MDR INFO | Exklusiv : Zastrow: Gauck ist unser Herzenskandidat
Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und sächsische Landeschef Holger Zastrow hat die Nominierung von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten begrüßt. Zastrow sagte dem Radiosender MDR INFO: "Joachim Gauck ist unser Herzenskandidat."
Schon bei der letzten Wahl hätten viele Liberale für Gauck gestimmt. "Er ist einfach jemand, der ganz ideal zum liberal-konservativen Regierungsbündnis passt und der uns mit seinem Wertekompass, seinem Einsatz für Freiheit, für Eigenverantwortung und für die Marktwirtschaft, aus dem Herzen spricht." Außerdem habe die Bevölkerung schon längst eine Entscheidung für den "Bürgerpräsidenten" Gauck getroffen, meinte Zastrow. "Dann sollten wir diesen Wunsch auch erfüllen."
Zastrow räumte zugleich einen Lernprozess innerhalb der FDP ein. Zur Politik gehöre aber auch, sich zu korrigieren und aus Fehlern zu lernen. "Wir müssen ja zur Kenntnis nehmen, dass wir mit dem Amt des Bundespräsidenten in den letzten zwei Jahren kein Glück hatten", sagte der FDP-Vize. Vor allem durch den letzten Rücktritt sei das Amt "schwer beschädigt worden". Deswegen gehe es jetzt nicht um machtpolitische Überlegungen, sondern darum, wie man dem höchsten Staatsamt "wieder Gewicht und Respekt verschaffen" könne. Zastrow resümierte: "Ich glaube, Deutschland hat genau diesen Präsidenten jetzt verdient."
Zastrow sagte dem Radiosender MDR INFO: "Joachim Gauck ist unser Herzenskandidat." Schon bei der letzten Wahl hätten viele Liberale für Gauck gestimmt. "Er ist einfach jemand, der ganz ideal zum liberal-konservativen Regierungsbündnis passt und der uns mit seinem Wertekompass, seinem Einsatz für Freiheit, für Eigenverantwortung und für die Marktwirtschaft, aus dem Herzen spricht." Außerdem habe die Bevölkerung schon längst eine Entscheidung für den "Bürgerpräsidenten" Gauck getroffen, meinte Zastrow. "Dann sollten wir diesen Wunsch auch erfüllen."
Zastrow räumte zugleich einen Lernprozess innerhalb der FDP ein. Zur Politik gehöre aber auch, sich zu korrigieren und aus Fehlern zu lernen. "Wir müssen ja zur Kenntnis nehmen, dass wir mit dem Amt des Bundespräsidenten in den letzten zwei Jahren kein Glück hatten", sagte der FDP-Vize. Vor allem durch den letzten Rücktritt sei das Amt "schwer beschädigt worden". Deswegen gehe es jetzt nicht um machtpolitische Überlegungen, sondern darum, wie man dem höchsten Staatsamt "wieder Gewicht und Respekt verschaffen" könne. Zastrow resümierte: "Ich glaube, Deutschland hat genau diesen Präsidenten jetzt verdient."
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