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Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Olexander Syrskyj (rechts) und Verteidigungsminister Rustem Umjerow (Mitte) bei einer Lagebesprechung im Februar 2024. Bildrechte: picture alliance/dpa/Ukrainisches Verteidigungsministerium

Ukraine-NewsUkrainischer Armeechef spricht von zugespitzter Lage an der Ostfront

13. April 2024, 20:56 Uhr

Diese Ukraine-News vom Samstag, 13. April 2024 sind beendet.

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Ukraine-NewsDeutschland liefert weiteres Luftabwehrsystem Iris-T an die Ukraine

Russland hat seine Luftangriffe auf die Ukraine in den vergangenen Monaten wieder verstärkt. Nun stellte Deutschland der Ukraine ein weiteres Luftabwehrsystem vom Typ Iris-T zur Verfügung.

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Ukraine-NewsRussland meldet Einnahme des Ortes Andrijiwka im Donbass

Russland hat nach eigenen Angaben den Ort Andrijiwka in der Region Donezk eingenommen.

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Ukraine-NewsRussland will Grenzen in der Ostsee verschieben

Russland strebt eine Änderung der Grenzen in der Ostsee an. Das geht aus einem Gesetzesentwurf hervor. Dabei geht es unter anderem um Seegrenzen um russische Inseln im Meerbusen bei Helsinki.

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Ukraine-NewsRussland beginnt mit angekündigter Übung von Atomstreitkräften

Anfang Mai hatte der russische Präsident Wladimir Putin eine Übung seiner nicht strategischen Atomstreitkräfte angekündigt. Nun hat die Übung laut Verteidigungsministerium begonnen. Das Manöver gilt als Drohgebärde.

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Ukraine-NewsUkraine will russische Offensive bei Charkiw gestoppt haben – Moskau meldet neue Eroberung

Die russische Offensive bei Charkiw ist angeblich gestoppt, doch für Charkiw bittet Präsident Selenskyj um mehr "Patriots". Russland meldet eine weitere Eroberung bei Luhansk.

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Ukraine-NewsErneut tote Zivilisten nach russischem Angriff auf Region Charkiw

Laut der Ukraine hat Russland in der Region Charkiw bei einem Angriff auf zwei Dörfer gezielt Zivilisten verletzt und getötet.

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Ukraine-NewsNeue Angriffe bei Charkiw – 10.000 Menschen geflohen

Russland hat erneut die ostukrainische Großstadt Charkiw angegriffen. Bei Treffern auf ein Wohnbereich wurden mehrere Menschen verletzt. Fast 10.000 Menschen in der der Region sind geflohen.

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Ukraine-NewsPutin: Armee soll "Pufferzone" bei Charkiw schaffen

Bei seinem Besuch in China hat der russische Präsident Putin heute erklärt, dass Charkiw nicht erobert werden solle. Die russische Offensive dort solle vielmehr eine Pufferzone schaffen.

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Ukraine-NewsPutin in China – Offensive bei Charkiw gebremst

Russlands Präsident Putin ist zum China-Besuch in Peking, wo ihm Präsident Xi dauerhafte Zusammenarbeit zusicherte. Der Krieg in der Ukraine geht unterdessen ungehemmt weiter.

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Ukraine-NewsUkraine nennt Einnahme von Robotyne russische Falschnachricht

Am Nachmittag meldete das russische Militär die Eroberung von zwei Ortschaften im Nordosten der Ukraine. Den Ort Robotyne hätten sie jedoch nicht eingenommen, sagt die Ukraine und spricht von Fake-News.

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Ukraine-NewsRussische Truppen rücken in Region Charkiw weiter vor

Russische Truppen rücken weiter in der Region Charkiw in der Ukraine vor. Laut Verteidigungsministerium in Moskau nahmen sie ein weiteres Dorf ein. US-Analysten vermuten, dass ihr Ziel die Schaffung einer Pufferzone ist.

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Ukraine-NewsUkraine befürchtet keinen russischen Angriff auf Stadt Charkiw

Die Ukraine befürchtet nach eigenen Angaben keinen russischen Angriff auf die Stadt Charkiw. Die russische Armee hatte am vergangenen Freitag eine Offensive in der gleichnamigen Region begonnen.

Ukraine-NewsPutin tauscht Verteidigungsminister Schoigu aus

Russlands Präsident Wladimir Putin tauscht seinen Verteidigungsminster Sergej Schoigu aus. Schoigus Nachfolger soll der bisherige Vize-Regierungschef Andrej Beloussow werden.

