Ein Zeuge hat über den mut-maßlichen Attentäter von Halle gesprochen

Der Angeklagte Stephan Balliet wird vor dem vierten Prozesstag in Handschellen in den Gerichtssaal gebracht.
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Im Oktober vom Jahr 2019 gab es einen Anschlag.
Das war in der Stadt Halle.
Da hat 1 Mann versucht:
Viele Menschen in einer Synagoge zu töten.
Er ist also ein mut-maßlicher Attentäter.
Er hat dann auch vor der Synagoge 2 Menschen getötet.

Jetzt ist der mut-maßliche Attentäter angeklagt.
Die Gerichts-Verhandlung ist beim Land-Gericht
in der Stadt Magdeburg.
Dort hat gestern ein Zeuge aus-gesagt.
Der Zeuge gehörte früher zur Familie
von dem mut-maßlichen Attentäter.
Er war mit der Schwester
von dem mut-maßlichen Attentäter verheiratet.

Der Zeuge hat gesagt:
    • Der mut-maßliche Attentäter ist vielleicht rechts-extrem.
    • Und er hat anti-semitische Sachen gesagt.

Der mut-maßliche Attentäter hatte aber
bei der Gerichts-Verhandlung immer gesagt:
Meine Familie hat nicht gewusst:
    • Dass ich rechts-extrem geworden bin.
    • Dass ich einen Anschlag machen wollte.
    • Und dass ich für den Anschlag einen Plan gemacht habe.

Aber einige Anwälte bei der Gerichts-Verhandlung denken:
Die Familie von dem mut-maßlichen Attentäter
hat vielleicht doch von dem Plan für den Anschlag gewusst.

Die anderen Menschen aus der Familie wollten nichts sagen.
Das waren:
    • Die Schwester
    • und die Eltern
von dem mut-maßlichen Attentäter.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 29. Juli 2020 | 19:00 Uhr