In eigener Sache Korrekturen

Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK bietet ab sofort seinen Hörern, Zuschauern und Nutzern der Onlineangebote diesen neuen Service an.

Zu den journalistischen Prinzipien im MDR gehört auch die selbstkritische Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, die trotz größter Sorgfalt geschehen können.

Für einen sachlichen und transparenten Umgang macht der MDR an dieser Stelle auf Fehler in seinen Hörfunk-, Fernseh- und Onlineangeboten aufmerksam inklusive einer entsprechenden Korrektur.

MDR FERNSEHEN: Umschau-Beitrag "Abgehängte Orte" am 31.07.2018  

Am 31.07.2018 berichtete der MDR in der Sendung "Umschau" im Beitrag "Abgehängte Orte" über den Bahnhof in Zeitz. Dabei wurde über die aktuellen Baumaßnahmen am Bahnhof gesagt: "Das Gebäude wird nur notdürftig erhalten." Das ist nicht korrekt. Laut einer Stellungnahme der Stadt Zeitz handelt es sich bei den derzeit durchgeführten Bauarbeiten um eine grundlegende Sanierung des gesamten Bahnhofsgebäudes, für die 7 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.

MDR FERNSEHEN: exakt, Online-Artikel am 25.07.2018

Am 25.07.2018 berichtete „exakt“ über die Abschiebung von Afghanen aus Sachsen nach Kabul. Dabei ging es auch um die Frage, warum Sachsen trotz der schwierigen Sicherheitslage entschieden hat, ohne Unterscheidung von Personengruppen abzuschieben. Im Online-Text hieß es: „Warum das sächsische Innenministerium sich trotzdem für Abschiebungen entscheidet, will es MDR-exakt nicht sagen. Mehrere Anfragen bleiben unbeantwortet.“

Eine fehlerhafte Formulierung. Denn tatsächlich hatte das Sächsische Innenministerium auf eine erste Anfrage, wie der Freistaat Sachsen mit dem Thema Abschiebungen nach Afghanistan umgeht, geantwortet. Kurz nach dieser Anfrage hatte die Redaktion die Möglichkeit den aktuellen Lagebericht des Auswärtigen Amtes durchzulesen. Daraus ergaben sich neue Fragen – diese Nachfrage blieb inhaltlich unbeantwortet.

In dem Lagebericht wird von einer schwierigen Sicherheitslage und über die zahlreichen Gefahren für Leib und Leben der Zivilbevölkerung gesprochen. Deshalb wollte „exakt“ noch einmal explizit wissen, warum sich das Land Sachsen dennoch für Abschiebungen ohne Beschränkungen auf Personengruppen entschieden hat. Statt „trotzdem“ hätte es im Online-Text also „trotz des Lageberichtes“ heißen müssen. Diese fehlerhafte Formulierung bitten wir zu entschuldigen.

MDR SACHSEN Online und MDR SACHSEN – Das Sachsenradio am 19.07.2018

Am 19. Juli 2018 berichtete MDR SACHSEN online und MDR SACHSEN – Das Sachsenradio über eine mögliche Bewerbung der Stadt Meißen als UNESCO-Welterbe. In einer ersten Fassung des Beitrages hatte es geheißen, der Stadtrat erwäge, sich mit dem Burgberg samt Dom und Albrechtsburg als UNESCO-Welterbe zu bewerben. Diese Aussage war falsch. Der Oberbürgermeister hat den Stadtrat im Interview mit MDR SACHSEN nicht genannt. Vielmehr hieß es, man möchte sich bewerben.

MDR FERNSEHEN: MDR AKTUELL am 17.04.2018 um 21:45 Uhr

Am 17.04.2018 berichtete MDR AKTUELLl im MDR FERNSEHEN über den Gebrauch des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Deutschland.

