3 Erzieherinnen müssen wegen einem ertrunkenen Kind zum Gericht


Eine goldfarbene Justitia-Figur steht im Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg vor Aktenbergen.
Das Amtsgericht Magdeburg arbeitet den Tod eines Kleinkindes juristisch auf. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Die Stadt Magdeburg ist im Bundes-Land Sachsen-Anhalt.
Dort müssen heute 3 Erzieherinnen zum Gericht.
Denn ein kleiner Junge
ist bei einem Ausflug im letzten Jahr ertrunken.
Der Junge war 2 Jahre alt.

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MDR FERNSEHEN Do 19.08.2021 13:58Uhr 01:24 min

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Im Monat Oktober im letzten Jahr
war der Junge mit seiner Gruppe von der Kita bei einem Ausflug.
Bei diesem Ausflug sind sie zum Neustädter See gegangen.
Der Junge ist dabei von der Gruppe weg-gelaufen
und später im Neustädter See ertrunken.

Die 3 Erzieherinnen
haben bei dem Ausflug auf die Kinder aufgepasst.
Aber sie haben nicht gemerkt:
Dass der Junge nicht mehr bei den anderen Kindern war.
Das haben die Erzieherinnen erst gemerkt:
Als sie wieder zurück in der Kita waren.

Heute müssen die Erzieherinnen zum Gericht gehen.
Die Menschen im Gericht entscheiden:
Ob die Erzieherinnen eine Strafe bekommen.
Weil sie nicht auf den Jungen auf-gepasst haben.
Das bedeutet:
Sie haben ihre Arbeit nicht richtig gemacht.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. August 2021 | 07:00 Uhr