Das Gartenreich Dessau-Wörlitz

Mit dem Wörlitzer Park hat Sachsen-Anhalt nicht nur Weltkulturerbe, sondern auch herrliche Anlagen aus der Zeit von Fürst Franz von Anhalt-Dessau. Die riesige Gartenanlage bietet neben sechs Schlössern viele Überraschungen, zum Beispiel eine Fahrt mit der Gondel, geheimnisvolle Grotten, unterirdische Wege.

Die Sonne scheint auf die Kirche St. Petri im Wörlitzer Park.
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Das kleine Städtchen Wörlitz in Sachsen-Anhalt kann auf eine mehr als 1.000-jährige Geschichte zurückblicken. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand dort einer der schönsten Landschaftsparks Europas, der Wörlitzer Schlosspark. Die Anlagen sind Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches, das seit November 2000 auf der Welterbeliste der UNESCO steht.

Fürst Leopold III. (1740-1817) ließ den Landschaftspark anlegen. Er wollte dort Natur und Kunst miteinander verbinden. Besucher sollten durch den Park laufen und sowohl über die Architektur als auch über die Gartenkunst staunen. Daher gibt es im Park neben dem wunderschönen Schloss auch geheimnisvolle Grotten, unterirdische Wege, Teiche und 17 Brücken. Oft erinnert der Stil an die römische Antike, an England oder an Italien. Viele Alleen und Wege durchziehen den Park und 500 verschiedene Baumarten sind zu bestaunen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Musik für Sie | 19. Juni 2020 | 20:15 Uhr