Unter anderem hieß es: „Aktuelle Zahlen der Bundesregierung zeigen: Die Kleingärtner in ganz Deutschland setzen im Jahr etwa 95 Tonnen Glyphosat ein; die deutsche Landwirtschaft dagegen mehr als 5300 Tonnen.“ Diese Aussage bezog sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine „Kleine Anfrage“ der Grünen im Bundestag vom Oktober 2015. Tatsächlich gibt es in einem Bericht des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit aktuellere Zahlen; demnach wurden im Jahr 2016 3734 Tonnen an Glyphosat zur beruflichen Anwendung abgegeben und 46 Tonnen für nicht-berufliche Verwender. Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.“

 


MDR AKTUELL Online – Bericht am 12.12.2017

Wir haben in einem Beitrag auf MDR AKTUELL Online am 12.12.2017 über das Förderschul-Konzept des Bildungsministers Sachsen-Anhalts, Marco Tullner, berichtet. Der Beitrag berichtet ausgewogen und wahrheitsgemäß über das Konzept, geht aber auch auf kritische Argumente anderer politischer Parteien zur insgesamt sehr komplexen Thematik ein. Unter anderem wird auch auf die UN-Behindertenrechtskonvention verwiesen, welche einen diskriminierungsfreien und gleichberechtigten Umgang für Menschen mit Behinderung einfordert. Sollte am Anfang des Textes möglicherweise der Eindruck entstanden sein, dass das Förderschul-Konzept Sachsen-Anhalts im Gegensatz steht zu den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, so wäre diese Schlussfolgerung nicht zutreffend.


MDR FERNSEHEN: Umschau vom 03.04.2018

Das MDR-Magazin Umschau hat am 03.04.2018 im MDR-Fernsehen über das Thema "Unliebsame Straßennamen - Wie Kommunen mit politisch geprägten Bezeichnungen umgehen" berichtet. Dabei ging es auch um die Umbenennung einer Straße in Schleusingen in "Helmut-Kohl-Straße". Zu den entsprechenden Textpassagen wurden fünf Bildmotive gezeigt. Davon zeigen nur drei die "Helmut-Kohl-Straße". Die anderen beiden sind Aufnahmen von der Verlängerung der "Helmut-Kohl-Straße". Dass dieser Teil der Straße nicht den Namen "Helmut-Kohl-Straße" trägt, wird nicht durch ein neues Straßennamenschild angezeigt. So ist unser Team, das nicht über detaillierte Ortskenntnis verfügt, davon ausgehen, dass es sich auch bei diesem Straßenabschnitt um die "Helmut-Kohl-Straße" handelt. Das war ein Trugschluss. Wir bedauern diesen Fehler.


MDR FERNSEHEN: MDR aktuell am 21.03.2018 um 19:30 und 21:45 Uhr

Am 21.03.2018 berichtete MDR aktuell im MDR FERNSEHEN darüber, dass Thüringen Blinde und stark sehbehinderte Menschen finanziell unterstützt. Es hieß: In Thüringen bekommen Gehörlose künftig jeden Monat 100 Euro vom Land. Das hat der Landtag beschlossen. Das Geld wird rückwirkend zum Juni 2017 gezahlt und ist beispielsweise für technische Hilfsmittel gedacht. Bisher hat das Land nur Blinde und stark sehbehinderte Menschen finanziell unterstützt.“  Diese Aussage ist so nicht zutreffend.  Richtig ist, dass ausschließlich Blinde finanziell unterstützt werden. In § 1 Abs. 4 des Thüringer Gesetzes über das Blindengeld heißt es über den anspruchsberechtigten Personenkreis: „Blind ist, wem das Augenlicht vollständig fehlt. Gleichgestellt sind Personen, deren Sehschärfe auf dem besseren Auge nicht mehr als 1/50 beträgt … „ Allerdings sei das ein Schweregrad, der den Betroffenen faktisch blind mache, so das Thüringer Sozialministerium.  Wir bedauern den Fehler in unserer Berichterstattung.


MDR AKTUELL Das Nachrichtenradio vom 16.03.2018

Wir haben am 16.03.18 im Beitrag "Ist Russland schuld an dem Giftanschlag in Großbritannien?" gemeldet, dass die Duma vor zwei Jahren beschlossen habe, "dass Überläufer und Hochverräter auch im  Ausland liquidiert werden können".  Quelle dafür waren zwei voneinander unabhängige Zeitungsartikel (aus Deutschland und Österreich), die genau das berichteten. Nach aktuellen Recherchen des ARD-Hörfunkstudios in Moskau gibt es einen solchen Beschluss der Duma nur zu Terroristen, nicht aber zu Überläufern oder Hochverrätern. Unseren Fehler bedauern wir.


