Thüringen In Weimar gibt es einen neuen Erinnerungs-Baum

Bodo Ramelow (l, Die Linke), Ministerpräsident von Thüringen, Claudia Roth (2.v.r), Staatsministerin für Kultur und Medien, und zwei Männer der Gartengruppe vom Lebenshilfewerk Weimar-Apolda pflanzen eine Buche bei der 73. Pflanzaktion des Gedenkprojekts "1000 Buchen" in Weimar.
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Die Stadt Weimar ist in dem Bundes-Land: Thüringen.
Dort gab es in der Nazi-Zeit das Konzentrations-Lager: Buchenwald.
Dort wurden damals viele Menschen getötet.

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MDR FERNSEHEN Do 22.09.2022 14:34Uhr 02:52 min

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Deshalb gibt es in Weimar ein besonderes Projekt.
Es heißt: 1 tausend Buchen.
Dabei werden viele Bäume gepflanzt.
Die Bäume sollen die Menschen daran erinnern:
Dass im Konzentrations-Lager sehr viele Menschen getötet wurden.
Die Bäume werden deshalb auch so genannt: Erinnerungs-Bäume.

Das Projekt gibt es seit mehr als 20 Jahren.
Dabei pflanzen verschiedene Menschen
zusammen Erinnerungs-Bäume.
Zum Beispiel:
    • Menschen mit Behinderungen
    • und Menschen ohne Behinderungen.

Naftali Fürst hat einen Erinnerungs-Baum gepflanzt

Naftali Fürst war in der Nazi-Zeit auch in einem Konzentrations-Lager.
Er wurde damals nicht getötet.
Er hatte damals Glück.
Am Mittwoch hat Naftali Fürst einen neuen Erinnerungs-Baum gepflanzt.
Der Erinnerungs-Baum ist für die Menschen,
die nicht so viel Glück hatten.
Das bedeutet:
Diese Menschen wurden im Konzentrations-Lager getötet.
Der neue Erinnerungs-Baum steht jetzt in der Andersen-Straße.

Menschen haben Erinnerungs-Bäume kaputt-gemacht

Im Monat Juli haben Menschen
13 Erinnerungs-Bäume kaputt-gemacht.
Die Erinnerungs-Bäume wurden zum Beispiel ab-gesägt.
Das hat viele Menschen traurig oder wütend gemacht.
Sie wollen zum Beispiel dabei helfen:
Dass mehr neue Erinnerungs-Bäume gepflanzt werden.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR THÜRINGEN | Nachrichten | 21. September 2022 | 19:00 Uhr