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Ukraine-News30 Ortschaften in Region Charkiw evakuiert

Die Ukraine-News vom Samstag, 11. Mai 2024 sind beendet.

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Ukraine-NewsRussland startet Großangriff auf Grenzregion Charkiw

Russland hat am Freitag mit Panzern und Bodentruppen eine Offensive in der Grenzregion Charkiw gestartet. Über den Großangriff wurde bereits seit Wochen spekuliert.

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Ukraine-NewsDeutschland will Ukraine bei Wiederaufbau des Stromnetzes helfen

Deutschland hilft der Ukraine beim Auf- und Ausbau des beschädigten Stromnetzes. Ein entsprechendes Abkommen wurde bei einem Besuch von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze in Kiew unterzeichnet.

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Ukraine-NewsEU will eingefrorenes russisches Geld indirekt für Aufrüstung der Ukraine nutzen

Nach Angaben der EU-Kommission sind rund 210 Milliarden Euro der russischen Zentralbank in der EU eingefroren. Dieses Geld will die Europäische Union nun indirekt für die Unterstützung der Ukraine nutzen.

Ukraine-NewsUkrainischer Geheimdienst: Zwei Festnahmen im Zusammenhang mit Anschlagsplänen gegen Selenskyj

Die Ukraine-News vom Dienstag, 7. Mai 2024 sind beendet.

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Ukraine-NewsPutin ordnet Atomübungen nahe der Ukraine an

Die Ukraine-News vom Montag, 6. Mai 2024 sind beendet.

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Ukraine-NewsRussen erobern weitere Ortschaft in der Ostukraine

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Ukraine-NewsRussland schreibt Selenskyj zur Fahndung aus

Russland hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zur Fahndung ausgeschrieben. Warum genau Selenskyj gesucht wird, ist nicht bekannt.

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Ukraine-NewsUkrainer befürchten Einnahme von Tschassiw Jar durch russische Truppen

Die ukrainische Armee steht im Osten der Ukraine unter zunehmendem Druck durch russische Streitkräfte. Führende Militärs rechnen nun damit, dass Russland das strategisch wichtige Tschassiw Jar zeitnah besetzen wird.

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Ukraine-NewsMacron erwägt weiterhin Einsatz westlicher Bodentruppen in der Ukraine

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Debatte über westliche Bodentruppen in der Ukraine erneut entfacht. Er bekräftigte seine ursprüngliche Aussage zu dem Thema, dass er "nichts ausschließen" wolle.

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Ukraine-NewsUSA beschließen Strafmaßnahmen gegen Unterstützer Russlands

Die USA haben neue Sanktionen gegen Unterstützer des russischen Angriffskrieges in der Ukraine beschlossen. Betroffen sind unter anderem Firmen aus Russland und China.

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Ukraine-NewsUkraine greift russische Ziele auf annektierter Krim an

Die Ukraine hat Ziele auf der annektierten Krim angegriffen. Russland erklärte jedoch, alle Raketen abgeschossen zu haben. Deutschland hat der Ukraine weitere Luftabwehrsysteme und Munition geliefert.

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Ukraine-NewsStoltenberg erwartet keinen Konsens der Nato-Staaten zur Aufnahme der Ukraine

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist in die Ukraine gereist. Einen baldigen Beitritt der Ukraine in das Verteidigungsbündnis hält er aber für unwahrscheinlich.

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Ukraine-NewsRussische Truppen erzielen tiefen Fronteinbruch nordwestlich von Awdijiwka

Russische Truppen haben bei Otscheretyne nordwestlich Awdijiwka einen tiefen Fronteinbruch erzielt. Ukrainische und westliche Quellen bestätigten das. Der ukrainische Armeechef Syrskyj sagte, die Lage sei schwierig.

Ukraine-NewsRussland und Ukraine attackieren gegenseitig Energieanlagen

Russland und die Ukraine haben gegenseitig ihre Energie-Infrastruktur angegriffen. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei zwei Menschen getötet und vier Heizkraftwerke stark beschädigt.

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Ukraine-NewsUSA kündigen sechs Milliarden Dollar Militärhilfe für Ukraine an

Die USA haben Militärhilfen im Wert von sechs Milliarden Dollar für die Ukraine angekündigt. Darin soll auch dringend benötigte Munition enthalten sein.

