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Andreas Höll

Redakteur für Bildende Kunst

Andreas Höll
Bildrechte: MDR/Jakob Wierzba

Welches Bildungserlebnis ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Meine wichtigsten Bildungserlebnisse waren die Begegnungen mit faszinierenden Menschen, wie etwa Walter Jens, der für mich ein ebenso charismatischer, witziger wie empathischer Lehrer während meines Studiums der Allgemeinen Rhetorik in Tübingen war oder Russell Berman von der Stanford University, dessen origineller Blick auf Literatur und Politische Theorie des 20. Jahrhunderts mir neue Welten eröffnet hat oder auch der Schweizer Verleger Egon Ammann, der mich während meines Verlagsvolontariats in Zürich mit seiner wilden Leidenschaft für die Welt der Bücher angesteckt hat.

Welches Buch würden Sie niemals weggeben?

"Jacques le fataliste" von Denis Diderot, "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Marcel Proust, Max Frischs "Montauk", die Romane Philipp Roths oder die Gedichte von Paul Celan und Tomas Tranströmer.

Welche Musik berührt Sie am tiefsten?

Musik, die eher reduziert daherkommt als opulent, also Klaviermusik von Bach oder Rameau, Kammermusikalisches, Geistliches von Gesualdo oder Monteverdi bis hin zu grandiosen Jazzmusikern wie Bill Evans, Chet Baker, Miles Davis, Charlie Haden und natürlich Keith Jarrett, dessen Solo- und Trioalben den Soundtrack meines Lebens geliefert haben.