MDR-Live-Sendung "Politik im Bürgercheck" am 18.12.2017 um 20:15 Uhr

In der Fernsehsendung "Politik im Bürgercheck" live aus Chemnitz mit dem neuen sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer äußerte sich ein Studiogast in der Live-Situation sinngemäß dahingehend, dass nun nach zwei Westdeutschen und einem Sorben mit Herrn Kretschmer der erste Sachse Ministerpräsident sei. Als Vorgänger Kretschmers waren Kurt Biedenkopf, Georg Milbradt und Stanislaw Tillich angesprochen. Herr Tillich ist Sorbe und gleichzeitig Sachse. Unser Studiogast hat inzwischen versichert, dass seine Äußerung ironisch gemeint war und sich selbst auch schon dafür entschuldigt. Auch wir können es verstehen, wenn diese spontane Äußerung zu Hause am TV-Gerät von einigen Zuschauerinnen und Zuschauern als unsensibel empfunden worden sein könnte.

Wir bedauern, dass wir im Moment der Live-Situation der Bemerkung nicht sofort einordnend widersprochen haben.


MDR AKTUELL vom 16.11.2017

Am 16.11.2017 berichtete MDR AKTUELL in der Ausgabe um 21:45 Uhr im MDR FERNSEHEN über die drohenden Werksschließungen bei Siemens. Darin hieß es, durch die Energiewende würden immer weniger Großkraftwerke benötigt. Diese würden an Standorten gebaut, die nun von den Schließungsplänen bedroht sind. Richtig ist, dass Siemens Großkraftwerke baut und seine gesamte Sparte "Power & Gas" umstrukturiert. Es werden aber nicht an allen betroffenen Standorten ausschließlich Teile für Großkraftwerke hergestellt. So finden die Verdichter aus dem Werk in Leipzig Plagwitz auch in der chemischen Industrie Anwendung. Der Kraftwerksbereich macht hier einen Teil des Geschäfts aus. Die Dampfturbinen aus dem Siemens-Werk Görlitz werden in der gesamten Industrie eingesetzt – auch in Zukunftsbranchen wie der Solarindustrie. Hier werden also Industriedampfturbinen, nicht aber Kraftwerksturbinen hergestellt.

Wir bitten die verkürzte Darstellung zu entschuldigen.


MDR  KULTUR-Online vom 28.11.2017

In der Meldung „Uni Leipzig stellt Journalistik neu auf“ ist MDR KULTUR ein Fehler unterlaufen. In der ursprünglichen Fassung hatte es aufgrund eines Missverständnisses geheißen, "Uni Leipzig beschließt Masterstudiengang Datenjournalismus". Das ist nicht richtig und wurde inzwischen korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.


MDR IPG, MDR Mediathek und MDR Text vom 4.11.2017

Am Sonnabend, dem 4.11.2017 wurde im Zusammenhang mit der Sendung MDR SACHSENSPIEGEL im Internet-Program-Guide auf MDR.DE und in der MDR Mediathek sowie im MDR TEXT versehentlich die Schlagzeile ausgespielt, André Schollbach wäre neuer Landeschef der sächsischen Linken. Diese Meldung war falsch, bei der Neubesetzung des Landesvorsitzes ist die Wahl zugunsten von Antje Feiks ausgegangen.

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.


MDR Aktuell Online & MDR Aktuell – Das Nachrichtenradio vom 7. September 2017

MDR Aktuell hat am 7.09.17 sowohl Online als auch im Hörfunk den Bericht "So stehen die Parteien zu Kohleausstieg und Klimawandel" gesendet. Darin hieß es zur Position der AfD: "Überhaupt hält die Partei entgegen der Mehrheitsmeinung der Experten einen Klima-Wandel für wissenschaftlich nicht gesichert." Tatsächlich heißt es im AfD-Wahlprogramm wörtlich: "Die Aussagen des Weltklimarats (IPCC), dass Klimaänderungen vorwiegend menschengemacht seien, sind wissenschaftlich nicht gesichert." Die AfD bezweifelt also nicht den Klimawandel an sich, sondern das von vielen Wissenschaftlern angenommene Ausmaß des menschengemachten Anteils. Durch die verkürzte Darstellung wurde die politische Position der AfD zum Klimawandel verfälscht. Der Fehler wurde korrigiert.


