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Kein früherer Teilbetrieb möglichFlüchtlinge: ZASt in Stendal wird nicht kurzfristig geöffnet

18. Januar 2023, 10:36 Uhr

Eine frühere Teileröffnung der neuen Zentralen Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Stendal ist kurzfristig nicht möglich. Darauf hat das Innenministerium hingewiesen. Geplant ist die Eröffnung für das Jahr 2025.

Die neue Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Stendal wird nicht früher eröffnet als bislang geplant, auch nicht teilweise. Ministerin Tamara Zieschang (CDU) sagte MDR SACHSEN-ANHALT, eine Teileröffnung binnen weniger Wochen sei nicht möglich. Der SPD-Innenexperte Rüdiger Erben hatte angeregt, die Unterkunft in Stendal teilweise schon vor 2025 in Betrieb zu nehmen. Die Erstaufnahmeeinrichtung sei schon weitgehend fertiggestellt.

Hintergrund der Forderung sind die weiter steigenden Flüchtlingszahlen in Sachsen-Anhalt. Zieschang zufolge ist die Situation für die Kommunen inzwischen äußerst angespannt. So habe es im vergangenen Jahr 5.900 Asylzugänge gegeben, das seien deutlich mehr als in den Vorjahren. Die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sind dabei nicht mitgerechnet. Sie müssen keinen Asylantrag stellen.

ZASt in Halberstadt kommt an Grenzen

In Sachsen-Anhalt gibt es bisher nur eine Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt. Eine zweite soll in Stendal entstehen. Die Landesregierung hatte unlängst eingeräumt, dass sich der Neubau dieser Einrichtung bis 2025 hinziehen und zudem deutlich teurer wird.

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MDR (Sabine Falk-Bartz, Norma Düsekow, Mario Köhne)

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 17. Januar 2023 | 19:00 Uhr

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