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Regine Förster

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Regine Förster
Bildrechte: MDR/Jakob Wierzba

Welches Bildungserlebnis ist Ihnen in Erinnerung geblieben?

Ich war in der dritten Klasse, ein kleines, zartes, schüchternes Mädchen. Für ein Frühlingsfest sollte ich auf der großen Bühne in der Aula ein von mir ausgesuchtes Gedicht rezitieren. Als ich das blaue Band des Frühlings flattern ließ, spürte ich die aufmerksame und erwartungsvolle Stimmung im Saal. Das fand ich toll und war fortan weit weniger leise.

Wann fühlen Sie sich am lebendigsten?

... auf Reisen. Ich genieße es unterwegs zu sein, ob wandernd in der näheren Umgebung oder auf fremden Kontinenten, in spannenden Städten und faszinierenden Landschaften. Dabei sind es die spontanen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen, die besonders in Erinnerung bleiben. Die Geschichten des Chauffeurs in Indien, der Lehrerin in Namibia oder des Architektur-Professors in Prag gehören dazu.

Woran glauben Sie?

... an lernende Menschen, die sich als Teil einer Weltgemeinschaft empfinden und daraus ihr Handeln ableiten. Als Optimistin glaube ich, dass nachfolgende Generationen erkennen, dass nicht rücksichtsloser Wettbewerb und Gewalt, sondern Kooperation und Kommunikation der Motor menschlicher Entwicklung ist, bevor globale Krisen alle Überlegungen zunichte machen.