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Die Heizungsanlage von Frank Frenzel ist 30 Jahre alt, aber gepflegt und gut in Schuss. Bildrechte: Frank Frenzel/MDR

Neues HeizungsgesetzLohnt sich eine (neue) Gasheizung doch?

30. August 2023, 05:00 Uhr

2024 soll ein neues Heizungsgesetz in Kraft treten. Das setzt auf den Einbau von Wärmepumpen. Neue Zahlen der Bundesregierung zur Preisentwicklung von Strom und Gas bis 2035 deuten darauf hin, dass sich der Einbau einer neuen Gasheizung in Altbauten bis Jahresende und auch der längere Weiterbetrieb bestehender Anlagen lohnen könnte. Denn die von einigen Politikern prognostizierte Gaspreisexplosion bliebe aus, die Preise würden weit weniger steigen. Was heißt das für Hauseigentümer? Hier folgt ein ganz persönliches Rechenbeispiel von Wirtschaftsredakteur Frank Frenzel.

von Frank Frenzel, MDR Wirtschaftsredaktion

Beginnen wir mit einem Warnhinweis: Der Autor dieses Artikels ist befangen! Ich bin Eigentümer eines 85 Jahre alten Einfamilienhauses. Die Gasheizung meines Altbaus ist 30 Jahre alt und soll demnächst raus, obwohl sie noch immer perfekt arbeitet. Das neue Heizungsgesetz wird mich viel Geld kosten. Ich erkläre hiermit aber auch: Ich bin nicht gegen Wärmepumpen.

Ich schaue mit Neid auf jeden Neubau mit einer solchen Heizung: umweltfreundlich, energieeffizient, geringe Heizkosten – sofern alles passt. In meinem Haus passt das nicht. Oder nur mit sehr hohen Investitionen. Das einfachste für mich wäre eine neue Gasheizung. Genau davor hat mich aber die Politik gewarnt. Die Gaspreise würden demnächst (weiter) explodieren. Und jetzt? Jetzt erfahre ich, dass die Gaspreise bis 2035 kaum steigen werden. Das ist schön, erzählt haben Politiker aber lange etwas Anderes. Was ist los?  

Maximale Verbraucherverunsicherung

Freitag nächster Woche (8.9.23) soll das neue Gebäudeenergiegesetz im Bundestag verabschiedet werden. Über dieses Gesetz wird seit Monaten gestritten. Wie ich sind viele Immobilieneigentümer verunsichert, welche Heizung in Häusern und Wohnungen künftig noch erlaubt ist und was sich rechnet. Neue Heizungen sollen ab 2024 mit mindestens 65% erneuerbarer Energien betrieben werden, was den Einbau von Öl- oder Gasheizungen künftig praktisch ausschließt.

MDR-Wirtschaftsredakteur Frank Frenzel steht auch vor der Frage, was das neue Gebäudeenergiegesetz in punkto Heizung für ihn rechnerisch bringt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Alte Anlagen dürfen allerdings weiterlaufen und wenn nötig repariert werden. Dennoch bleibt es dabei: Muss die alte Heizung raus, ist es mit Öl oder Gas quasi vorbei. Ab 2024 sollen vor allem strombetriebene Wärmepumpen in Einfamilienhäusern installiert werden. Diese sind umweltfreundlich und hocheffektiv – aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen. Das Haus sollte gut gedämmt sein und – wegen der niedrigeren Heizungs-Vorlauftemperaturen – nach Möglichkeit über eine Fußbodenheizung verfügen. Altbauten haben diese Eigenschaften meist nicht.

Deshalb gab es in den letzten Monaten einen regelrechten Run von Hauseigentümern auf Heizungsfirmen, vor Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. Januar 2024 noch eine neue Gasheizung installiert zu bekommen. Genau davon rieten Politiker wie z.B. Robert Habeck oder Ricarda Lang oder die Energieexpertin Claudia Kemfert ab.

Warnung vor explodierenden Kosten

So warnte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe am 14. April 2023 vor dem Einbau neuer Öl- und Gasheizungen noch in diesem Jahr: "Über einen Zeitraum von 18 Jahren rechnet sich die Wärmepumpe." Außerdem würden die Preise für Erdgas und Heizöl von 2027 an durch den EU-Emissionshandel kontinuierlich steigen.

Die Energieexpertin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Claudia Kemfert warnte in einem Interview mit dem SWR am 16. Mai 2023 Hauseigentümer ebenfalls davor, sich wegen der geplanten Gesetzesänderungen noch schnell eine Gas- oder Ölheizung einbauen zu lassen. "Ich halte das für einen großen Fehler", sagte sie und riet, auf die Wärmepumpe oder andere Heizungsalternativen umzustellen.

