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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2021

Chris Schulenburg (CDU) gewinnt den Wahlkreis Havelberg-Osterburg

Stand: 07. Juni 2021, 03:30 Uhr

Der Direktkandidat der CDU, Chris Schulenburg, erhält im Wahlkreis Havelberg-Osterburg die meisten Stimmen der Wählerinnen und Wähler. Damit gewinnt die Partei erneut den Wahlkreis. Auch bei den Zweitstimmen ist die CDU stärkste Kraft. Dahinter folgen AfD und Freie Wähler. Die Wahlbeteiligung liegt bei 61,1 Prozent.

Dieser Text wird automatisiert erstellt und redaktionell ergänzt. Grundlage sind die Veröffentlichungen der Landeswahlleiterin auf den Seiten des Statistischen Landesamtes. Haben Sie einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie an: data@mdr.de

Wahlergebnisse im Wahlkreis Havelberg-Osterburg

Der Direktkandidat der CDU, Chris Schulenburg, zieht für den Wahlkreis Havelberg-Osterburg in den neuen Landtag ein. Nach dem vorläufigen Endergebnis bei der Landtagswahl 2021 erhält er mit 26,7 Prozent die meisten Erstimmen. Damit bleibt der traditionell christdemokratische Wahlkreis, der nur 1998 an die SPD ging, in den Händen der CDU.

Schulenburg ist seit 2016 Mitglied des Landtages und innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2016 ist der CDU-Politiker im Wahlkreis Havelberg-Osterburg mit 12,8 Prozentpunkten Stimmenvorsprung auf die Linke direkt gewählt worden.

Nico Schulz, Bewerber der Freien Wähler, kommt mit 25 Prozent auf Platz zwei. Schulz ist seit 2011 Bürgermeister der Einheitsgemeinde der Hansestadt Osterburg. Zuvor saß er fast zehn Jahre für die CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt. 2019 hatte Schulz die Partei verlassen – nachdem er zuvor immer wieder die aus seiner Sicht mangelnde Aufarbeitung der Stendaler Briefwahlaffäre kritisiert hatte. Wenige Monate vor seinem Austritt aus der CDU war er als Parteimitglied mit einer eigenen Wählergemeinschaft bei der Kreiswahl angetreten. Inzwischen gehört Schulz den Freien Wählern an. Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2016 gewann der CDU-Politiker Chris Schulenburg den Wahlkreis mit 12,8 Prozentpunkten Stimmenvorsprung auf die Linke.

In den folgenden Grafiken sehen Sie die detaillierten Erst- und Zweitstimmenergebnisse Ihres Wahlkreises.

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Zweitstimmen, Gewinner und Verlierer

Bei den Zweitstimmen liegt die CDU mit 32,7 Prozent vorn. Im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren ist das ein knapper Verlust von 0,5 Prozentpunkten. An zweiter Stelle kommt die AfD. Für die Partei stimmen 21 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Sie verschlechtert ihr Ergebnis um 3,2 Prozentpunkte.

Dahinter folgen Freie Wähler (14,8 Prozent), Linke (10,5 Prozent), SPD (7,2 Prozent), FDP (4,9 Prozent) und Grüne (4,2 Prozent).

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Größter Wahlverlierer sind die Linken, die auf 10,5 Prozent der Stimmen kommen und damit 7,6 Prozentpunkte im Vergleich zur Landtagswahl 2016 verlieren. Den deutlichsten Gewinn können die Freien Wähler verzeichnen. Die Partei legt im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren 13,5 Prozentpunkte zu.

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Was Erst- und Zweitstimmen bedeuten

Sachsen-Anhalt hat 41 Wahlkreise. Die Bewerberinnen und Bewerber um ein Direktmandat für den Landtag werden mit der Erststimme und mit einfacher Mehrheit gewählt. Mit der Erststimme wählt man eine konkrete Person. 41 direkt gewählte Politikerinnen und Politiker ziehen in das Landesparlament ein.

Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt und bestimmt, wie viele Sitze eine Partei im Landtag erhält – wie stark also eine Partei im Landtag ist. Die Abgeordneten ziehen über die Listenplätze ihrer Parteien in den Landtag ein, wenn die Partei mehr als fünf Prozent erreicht hat. Die Plätze werden so verteilt, dass sie verhältnismäßig den Zweitstimmen entsprechen. In dem neuen Landtag sind mindestens 83 Politikerinnen und Politiker vertreten.

Mehr über das Wahlsystem in Sachsen-Anhalt erfahren Sie hier auf den Seiten der Landeswahlleiterin.

Wahlbeteiligung und Wahlverhalten

Die Menschen im Wahlkreis Havelberg-Osterburg stimmen anders ab als die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt.

Landesweit erhält die CDU mit 37,1 Prozent die meisten Zweitstimmen. Danach folgen AfD (20,8 Prozent), Linke (11 Prozent), SPD (8,4 Prozent), FDP (6,4 Prozent), Grüne (5,9 Prozent) und Freie Wähler (3,1 Prozent).

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Havelberg-Osterburg liegt mit 61,1 Prozent 0,8 Prozentpunkte über dem Landesdurchschnitt sowie 0,6 Prozentpunkte unter der Wahlbeteiligung von 2016. 36.187 Menschen waren zur Wahl aufgerufen. 1,5 Prozent der Stimmen sind ungültig.

Der Landtagswahlkreis Havelberg-Osterburg beinhaltet die folgenden Städte und Gemeinden: Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, Arneburg, Eichstedt (Altmark), Goldbeck, Hassel, Havelberg, Hohenberg-Krusemark, Iden, Kamern, Klietz, Osterburg (Altmark), Rochau, Sandau (Elbe), Schollene, Schönhausen (Elbe), Seehausen (Altmark), Werben (Elbe), Wust-Fischbeck und Zehrental.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk, Innovations- und Digitalagentur (ida), 23 degrees

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 06. Juni 2021 | 18:00 Uhr

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