MDR KULTUR | Kulturpartner Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden

Den Wettiner Platz in Dresden ziert ein Kleinod zeitgenössischer Architektur: Es ist der 2008 eingeweihte Erweiterungsbau der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber". Einen Schwerpunkt setzt die Hochschule auf die Studiengänge Orchester- und Opernmusik. Und das aus gutem Grund. Die Bindung zu den beiden großen Dresdner Orchestern, der Sächsischen Staatskapelle und der Dresdner Philharmonie, ist eng, der Praxisbezug in der Ausbildung der Studenten intensiv. Neben Opernklasse und Orchesterausbildung bestimmen die Fachrichtungen Neue Musik sowie Jazz/Rock/Pop das Profil der Hochschule. Letztere wurde 1962 eingerichtet und ist damit die älteste ihrer Art in Deutschland.

Ein Klavierstimmer sitzt im neuen Konzertsaal der Musikhochschule in Dresden am Flügel.
Konzertsaal im 2008 fertiggestellten Erweiterungsbau der Hochschule Bildrechte: dpa

Auch insgesamt blickt die Hochschule auf eine lange Tradition zurück. 1856 als privates Konservatorium gegründet, wurde sie 1881 Königliches Konservatorium. 1952, drei Jahre nach Gründung der DDR, erhielt das Institut den Status einer Hochschule - und den Namen "Carl Maria von Weber". Mit diesem wird an Webers Zeit als Königlicher Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper am Dresdner Hoftheater erinnert. Im Herbst 2008 wurde die Dresdner Musikhochschule durch einen neuen Komplex mit Unterrichtsräumen, Probebühne, Bibliothek und einem 450 Zuschauer fassenden Konzertsaal erweitert. Damit wurden die bislang über die Stadt verteilten Fachrichtungen auf einem Campus vereint. Prominente Absolventen der Hochschule sind u.a. Peter Schreier und Olaf Bär, Gerd Natschinski, Veronika Fischer, Reinhard Lakomy, Jäcki Reznicek und Annamateur.

Die Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" ist Kulturpartner der Redaktion Klassik.

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