In einem Interview ebenfalls mit der Funke-Mediengruppe sagte die Grünen-Chefin Ricarda Lang am 17. Juni: "Spätestens ab dem 1. Januar 2024 macht es wenig Sinn, neue Öl- und Gasheizungen einzubauen. Denn die Preise für fossile Energien werden in den nächsten Jahren in die Höhe schießen."

Für mich hieß das: Hände weg also vom Einbau einer neuen Gasheizung noch in diesem Jahr.  Und Eigentümer, die ihre bisherigen Gasheizungen nicht austauschen und einfach nur weiterbetreiben wollen, wurden mit der Drohung explodierender Gaspreise massiv verunsichert.

Explodierende Gaspreise – von wegen!

Nun aber gibt es eine interessante Wendung. Zur Erinnerung: Das neue Gesetz sollte noch vor der Sommerpause verabschiedet werden, ein CDU-Abgeordneter klagte wegen der Eile im Gesetzgebungsverfahren beim Bundesverfassungsgericht, bekam Recht, so dass das Gesetz erst im September beschlossen werden kann.

In der Zwischenzeit stellte die CDU/ CSU-Bundestagsfraktion der Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage 90 Fragen zum neuen Gesetz. Die Antworten liegen seit wenigen Tagen vor. Interessant für Hauseigentümer ist vor allem die Frage 74: "Wie entwickeln sich die Preise für unterschiedliche Energieträger im Wärmebereich nach Erwartung der Bundesregierung in den kommenden Jahren? (bitte jährlich bis 2035 angeben)?"

Die Antwort überrascht: Die Preise bleiben relativ konstant. Die Preisexplosion, vor der zum Beispiel die Grünen-Chefin Ricarda Lang warnte, wird es laut Bundesregierung gar nicht geben! Für Gas etwa würden die Preise von 2024 bis zum Jahr 2035 nur leicht steigen. Im Vergleich zu 2022 und 2023 sollen die Preise 2035 sogar geringer liegen.

Ähnlich die Prognose beim Strompreis, auch für Wärmepumpen. Sowohl bei normalem Haushaltsstrom als auch beim etwas günstigeren Wärmepumpenstrom wird von 2024 bis 2035 ein leichter Anstieg prognostiziert, im Vergleich zu 2022 und 2023 sollen auch hier die Preise 2035 etwas günstiger sein. Und auch bei anderen Energieträgern wie Pellets oder Biomethan sieht die Preisentwicklung über diesen Zeitraum ähnlich aus.

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Steigende Co-2-Steuer in aktueller Prognose der Bundesregierung bereits eingerechnet

Die Bundesregierung schreibt zwar in ihrer Antwort, dass die Energiepreisprognosen mit großer Unsicherheit behaftet seien, gleichzeitig würden diese jedoch auf umfangreichen Modellierungen des Energiesystems beruhen und mögliche Entwicklungen von CO2-Preisen sowie Netzentgelte und sonstige Abgaben und Umlagen mit einbeziehen. Im Klartext: In der Gaspreisprognose zum Beispiel stecken künftig steigende CO-2-Steuern schon mit drin.

Wenn die Bundesregierung selbst unter Berücksichtigung steigender CO-2-Peise keine großen Energiepreissteigerungen prognostiziert, ist das für Mieter und Hauseigentümer wie mich zunächst eine gute Nachricht. Doch angesichts der früheren Warnungen und der nun vorliegenden Zahlen darf schon die Frage erlaubt sein, ob manch Politiker und Experte es nicht anders wusste oder bewusst die Bürger belogen hat und ob der Einbau einer neuen Gasheizung nicht doch zu empfehlen ist?

Was sagt die Politik zu den aktuellen Preisprognosen?

Ricarda Lang, Bundesvorsitzende der Grünen, sieht in den jetzigen Zahlen keinen Widerspruch zu ihrer im Frühjahr getätigten Prognose einer Preisexplosion: "Ein Preisanstieg von 3 ct/kWh kann – je nach genauem Verbrauch – für einen Vierpersonenhaushalt etwa 450 Euro Mehrkosten pro Jahr bedeuten. Solche Steigerungen sind eine erhebliche Belastung für viele Bürgerinnen und Bürger. Das als gering abzutun, verliert die Belange der Menschen aus dem Blick."

