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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021

Kerstin Godenrath (CDU) gewinnt den Wahlkreis Halle III

Stand: 07. Juni 2021, 03:30 Uhr

Die Direktkandidatin der CDU, Kerstin Godenrath, erhält im Wahlkreis Halle III die meisten Stimmen der Wählerinnen und Wähler. Damit gewinnt die Partei erneut den Wahlkreis. Auch bei den Zweitstimmen ist die CDU stärkste Kraft. Dahinter folgen Grüne und Linke. Die Wahlbeteiligung liegt bei 72,6 Prozent.

Dieser Text wird automatisiert erstellt und redaktionell ergänzt. Grundlage sind die Veröffentlichungen der Landeswahlleiterin auf den Seiten des Statistischen Landesamtes. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie an: data@mdr.de

Wahlergebnisse im Wahlkreis Halle III

Die Direktkandidatin der CDU, Kerstin Godenrath, zieht für den Wahlkreis Halle III in den neuen Landtag ein. Nach dem vorläufigen Endergebnis bei der Landtagswahl 2021 erhält sie mit 23 Prozent die meisten Erstimmen. Damit bleibt das Direktmandat, wie schon 2016, in den Händen der CDU.

Godenrath ist seit 2016 stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Halle. Bei der Landtagswahl 2016 hatte der CDU-Politiker Bernhard Bönisch mit 4,8 Prozentpunkten Stimmenvorsprung auf die SPD das Direktmandat gewonnen.

Wolfgang Aldag, Bewerber der Grünen, kommt mit 21,2 Prozent auf Platz zwei. Aldag ist seit 2016 Abgeordneter der Grünen im Landtag. Er rückte für die grüne Umweltministerin Claudia Dalbert ins Parlament nach, die von der Fraktionsspitze in die Regierung wechselte. Aldag ist auch Stadtrat in Halle.

In den folgenden Grafiken sehen Sie die detaillierten Erst- und Zweitstimmenergebnisse Ihres Wahlkreises.

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Zweitstimmen, Gewinner und Verlierer

Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 26,8 Prozent vorn. Im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ist das ein Gewinn von 4,1 Prozentpunkten. An zweiter Stelle kommen die Grünen. Für die Partei stimmen 23,6 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Sie verbessert ihr Ergebnis um 4,7 Prozentpunkte. Damit sind die Grünen zugleich größter Wahlgewinner in diesem Wahlkreis.

Dahinter folgen Linke (14,3 Prozent), SPD (9,3 Prozent), AfD (9,1 Prozent), FDP (7,2 Prozent) und Freie Wähler (1,6 Prozent).

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Größter Wahlverlierer sind die Linken, die auf 14,3 Prozent der Stimmen kommen und damit 4,2 Prozentpunkte im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verlieren.

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Was Erst- und Zweitstimmen bedeuten

Sachsen-Anhalt hat 41 Wahlkreise. Die Bewerberinnen und Bewerber um ein Direktmandat für den Landtag werden mit der Erststimme und mit einfacher Mehrheit gewählt. Mit der Erststimme wählt man eine konkrete Person. 41 direkt gewählte Politikerinnen und Politiker ziehen in das Landesparlament ein.

Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt und bestimmt, wie viele Sitze eine Partei im Landtag erhält – wie stark also eine Partei im Landtag ist. Die Abgeordneten ziehen über die Listenplätze ihrer Parteien in den Landtag ein, wenn die Partei mehr als fünf Prozent erreicht hat. Die Plätze werden so verteilt, dass sie verhältnismäßig den Zweitstimmen entsprechen. In dem neuen Landtag sind mindestens 83 Politikerinnen und Politiker vertreten.

Mehr über das Wahlsystem in Sachsen-Anhalt erfahren Sie hier auf den Seiten der Landeswahlleiterin.

Wahlbeteiligung und Wahlverhalten

Die Menschen im Wahlkreis Halle III stimmen anders ab als die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt.

Landesweit erhält die CDU mit 37,1 Prozent die meisten Zweitstimmen. Danach folgen AfD (20,8 Prozent), Linke (11 Prozent), SPD (8,4 Prozent), FDP (6,4 Prozent), Grüne (5,9 Prozent) und Freie Wähler (3,1 Prozent).

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Halle III liegt mit 72,6 Prozent 12,3 Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt sowie 0,9 Prozentpunkte über der Wahlbeteiligung von 2016. 48.166 Menschen waren zur Wahl aufgerufen. 0,8 Prozent der Stimmen sind ungültig.

Der Landtagswahlkreis Halle III der kreisfreien Stadt Halle an der Saale besteht aus den Stadtteilen Altstadt, Am Wasserturm/Thaerviertel, Diemitz, Freiimfelde/Kanenaer Weg, Frohe Zukunft, Gottfried-Keller-Siedlung, Gebiet der DR, Giebichenstein, Landrain, Mötzlich, Nördliche Innenstadt, Paulusviertel, Seeben und Tornau.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk, Innovations- und Digitalagentur (ida), 23 degrees

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 06. Juni 2021 | 18:00 Uhr

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