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Ukraine-NewsLukaschenko: Zeit ist reif für Friedensgespräche

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hält die Zeit reif für Friedensgespräche im Ukraine-Krieg. Er betonte, die Front sei festgefahren und die Bedingungen für Gespräche seien gegeben.

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Ukraine-NewsUSA liefern Ukraine ATACMS-Raketen mit großer Reichweite

Die USA haben der Ukraine Kurzstreckenraketen vom Typ ATACMS mit einer größeren Reichweite von 300 Kilometern geliefert. Das haben das US-Außenministerium und das Pentagon bestätigt.

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Ukraine-NewsKiew will wehrfähige Ukrainer im Ausland zur Rückkehr drängen

Die Ukraine will durch die Einstellung konsularischer Dienste dafür sorgen, dass im Ausland lebende ukrainische wehrfähige Männer zurückkehren müssen. Offenbar sollen nur noch Rückkehr-Papiere ausgestellt werden.

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Ukraine-News240 Meter hoher Fernsehturm in Charkiw nach russischen Angriff zerstört

Der Fernsehturm von Charkiw im Nordosten der Ukraine ist in zwei gebrochen und zu Boden gefallen. Den Behörden zufolge sei der 240 Meter hohe Fernsehturm Ziel eines russischen Luftangriffes gewesen.

Ukraine-NewsNato sagt Ukraine mehr Hilfe bei Luftabwehr zu

Die Nato-Staaten haben beschlossen, die Ukraine gegen Russland mit zusätzlichen Luftabwehrsystemen zu unterstützen. Im Süden Russlands stürzte ein russisches Kampfflugzeug ab. Die Ukraine spricht von einem Abschuss.

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Ukraine-NewsUS-Repräsentantenhaus billigt milliardenschwere Ukraine-Hilfen

Das US-Repräsentantenhaus hat nach monatelanger Blockade für Milliardenhilfen für die Ukraine gestimmt. Präsident Selenskyj bedankte sich.

Ukraine-NewsNato sagt Ukraine mehr Hilfe bei Luftabwehr zu

Die Nato-Staaten haben beschlossen, die Ukraine gegen Russland mit zusätzlichen Luftabwehrsystemen zu unterstützen. Im Süden Russlands stürzte ein russisches Kampfflugzeug ab. Die Ukraine spricht von einem Abschuss.

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Ukraine-NewsUkraine greift russischen Luftwaffenstützpunkt auf der Krim an

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben einen Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim angegriffen und nach eigenen Angaben unter anderem Raketenwerfer beschädigt.

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Ukraine-News17 Tote bei Raketenangriff auf Tschernihiw

In der Großstadt Tschernihiw im Norden der Ukraine sind bei einem russischen Raketenangriff 17 Menschen getötet worden. Mehr als 60 Personen sollen verletzt worden sein.

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Ukraine-NewsChina will sich an Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg beteiligen

Chinas Präsident Xi Jinping und Bundeskanzler Olaf Scholz haben eine gemeinsame Unterstützung einer Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz vereinbart. Scholz appellierte zudem an Xi, auf Putin einzuwirken.

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Ukraine-NewsTote und Verletzte nach russischem Luftangriff in Charkiw und Donzek

Bei einem russischen Luftangriff in der Region Charkiw sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet und vier verletzt worden. Auch in Donzek wurden nach einem Raketenangriff mindestens vier Menschen getötet.

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Ukraine-NewsUkraine meldet russisches "Dauerfeuer" auf Frontstadt Tschassiw Jar

Nach Angaben des ukrainischen Armeechefs Oleksandr Syrskyj liegt Tschassiw Jar unter dem "Dauerfeuer" der russischen Streitkräfte. Russland wolle die Frontstadt "einnehmen", um danach weiter auf Kramatorsk vorzustoßen.

Ukraine-News von Samstag, 13. April 2024.

20:56 Uhr | Ukrainischer Armeechef spricht von zugespitzter Lage an der Ostfront

Nach Angaben des Oberkommandierenden der Streitkräfte der Ukraine, Oleksandr Syrskyj, hat sich die militärische Lage im Osten des Landes zugespitzt. Der Armeechef erklärte, die Lage an der "Ostfront" habe sich in den vergangenen Tagen "erheblich verschlechtert". Seit der russischen Präsidentenwahl vor einem Monat habe die russische Armee ihre Offensive "deutlich verstärkt". Syrskyj zufolge ist Russland dabei, seine Truppen mit neuen Einheiten zu verstärken. Dadurch erziele die russische Armee "zeitweise taktischen Erfolg".