Kritik kommt deshalb von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Andreas Jung, stellvertretender CDU-Bundesvorsitzende und Sprecher der Unionsfraktion für Klimaschutz und Energie erklärt: "Kleine Anfrage, große Verwirrung: Als hätte die Ampel mit dem Heizungsgesetz nicht schon genug Verunsicherung gestiftet, setzt sie jetzt noch einen drauf. Kurz bevor die Ampel das Heizungsgesetz nun ohne weitere Änderung durch den Bundestag drücken will, reißt Habecks Ministerium die eigene Argumentation nun wie ein Kartenhaus selbst ein: Nirgends soll die Kostensenkung demnach so bedeutend ausfallen wie bei Biomethan. Bei keinem Energieträger soll die Erzeugung einer Kilowattstunde so günstig sein wie bei Holzpellets. Strom soll nur geringfügig billiger werden. Beim Gas sagt die Bundesregierung nun statt Kostensteigerung plötzlich eine Kostensenkung voraus – und zwar eine deutlich stärkere als beim Strom."

Was sagen Experten zur Preisprognose?

Zurückhaltend kommentiert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima die Preisprognose. Pressesprecher Frank Ebisch erklärt: "Letztlich liegt die Entscheidung beim Investor, was er sich leisten kann und leisten will. Das Fachhandwerk kann da nur beraten und die individuellen Gebäudebedingungen in diesen Rat einbeziehen."

Ähnlich sieht es auch Charlie Grüneberg von Zukunft Gas, der Stimme der Gas- und Wasserstoffwirtschaft: "Natürlich muss jeder Eigentümer individuell schauen, welche Heizung sich für ihn rechnet. Wer sich jedoch jetzt noch eine Gasheizung einbaut, braucht sich auch in Zukunft keine Sorgen machen. Die Panikmache der Politik in den letzten Monaten deckt sich nicht mit unseren Prognosen, die von sich stabilisierenden Gaspreisen ausgehen." Perspektivisch könne auch Biogas oder Wasserstoff für Heizzwecke wettbewerbsfähig werden – auch wenn andere Experten das heute noch anders sehen.

Stefanie Steinwender, Energieberaterin bei der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt, empfiehlt betroffenen Immobilieneigentümern abzuwarten: "Die Panikmache der letzten Monate hat die Preise für Wärmepumpen nach oben getrieben, sie werden in den nächsten Jahren fallen." Die Expertin sieht Wärmepumpen auch als machbare Lösung in Altbauten: "Dazu bedarf es nicht in jedem Fall einer kompletten thermischen Sanierung". So gebe es auch Wärmepumpen, die höhere Vorlauftemperaturen ermöglichen und so zum Beispiel den Einbau einer Fußbodenheizung nicht unbedingt nötig machen. Wichtig sei auf jeden Fall eine umfassende Beratung und eine perfekte Einstellung der Wärmepumpe auf die baulichen Gegebenheiten.    

Rechenbeispiel

Kommen wir nun zu einem Rechenbeispiel, meinem ganz persönlichen. Ich lebe mit meiner Familie in einem Einfamilienhaus, Altbau Baujahr 1938, knapp 160 Quadratmeter Wohnfläche, vom Vorbesitzer in den 1990er-Jahren umfassend saniert: neues Dach, Dachboden gedämmt und zu Wohnzwecken ausgebaut, neues Bad, neue Fenster, neue Heizung, damals Stand der Technik, heute – 30 Jahre später – schon wieder veraltet. In meinem Viertel gibt es nur solche Häuser. Und in ganz Ostdeutschland sicher Zehntausende.

Vor der Preisexplosion für Erdgas infolge des Ukrainekrieges zahlte ich pro Monat 143 Euro für den Betrieb meiner Gasheizung (Heizung und Warmwasser). Das waren pro Quadratmeter Wohnfläche weniger als einen Euro, ein sehr guter Wert. Vor zehn Jahren noch wohnte ich in einem Altbau zur Miete und schon damals zahlte ich für Heizung (ohne Warmwasser) pro Quadratmeter Wohnfläche bereits zwei Euro. Ein Wert der laut Mietervereine schon damals nicht unüblich war.

Dann kamen der Krieg und die Gaspreiserhöhungen. In mehreren Schritten erhöhte mein Gasanbieter die monatlichen Abschläge von 143 auf 388 Euro. Ich optimierte den Zyklus meiner Heizung, ohne frieren zu müssen und sparte sage und schreibe ein Drittel des früheren Verbrauches (24.000 kWh statt 36.000 kWh). Ich bekam eine hohe Rückzahlung, so dass meine tatsächlichen Gaskosten im letzten Jahr pro Monat bei etwa 280 Euro lagen und – nach der aktuellen Prognose der Bundesregierung – auch künftig etwa bei diesem Wert liegen werden. Das ist viel, aber bezahlbar, liege ich mit 280 Euro im Monat Heizkosten noch immer bei unter zwei Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Alte Heizung weiterbetreiben?

