichtiger Punkt, dass die Versorgung stimmt. Das trägt zur Motivation bei.

Alexander Penther | ASB-Geschäftsführer

10:07 Uhr | Löschflugzeuge kommen aus Schweden

Zwei Löschflugzeuge sind heute um 8 Uhr in Schweden gestartet, um bei der Brandbekämpfung in der Böhmischen Schweiz zu helfen. Das schreibt die tschechische Feuerwehr auf Twitter. Jedes der Flugzeuge könne 3.000 Liter Wasser aufnehmen. Die Ankunft sei für 12:30 Uhr geplant. Dann sollen sie sofort eingesetzt werden.

Zwei italienische Löschflugzeuge, die gestern unterstützt hatten, musste wegen Bränden in ihrem Heimatland zurückkehren. Auf Twitter haben die Piloten ein Video aus dem Cockpit gepostet.

09:31 Uhr | Bevölkerung für Betretungsverbot sensibilisieren

Angesichts der Waldbrandgefahr verteidigen Waldeigentümer und Naturschützer Schutzmaßnahmen wie Betretungsverbote. Der Präsident des Waldeigentümerverbands, Andreas Bitter, sagte dem MDR, er halte diese Möglichkeit für dringend notwendig. Der Sprecher von Thüringenforst, Horst Sproßmann, sagte, es sei aber nicht nötig, den Wald schon ab Gefahrenstufe 3 oder 4 zu sperren. Es reiche ab Stufe 5. Das Waldbetretungsrecht sei schließlich ein Freiheitsrecht für alle Bürger.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wandte sich zugleich gegen flächendeckende Kontrollen von Betretungsverboten. Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann sagte, das sei nicht durchsetzbar. Nötig sei aber, ein Umdenken in der Bevölkerung zu erreichen.

08:32 Uhr | Sieben Löschhubschrauber in der Luft

Während des Tages sollen weitere Einsatzkräfte aus anderen Landesteilen in der Sächsischen Schweiz eintreffen. Das teilte der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit. Sieben Löschhubschrauber seien im Einsatz, zudem machten zwei Hubschrauber auch mit Wärmebildkameras Aufklärungsflüge. Am Wochenende sollen zwei weitere Hubschrauber zum Löschen hinzukommen. Zudem würden Satellitenbilder ausgewertet.

07:56 Uhr | Starker Brandgeruch in Dresden

Aktuell gibt es einen starken Brandgeruch in Dresden. In der Landeshauptstadt gibt es keine Brände, sagte Pierre Steffen Bedrich von der städtischen Feuerwehr. Er geht davon aus, dass die Rußpartikel von den Feuern in der Sächsischen Schweiz durch das Elbtal fliegen. Möglich sei aber auch, dass der Geruch von dem Waldbrand in Südbrandenburg herüberzieht.

Durch Dresden zog am Morgen wieder ein starker Brandgeruch. Bildrechte: dpa

07:15 Uhr | Brandnester jenseits der Kirnitzsch gelöscht

Mehr als 200 Feuerwehrleute kämpfen im Nationalpark Sächsische Schweiz gegen die Ausbreitung des Waldbrandes. Am Donnerstagabend seien auch jenseits des Flüsschens Kirnitzsch Brandnester entdeckt und gelöscht worden, sagte der Sprecher des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Man habe eigentlich gehofft, dass die Kirnitzsch für den Brand wie eine natürliche Barriere wirke. Etwa 250 Hektar Waldfläche brennen im Nationalpark. Neue Brandherde sind über Nacht durch Funkenflug entstanden.

06:28 Uhr | Sachsen und Tschechien arbeiten Hand in Hand

Sachsen und Tschechien verstärken den gemeinsamen Einsatz gegen die Waldbrände. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) teilte mit, beide Länder hätten sich für einen länderübergreifenden Einsatz von Löschhubschraubern gegenseitig Überflugsrechte über ihre Territorien eingeräumt. Deutsche Piloten könnten nun auch Wasser aus der Elbe in Tschechien aufnehmen. Für den Funkverkehr zwischen den Einsatzkräften habe die NATO ein geschlossenes Funkfrequenzband freigegeben.

Rauchschwaden von den brennenden Waldflächen ziehen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Bildrechte: dpa

Schuster hatte zudem gestern mit dem tschechischen Vize-Innenminister Jiří Novácek vereinbart, dass Verbindungsbeamte aus beiden Ländern in den Krisenstäben der jeweiligen Nachbarregion mitarbeiten sollen. Tschechien hatte mitgeteilt, dass es aus den Moldau-Stauseen mehr Wasser für die Löscheinsätze in die Elbe abfließen lässt.

05:00 Uhr | Katastrophenalarm in der Sächsischen Schweiz in der Hauptsaison

Nach zwei Jahren Corona-Krise und Einbußen fürchtet die Tourismusbranche in der Sächsischen Schweiz weitere Einschnitte. Mitten in der Hauptsaison herrscht Katastrophenalarm. Das sollten Urlauber jetzt wissen.

04:52 Uhr | Löschhubschrauber fliegen ab 8 Uhr wieder bei Falkenberg

Ab 8 Uhr sollen die Löschhubschrauber der Bundeswehr wieder ihren Löschdienst bei Falkenberg beginnen. Auch ein zweiter Panzer der Bundeswehr soll beim Anlegen von Schneisen und Wegen helfen.

Für Fragen der Menschen bleibt das Bürgertelefon im Kreis Elbe-Elster auch weiterhin geschaltet. Darauf hat die Landkreisverwaltung hingewiesen. Die Bürger-Hotline ist unter Tel.: 03535-46-40 04 zu erreichen.

04:15 Uhr | Mobiler Löschteich aus der Slowakei

Unweit des Dorfes Mezna, das vor den Flammen in der Böhmischen Schweiz geschützt werden konnte, haben Feuerwehrleute aus der Slowakei einen mobilen Löschteich errichtet. Das berichtet der Tschechische Rundfunk. Der Behälter fasst 54 Kubikmeter Wasser, sodass die Hubschrauber für den Einsatz im benachbarten Waldgebiet nicht mehr bis zur Elbe hinunter fliegen müssen, um Löschwasser aufzunehmen.

Rückblick auf die Brandlage in dieser Woche:

MDR (ama,kk,al)/dpa/AFP

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Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 29. Juli 2022 | 19:00 Uhr