Vorgestellt Gerald Meyer moderiert "Kripo Live"

Anfang 2020 hat Gerald Meyer bei "Kripo Live" den Moderationsstab von Axel Bulthaupt übernommen. Wir haben mit ihm über seine Arbeit vor der Kamera gesprochen und ihn gefragt, ob er Krimis im Fernsehen sieht.

Gerald Meyer
Gerald Meyer schaut gerne Polit-Thriller. Bildrechte: MDR/rbb/Oliver Kröning

Wie sind Sie zum Fernsehen und zu Kripo Live gekommen?

Gerald Meyer: Über Umwege. Eigentlich wollte ich Kultur-Manager werden. Dann kam die Wende und mich zog es dorthin, wo ich mehr Konflikte erwartete - in der Politik bzw. dem Journalismus. Zu "Kripo Live" kam ich über den viel zitierten “ Anruf aus Hollywood”.  Ich war erfreut, als man sich in Leipzig meiner frühen Fernsehjahre beim MDR erinnerte. 

Was reizt Sie am Moderieren?

Gerald Meyer: Ein guter Kellner zu sein, der rausbringt, was die Köche zusammengestellt haben. Er sollte das Menü gut kennen, improvisieren und auch mal etwas retten können, was ansonsten beim Gast durchgefallen wäre. 

Was machen Sie vor einer Sendung?

Gerald Meyer: Hab keine Rituale. 

Was machen Sie nach einer Sendung?

Gerald Meyer: Wie viele TV-Moderatoren, schnell abschminken. 

Wie nah kommen Sie Ermittlern/Polizisten bei Ihrer Arbeit?

Gerald Meyer: Für meine Begriffe nicht nah genug. Ich muss mich auf meine Redaktion und Gespräche mit Polizisten verlassen. 

Schauen Sie gern Krimis? Was gehört zu Ihren Lieblingssendungen im TV?

Gerald Meyer: Offen gestanden, gibt es für mich zu viele Krimis im Fernsehen. Und ich habe auch keinen Überblick über die zahlreichen SOKOs.  Aber ich schaue ausgewählte Krimis, noch lieber Polit-Thriller, die meist nicht weit davon entfernt sind.