In Thüringen hat die Polizei 2 Gebäude von einer rechten Gruppe durchsucht

Menschen stehen vor einem Haus
Bildrechte: MDR/Wolfgang Hentschel

Die Polizei vom Bundes-Land Thüringen
hat heute in 2 Gebäuden eine Razzia gemacht:
    • In 1 Gebäude in der Nähe von der Stadt Erfurt
    • und in 1 Gebäude in der Nähe von der Stadt Eisenach.

Die Razzia gab es wegen einer rechte Gruppe.
Sie heißt: Combat 18.
Das ist englische Sprache.
Es wird so aus-gesprochen: Kom bett eit teen.
Bei der Razzia haben sehr viele Polizisten mit-gemacht.

Sie haben auch die Wohnung von einem bestimmten Mann durchsucht.
Er heißt: Stanley R.
Das wird so aus-gesprochen: Stenn lej R.
Er ist vielleicht einer von den Chefs von Combat 18 in Deutschland.

Der Verfassungs-Schutz hat Stanley R. beobachtet

Stanley R. war im Bundes-Land Hessen im Gefängnis.
Vor einiger Zeit ist er dann ins Bundes-Land Thüringen gekommen.
Dort hat ihn der Verfassungs-Schutz für lange Zeit beobachtet.
Das bedeutet:
Die Menschen vom Verfassungs-Schutz haben geschaut:
Wo Stanley R. hin-gegangen ist.
Und mit welchen Menschen er geredet hat.

Combat 18 hat mit anderen rechten Gruppen
zusammen ge-arbeitet

Combat 18 hatte Kontakt mit anderen rechten Gruppen.
Zum Beispiel mit rechten Gruppen im Gelben Haus.
Das Gelbe Haus ist in dem Ort Ballstädt.

Combat 18 hatte auch Kontakt mit der rechten Gruppe: Turonen.
Die Turonen haben zum Beispiel ein Rechtsrock-Konzert organisiert.

Combat 18 ist jetzt verboten

Horst Seehofer ist der Innen-Minister von Deutschland.
Er hat jetzt die rechte Gruppe Combat 18 verboten.
Das bedeutet:
Kein Mensch darf bei der Gruppe mit-machen.

Auch in anderen Bundes-Ländern gab es Razzien

Auch in den Bundes-Ländern:
    • Hessen
    • Brandenburg
    • Mecklenburg-Vorpommern
    • Nordrhein-Westfalen
    • und Rheinland-Pfalz
wurden heute Gebäude durchsucht.
Wegen der Gruppe Combat 18.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 23. Januar 2020 | 07:00 Uhr