Unterdessen gab die russische Armee die Eroberung der südlich von Awdijiwka gelegenen Ortschaft Perwomajske bekannt. Die Ukraine bestätigte den Verlust des Dorfs zunächst nicht. Russland hatte Awdijiwka im Februar nach langen Kämpfen vollständig unter seine Kontrolle gebracht. Seither rücken seine Truppen an diesem Frontabschnitt immer weiter nach Westen vor. Auch am Frontabschnitt Tschassiw Jar, 20 Kilometer westlich des von russischen Truppen im Mai 2023 eroberten Bachmut, ist die Lage nach ukrainischen Angaben "schwierig und angespannt".

19:25 Uhr | Selenskyj dankt Deutschland für weiteres Patriot-System

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Deutschland für die Lieferung eines zusätzlichen Patriot-Raketenabwehrsystems gedankt. Selenskyj erklärte, diese erfolge in einer kritischen Zeit. Der Präsident appellierte an die anderen Partnerstaaten, dem Beispiel zu folgen.

15:18 Uhr | Deutschland liefert weiteres Patriot-System an Ukraine

Drei Flugabwehrraketenwerfer des Luftabwehrsystem Patriot. Bildrechte: picture alliance/dpa | Soeren Stache

Deutschland liefert der Ukraine ein weiteres Luftabwehrsystem vom Typ Patriot. Wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilte, kommt das System aus Beständen der Bundeswehr und soll unverzüglich übergeben werden. Dies sei möglich geworden durch Rückläufe aus Instandsetzungen. Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte: "Wir gehen mit unserer Unterstützung der Ukraine so weit, wie wir es mit Blick auf unsere eigene Einsatzbereitschaft vertreten können."

14:21 Uhr | Raketenschlag gegen russisch besetzte Stadt Luhansk

Bei Raketenangriffen auf die von russischen Truppen besetzte Großstadt Luhansk sind offiziellen Angaben zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Einschläge habe es in der Nähe des Busbahnhofs und einer Maschinenbaufabrik gegeben, schrieb der russische Politiker Wladimir Rogow, Vorsitzender der Bewegung "Wir sind mit Russland zusammen", auf seinem Telegram-Kanal. Demnach wurden drei Zivilisten verletzt und mehrere Wohnhäuser beschädigt.

Ukrainische Medien wiederum berichteten, der Angriff habe einer Militäreinheit und einer Ansammlung von Militärfahrzeugen in der Nähe der Fabrik gegolten. Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen. Luhansk wird bereits seit 2014 von moskautreuen Separatisten kontrolliert.

13:48 Uhr | Russland: Ortschaft nahe Awdijiwka eingenommen

Die russische Armee hat nach eigenen Angaben eine Ortschaft nahe der ostukrainischen Stadt Awdijiwka erobert. Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Samstag, die Truppen hätten das südlich von Awdijiwka gelegene Perwomajske "befreit".

Russland hatte Awdijiwka im Februar nach langen Kämpfen vollständig unter seine Kontrolle gebracht. Russland meldet seit Wochen regelmäßig Erfolge der eigenen Armee in der Gegend um Awdijiwka, während die ukrainische Armee unter den Folgen von Munitionsmangel und Schwierigkeiten bei der Rekrutierung neuer Soldaten leidet.

11:39 Uhr | Armeechef: Militärische Lage in der Ostukraine "erheblich verschlechtert"

Die militärische Lage im Osten der Ukraine spitzt sich nach Angaben der Armeeführung zu. "Die Lage an der Ostfront hat sich in den vergangenen Tagen erheblich verschlechtert", sagte Armeechef Oleksandr Syrsky am Samstag. Seit der Präsidentschaftswahl in Russland vor einem Monat habe die russische Armee ihre Offensive "deutlich verstärkt".

Die Ukraine wolle daher "die problematischsten Verteidigungs-Zonen mit elektronischer Kriegsführung und Luftverteidigung verstärken", kündigte Syrsky an. Bereits vor Tagen hatte die ukrainische Armee von einer "schwierigen und angespannten" Lage rund um die Stadt Tschassiw Jar gesprochen. Das Gebiet liege "unter Dauerfeuer".