MDR, Fernsehen "Umschau" vom 22.08.2017 ( Ergänzung vom 04.09.2017 )

Der MDR hat den Beitrag und die Auswahl der Protagonistin detailliert ausgewertet. Im Ergebnis mussten wir feststellen, dass hier die journalistischen Standards nicht eingehalten wurden. Das bedauern wir sehr und bitten unsere Zuschauerinnen und Zuschauer um Entschuldigung. Wir werden dies mit den Redaktionen besprechen  und dafür Sorge tragen, dass sich solche Fehler nicht wiederholen. So wird in Wahlkampfzeiten bei der Auswahl der Protagonisten für Beiträge  geprüft, ob es Interessenkonflikte geben könnte, die das Neutralitätsgebot verletzen.

Die Autoren des Beitrages gingen davon aus, dass das politische Engagement von Frau Riekewald nicht relevant sei, da sie ausschließlich als Privatperson befragt wurde. Dies war eine Fehleinschätzung. Dazu kam, dass die Autoren den Namen der Protagonistin falsch notierten. Die Fehler wird der MDR im Internet und in der Sendung richtigstellen.


MDR, Fernsehen "Umschau" vom 22.08.2017

In der Umschau vom 22.08. wurde in dem Beitrag "Was Mieten steigen lässt" der Vorname von Frau Riekewald falsch eingeblendet. Dafür entschuldigt sich die Redaktion. Bei der Produktion des Beitrages, an der mehrere Journalisten beteiligt waren, wurde der Vorname intern falsch übermittelt.


MDR Fernsehen „Unser Dorf hat Wochenende – Theuma“ am 20.08.2017

In unserer Sendefolge aus Theuma wurde gesagt,  dass der ehemalige Bürgermeister mit Nachnamen Quark heißt und seit Jahren im Clinch mit seinem Nachbarn liegt. Wir möchten das korrigieren. Der Bürgermeister heißt mit Nachnamen Riedel (Ulrich Riedel), hat aber von Dorfbewohnern den Spitznamen Quark bekommen. Herr Riedel war 30 Jahre lang Bürgermeister von Theuma.

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.


MDR Fernsehen "exakt" am 27.7.2017 und ARD FAKT am 26.07.2017

In unserem Beitrag "Wahlbetrug in Stendal", in exakt am 26.07.2017, und dem Beitrag "Wahlbetrug" in FAKT, ARD am 25.07.2017, wurde berichtet, dass Herr Müller von "zwei Angestellten der Suppenfabrikantin Mandelkow" aufgesucht wurde. Wir möchten das korrigieren. Es handelt sich nicht um Angestellte der Firma, sondern um Abgesandte, die im Auftrag der Suppenfabrikantin Mandelkow agierten.

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.


MDR, Fernsehen am 12.07.2017

Das MDR FERNSEHEN hat am 12.07.2017 über eine Schießerei in Weddersleben in Sachsen-Anhalt das vermeintliche Facebook-Profil des mutmaßlichen Täters gezeigt. Dabei hat es sich um eine Verwechslung gehandelt. Dieses Facebook-Profil war falsch. Es handelte sich nicht um den vom SEK erschossenen Täter, sondern um einen Unbeteiligten. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.


MDR THÜRINGEN Online: Beitrag vom 11.07.2017

Der MDR THÜRINGEN berichtete in einem Online-Artikel am 11. Juli 2017 unter der Überschrift "Naturschützer kritisieren Naturschutzprojekte nach A71-Bau" über Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Autobahn 71. In der ersten Fassung des Artikels stand, Projekte auf rund 27 Millionen Hektar seien realisiert worden. Das ist jedoch falsch. Es wurden Naturschutzprojekte auf lediglich 2.700 Hektar Fläche umgesetzt. Die Zahl wurde in dem Text korrigiert.


MDR Aktuell Online: Beitrag vom 11.6.2017

MDR Aktuell Online berichtete am 11. Juni 2017 unter der Überschrift "Das Wahlprogramm der Linken zur Bundestagswahl 2017" über selbiges. In dem Artikel hieß es: "Der Spitzensteuersatz soll auf 53 Prozent angehoben werden. Er soll ab einem Jahreseinkommen von 70.000 Euro gelten.“ Das ist nicht korrekt. Die Linke schreibt in ihrem Wahlprogramm: "Ab 70.000 Euro zu versteuerndem Einkommen im Jahr beträgt der Steuersatz 53 Prozent. Zu versteuerndes Einkommen bedeutet: Das, was vom Bruttoeinkommen nach den üblichen Abzügen (pauschale Freibeträge und Sonderausgaben) übrig bleibt: 70.000 Euro zu versteuerndes Einkommen entspricht etwa 81.000 Euro Bruttoverdienst eines oder einer Alleinstehenden ohne Kinder." Wir haben den Absatz zur Steuerpolitik dementsprechend korrigiert: "Ab 70.000 Euro zu versteuerndem Einkommen im Jahr soll der Steuersatz 53 Prozent betragen."


