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Beiträge von MDR AKTUELL

Solarwatt stellt Akku-Produktion in Dresden ein

Das Dresdner Unternehmen Solarwatt stellt die Produktion von Akkus für den Solarstrom ein. Das berichtet die Sächsische Zeitung von der gestrigen Belegschaftsversammlung. Demnach bestätigten die Manager auf Nachfrage, dass zum Jahresende mit der eigenen Herstellung von Akkus Schluss ist. Bereits Ende April hatte Solarwatt das Aus für die Produktion von Modulen bekanntgegeben. Das Ende der Herstellung in Dresden trifft rund 190 Mitarbeiter, von ihnen arbeiten 40 an Speichern. Dem Bericht zufolge sollen im Juni Gespräche mit den Beschäftigten über einen möglichen Einsatz in anderen Abteilungen von Solarwatt stattfinden. Auch andere Unternehmen hätten Interesse an Mitarbeitern gezeigt. Solarwatt beschäftigt europaweit 750 Mitarbeiter, davon 650 in Deutschland. 

Sachsen-Anhalt: Landwirtschaftsministerium fordert Förderprogramm für Obstbauern

Das Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt will Obstbauern bei Ernteausfällen durch Frostschäden besser absichern. Wie das Ministerium dem MDR mitteilte, ist eine teilweise Übernahme von Versicherungskosten denkbar. Dieser Vorschlag solle dem Landtag unterbreitet werden. Eine ähnliche Förderung gebe es bereits im Weinbau. Um die im April entstandenen Schäden zu kompensieren, seien Direkthilfen und Darlehensprogramme denkbar. Das Ministerium verwies jedoch darauf, dass zunächst die Schadensbilanz vorliegen müsse. Die Bundesregierung hatte zuvor Hilfen des Bundes für die Obstbauern abgelehnt.

Bericht: Hamas soll Anschläge in Deutschland geplant haben

Die Terror-Organisation Hamas hat offenbar Anschläge in Deutschland geplant. Das berichtet die "Welt am Sonntag" und beruft sich auf Informationen der Sicherheitsbehörden. Mutmaßliche Ziele waren laut Bericht die israelische Botschaft in Berlin und eine US-Militärbasis in Rheinland Pfalz. Auf dem Handy eines im Dezember festgenommenen mutmaßlichen Hamas-Mitglieds sei Kartenmaterial gefunden worden, das auf eine Ausspähung schließen lasse.

Politikexpertin: Rassemblement Nationale bleibt rechtsextrem

Die Politologin Ronja Kempin geht davon aus, dass der französische Rassemblement Nationale trotz eines gemäßigten Auftritts eine rechtsextreme Partei bleiben wird. Die Expertin von der Stiftung Politik und Wissenschaft sagte MDR AKTUELL, Marine Le Pen wolle Präsidentin werden. Deshalb habe sich ihre Partei nach Außen sehr gemäßigt. Wie bei einem Wolf im Schafspelz kaschiere der Anstrich jedoch nur den rechtsextremen Markenkern. Auch der Bruch mit der AfD im Europaparlament sei inszeniert. Dahinter stecke politisches Kalkül.

Verbraucherschützer sehen gute Chancen für Sammelklage gegen Amazon

Die Verbraucherzentrale Sachsen rechnet sich mit ihrer Sammelklage gegen den Streaming-Anbieter Amazon Prime gute Chancen aus. Rechts-Teamleiter Michael Hummel sagte dem MDR, die Erfolgsaussichten seien ziemlich gut. Das hätten unabhängige Experten bestätigt. Die Verbraucherschützer werfen Amazon Prime vor, mit der Entscheidung, für Filme ohne Werbung mehr Geld zu verlangen, einseitig Verträge geändert zu haben. Amazon weist das zurück.

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