Wenn also die Gaspreise bis 2035 nicht nennenswert steigen, wo liegt das Problem, die alte Heizung weiterlaufen zu lassen? Wie schon erwähnt – meine Heizung ist 30 Jahre alt. Erst vor wenigen Tagen kam der Schornsteinfeger zur jährlichen Abgasmessung und lobte, die Anlage laufe perfekt, die Abgaswerte seien hervorragend. Der Fachmann von der Heizungsfirma, der jährlich zur Wartung kommt, sagt ähnliches, warnt aber, wenn doch mal etwas kaputtgehen sollte, gäbe es bald keine Ersatzteile mehr. Ich komme um ein neues Gerät nicht herum, wobei er noch bemerkte, dass eine so lange Lebensdauer wie meine jetzige Heizung die neue nicht haben wird. Heutige moderne Gasheizungen seien störanfälliger. Wärmepumpen halten aber auch nicht 30 Jahre. So viel zum Thema Nachhaltigkeit.

Alternative Wärmepumpe?

Was aber tun? Das Beste wäre eine Wärmepumpe. Auch wenn Wärmepumpen prinzipiell auch in Altbauten möglich sind, in meinem konkreten Fall wären doch zahlreiche Investitionen nötig, um die Anlage optimal betreiben zu können. Sehr wahrscheinlich müsste die Fassade gedämmt werden, auch die noch völlig intakten Fenster müssten gegen neue mit höherem Wärmedämmwert ausgetauscht werden. Im Wohnbereich müssten die Wandheizkörper abgebaut und eine Fußbodenheizung installiert werden. Kosten inklusive der nötigen Wärmepumpe: nicht unter 100.000 Euro. Umgerechnet auf die nächsten 30 Jahre wären das pro Monat fast 280 Euro – also genau jener Betrag, der aktuell pro Monat für die Gasheizung anfällt. Und in dieser Hochrechnung sind noch nicht einmal mögliche Kreditkosten enthalten.

Natürlich hinkt diese Rechnung, denn auch die alte Heizung muss ja früher oder später ersetzt werden. Und natürlich kann eine energetische Sanierung sinnvoll sein. Der Wert des Hauses steigt und trotz hoher Investitionskosten spart man natürlich in einem vollgedämmten und per Wärmepumpen geheizten Haus Energie und Geld. Erreicht ein thermisch sanierter Altbau in etwa Neubauniveau, könnten die monatlichen Heizungskosten (Wärmepumpenstrom) auf ca. 70 Euro sinken. In meinem konkreten Fall sehe ich diese Option wegen der hohen Investitionskosten vorerst jedoch noch nicht. Denn die 100.000 Euro müsste ich durch einen Kredit voll finanzieren, macht bei den derzeitigen Zinsen monatlich etwa 730 Euro um den Kredit in 15 Jahren abzubezahlen. Strecke ich den Kredit auf 30 Jahre, würden ca. 485 Euro monatlich fällig. Bei der letzten Rate bin ich dann 90 Jahre alt. Und ob ich einen Kredit überhaupt bekomme, ist fraglich, denn selbst mein Altbau-Eigenheim ist noch immer nicht abbezahlt. Und vor diesem Kostendilemma dürften viele Hauseigentümer stehen, selbst wenn der Staat großzügige Förderung verspricht.

Alternative neue Gasheizung?

Wäre angesichts der aktuellen Preisprognose der Bundesregierung der Einbau einer neuen Gasheizung also nicht doch eine lohnenswerte Alternative? Eine umfassende thermische Sanierung des Hauses entfiele. In meinem Fall würde eine neue Anlage etwas mehr als 13.000 Euro inklusive Einbau kosten. Die Gaseinsparung solcher Geräte prognostizieren Hersteller mit zehn bis 30 Prozent. Beim "Mittelwert" von 20% Einsparung ergäbe das in meinem Fall einen monatlichen Abschlag von 224 Euro (statt 280 Euro).  Angesichts der Wohnfläche ein durchaus akzeptabler Wert.

So ist für mich die Entscheidung auf den ersten Blick klar: eine neue Gasheizung. Die von der Energieberaterin der Verbraucherzentrale genannte Variante Wärmepumpe ohne sofortige thermische Vollsanierung werde ich mir allerdings auch durchrechnen lassen. Immerhin: Die jetzt bekannt gewordene Preisprognose bis 2035 lässt viele Eigentümer noch funktionierender Gasheizungen in Altbauten sicher aufatmen.      

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MDR (cbr)

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL | 24. August 2023 | 06:00 Uhr