10:34 Uhr | Letzter Reaktor im AKW Saporischschja in Kaltzustand versetzt

Der letzte Reaktor des zuletzt mehrfach unter Beschuss geratenen Atomkraftwerks Saporischschja im Süden der Ukraine ist in den Kaltzustand versetzt worden. Damit seien nun alle sechs Reaktorblöcke im Kaltzustand, Radioaktivität sei bei der Prozedur nicht ausgetreten, teilte die von den russischen Besatzungstruppen eingesetzte Kraftwerksleitung am Samstag auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Der letzte Reaktor des Atomkraftwerks Saporischschja im Süden der Ukraine ist in den Kaltzustand versetzt worden. Das Kraftwerk geriet mehrfach unter Beschuss, worauf die Sorge vor einem Atomunglück stieg. (Archivbild) Bildrechte: picture alliance/dpa/XinHua | Victor

Das mit einer Leistungsfähigkeit von knapp sechs Gigawatt potenziell größte Atomkraftwerk Europas war kurz nach Beginn des Angriffs auf die Ukraine von russischen Truppen besetzt und später vermint worden. Mehrfach geriet es unter Beschuss, worauf international die Sorge vor einem Atomunglück stieg. Erst am Freitag reagierte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) besorgt auf die jüngsten Angriffe auf das Atomkraftwerk. Diese markierten den Beginn einer "neuen und äußerst gefährlichen Kriegsfront", sagte Behördenchef Rafael Grossi.

Wegen der Gefahr wurde das Kraftwerk bereits im September 2022 heruntergefahren. Allerdings befand sich mehrfach wechselnd ein Block dabei im Warmzustand. In diesem Zustand produziert der Reaktor keinen Strom, sondern Dampf, der für den Bedarf der Anlage verwendet wird. Der Kaltzustand gilt als der sicherste – dann sind die Blöcke auf niedrigen Druck heruntergefahren und werden durch kaltes Wasser gekühlt.

05:10 Uhr | Russische Angriffe in der Ostukraine

Laut ukrainischer Militärführung hat es am Freitag erneut schwere Kämpfe im Osten des Landes gegeben. Allein in der Region um Bachmut seien im Laufe des Tages 24 russische Angriffe abgewehrt worden, teilte der Generalstab in seinem Lagebericht mit.

In der Umgebung von Awdijiwka führten die russischen Militärs demnach 16 Angriffe aus. An allen Frontabschnitten zusammen seien rund 80 Gefechte registriert worden, dazu über 70 russische Luftangriffe. Die Angaben können nicht unabhängig geprüft werden.

05:06 Uhr | Ukrainische Angriffe auf besetzten Süden

Bei einem ukrainischen Angriff auf die russisch besetzte Ortschaft Tokmak in der Südukraine sind am Freitag nach Angaben der Besatzungsbehörden mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind. Weitere 20 Menschen seien bei dem Angriff auf ein Wohngebiet in Tokmak schwer verletzt worden, berichtete die russische Staatsagentur Tass. Die Angaben können nicht unabhängig geprüft werden.

02:00 Uhr | USA und Großbritannien blockieren Handel mit russischen Metallen

Die USA und Großbritannien haben ihr Einfuhrverbot von Metallen aus russischer Produktion ausgeweitet. Nach dem 13. April produziertes Aluminium, Kupfer und Nickel aus Russland werde künftig nicht mehr an den beiden größten Metallbörsen der Welt in London und Chicago gehandelt, teilten das US- und das britische Finanzministerium in der Nacht zu Samstag mit. Damit würden die russischen Metallproduzenten von den Gewinnen der London Metal Exchange und der Chicago Mercantile Exchange ausgeschlossen und eine wichtige Einnahmequelle des Kremls zur Finanzierung seines Kriegs in der Ukraine geschmälert.

Die gemeinsame Aktion der beiden Länder baue auf dem Verbot von Metallimporten auf und ziele auf russische Exporte von Aluminium, Kupfer und Nickel im Wert von 40 Milliarden Dollar ab, teilte das britische Finanzministerium weiter mit. Metalle seien nach Energie das größte Exportgut Russlands. Die Metallbörsen spielen eine zentrale Rolle bei der Erleichterung des Handels mit Industriemetallen in aller Welt. 

00:00 Uhr | Ukraine-News am Samstag, 13. April 2024

Guten Morgen! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass die Beschaffung verlässlicher Informationen schwierig ist, weil viele verfügbare Quellen politisch motiviert sein können und schwer zu überprüfen. Dennoch gibt es unabhängige Experten, Organisationen und Journalisten, die differenzierte Einblicke bieten. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 13. April 2024 | 06:00 Uhr