Görlitz startet Videoüberwachung

In der Stadt Görlitz passieren viele Straftaten.
Deshalb gibt es dort jetzt Überwachungs-Kameras.
Heute wird die 1. Überwachungs-Kamera in Görlitz eingeschaltet.
Sie steht auf der Görlitzer Altstadt-Brücke.

Außerdem gibt es noch 3 weitere Orte mit Überwachungs-Kameras.
Die sind aber noch nicht eingeschaltet.

Die Bilder von den Überwachungs-Kameras
werden nach 96 Stunden gelöscht
Anja Leuschner arbeitet bei der Polizei-Direktion in Görlitz.
Sie hat gesagt: Alle Bilder von den Überwachungs-Kameras
werden auf einem Computer von der Polizei gespeichert.
Nur wenn eine Straftat passiert:
Darf sich die Polizei die Bilder angucken.
Dafür braucht sie aber eine Erlaubnis von der Staats-Anwaltschaft.

Wenn keine Straftat passiert:
Dann werden die Bilder von den Überwachungs-Kameras
wieder gelöscht.

Die Überwachungs-Kameras sollen Diebe abschrecken
Das bedeutet:
Diebe machen vielleicht keine Straftat.
Wenn sie wissen: Dass es Überwachungs-Kameras gibt.

In Görlitz passieren immer wieder Straftaten.
Zum Beispiel:
    • Diebe brechen in Wohnungen ein.
       Und sie klauen viele wertvolle Sachen.
    • Oder es werden wertvolle Sachen aus Geschäften geklaut.
Deshalb hat die Stadt Görlitz entschieden:
Dass es Überwachungs-Kameras geben soll.

Michael Kretschmer
ist der Minister-Präsident vom Bundes-Land Sachsen.
Vor einiger Zeit war er bei einer Bürger-Versammlung.
Die war in der Gemeinde Neißeaue.
Neißeaue ist in der Nähe von der Grenze zum Land Polen.

Michael Kretschmer hat auf der Bürger-Versammlung gesagt:
Wir wollen Überwachungs-Kameras haben:
    • Damit Straftäter nicht mehr in unsere Region kommen.
    • Oder damit wir sie schnell fest-nehmen können.

Dabei ist uns auch wichtig:
Dass die Grenze nach Polen sicherer wird.
Das bedeutet zum Beispiel:
Dass nicht so viele Straftäter aus Polen nach Deutschland kommen.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio| 08.08.2019 | 16:30 Uhr im Regionalreport aus dem Studio Bautzen