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Die Wismut: Uranbergbau im Erzgebirge

Die Geschichte der "Wismut""Wismut" - vom Uranbergbau und seinen Anfängen

"Wismut" war der Tarnname für den Uranabbau im Erzgebirge, der ab 1946 betrieben wurde. Bergleute konnten hier extrem viel verdienen - nicht ahnend, welchen Gefahren sie sich dabei aussetzten.

Greif zur Feder, Kumpel!"Rummelplatz" - Werner Bräunigs großer Wismut-Roman

Werner Bräunig (1934-1976) erfand den Aufruf "Greif zur Feder, Kumpel". Doch mit seinem "Wismut"-Roman "Rummelplatz" fiel er in der DDR in Ungnade. 2007, mehr als 30 Jahre nach seinem Tod, sorgte sein Werk für Furore.

ZeitzeugenprojektGeheimsache Wismut

1991 endete die Geschichte der "Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut". Geblieben sind die Erinnerungen zehntausender Menschen, die in der "Wismut" gearbeitet haben.

Wismut 1947: Die Kumpel, der Berg und die Baracken

Unter dem Tarnnamen "Wismut" förderte die Sowjetunion im Erzgebirge Uran. Nirgends konnte man nach dem Krieg so viel Geld verdienen wie hier - aber es war auch nirgendwo so gefährlich.
Im Bild: der Eingang zu einem Wismut-Schachtgelände mit dem Bergmannsgruß "Glück auf".
Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Neubausiedlung für die Wismut-Arbeiter in Johanngeorgenstadt. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Versammlung bei der Wismut. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Ohne die Lokführer der Wismut ging gar nichts: Täglich transponierten sie zehntausende Arbeiter zu den Schächten. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Auf dem Bahnhof von Johanngeorgenstadt stürmen die Kumpel einen Schichtzug. Die Plätze reichten nie aus. Viele hockten auf den Dächern, auf der Lokomotive oder fuhren auf den Trittbrettern mit. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Wismut Schacht aus dem Jahr 1947. Die Schachtgelände waren mit einer mannshohen Bretterwand abgesperrt. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Bergmann auf dem Trittbrett seines Schichtzuges. In der Hand hält er seine Grubenlampe. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Schachtanlagen gab es überall im Erzgebirge - auch in den Städten und Dörfern, bisweilen in Kleingärten oder direkt neben Wohnhäusern. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Markscheider bei der Arbeit. Sie waren die Vermessungsspezialisten unter Tage. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Wismut-Kumpel bei einer Arbeitspause unter Tage. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Täglich rollten in den Schichtzügen der Wismut tausende Kumpel zur Arbeit. Viele hockten auf den Dächern oder fuhren auf den Trittbrettern mit. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Wismut-Kumpel posieren für ein Gruppenbild. Vorschriften für Arbeitsschutz-Kleidung gab es offenbar nicht: Jeder trug die Kleidung, die er hatte. Selbst Helme schienen nicht zwingend vorgeschrieben zu sein. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
In Johanngeorgenstadt errichtete die Wismut AG 1947 Wohnungen für die Bergmänner. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
An der stacheldrahtbewehrten Umzäunung eines Schachtgeländes die sogenannte "Rote Ecke": Ein Ölgemälde nebst Losungen und Fahnen. Bildrechte: MDR/AstFilm Production
Blick auf eine Schachtanlage. Bildrechte: MDR/Steffen Junghans
Wismut-Schachtanlage inmitten eines Dorfes im Erzgebirge. Bildrechte: MDR/ AstFilm Productions
Blick auf eine Schachtanlage, riesige Förderbänder und Abraumhalden. Dazwischen vereinzelte Wohnhäuser. Bildrechte: MDR/ AstFilm Productions

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