MDR SACHSEN Online - Beitrag Sachsentrend 2017 am 22.06.2017

„Der MDR SACHSEN hat am 22.06.2017 Zahlen einer repräsentativen Umfrage zum Sachsentrend veröffentlicht. Im Mittelpunkt stand die Sonntagsfrage zur Bundestagswahl. Im Regionalportal mdr.de/sachsen wurde dazu eine Grafik gezeigt. Ein User wies darauf hin, dass die Proportionen der Balken in der Grafik nicht stimmig seien. Das traf zu. Die Balken wurden neu gezeichnet. Die Beschriftung der Balken und alle Zahlenangaben waren korrekt.“


MDR Aktuell Online & MDR Aktuell – Das Nachrichtenradio: Beitrag vom 19.6.2017

MDR AKTUELL hat am 19.06.2017 im Hörfunk sowie online unter der Überschrift „Bayerische Lehrer für Sachsen“ darüber berichtet, dass das Land Sachsen gezielt bayerische Lehramtsabsolventen für den Schuldienst in Sachsen anwerben will, auch mit einem finanziellen Anreiz. Dazu wurde die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Sachsen (GEW), Ursula-Marlen Kruse, in indirekter Rede zitiert: „Zudem sei es starker Tobak, dass die Lehrer aus Bayern mit einer Gehaltszulage von 595 Euro geködert würden, die sächsische Lehrer nicht bekämen.“ Damit ist der Eindruck entstanden, dass ausschließlich Lehrer aus Bayern die Zulage erhalten, Lehrer aus Sachsen nicht. Das ist nicht richtig.

Auf Nachfrage von MDR Aktuell Online erklärte ein Sprecher des Kultusministeriums Sachsen, dass "seit dem 1.1.2017 in Sachsen eine sogenannte Gewinnungszulage an Lehrer gezahlt wird, die in einer 'Mangelregion' oder in einem 'Mangelfach' (z.B. Mathematik) unterrichten. Die Zulage beträgt rund 600.- Euro monatlich. Sie ist nicht an das Herkunfts-Bundesland des Lehrers gekoppelt. Ein Lehrer aus Sachsen, der z.B. in einer Mangelregion in Sachsen unterrichtet, erhält ebenfalls die Zulage".


MDR Kultur – Was wird aus den Bühnen Halle? (13.06.2017)

Wir haben im Artikel "Was wird aus den Bühnen Halle?" behauptet, der Intendant der Oper Halle, Florian Lutz, sei vom Stadtrat gewählt worden. Das ist so nicht richtig. Florian Lutz wurde vom Aufsichtsrat der Bühnen Halle gewählt. Wir haben den Fehler korrigiert.


MDR Aktuell – Das Nachrichtenradio: Beitrag vom 13.6.2017

Am 13.06.2017 hat das Nachrichtenradio MDR Aktuell über einen Fernsehfilm berichtet, der für Diskussionen sorgt, weil der Auftraggeber, der Kultursender Arte, den Film nicht ausstrahlen wird. In dem Hörfunkbeitrag hieß es: „Auserwählt und ausgegrenzt – der Hass auf Juden in Europa. So der Titel der Dokumentation. Die Autoren sind dafür durch Europa, den Nahen Osten und auch durch Deutschland gereist“. Anschließend wurden Rufe von einer Demonstration eingespielt, die folgende Worte enthielten: „Tod den Juden, Adolf Hitler, Adolf Hitler, Jude, Jude“.  Der Beitrag setzt fort: „Antisemitismus von rechts wie bei dieser Demonstration.“ Hierdurch konnte der falsche Eindruck entstehen, dass es sich um Töne von Demonstrationen in Deutschland handele. Tatsächlich waren es Sprechchöre von Palästinensern auf antijüdischen Demonstrationen. Der Beitrag steht in der Originalversion noch bis zum 19.06.2017 in der MDR-Mediathek.

Zuletzt aktualisiert: 14. August 2018, 09:43 Uhr