MDR AKTUELL - Meldungen um 3:00 Uhr


Treffen Merkel-Putin nach gut drei Stunden beendet

Bundeskanzlerin Merkel hat mit dem russischen Präsidenten Putin über die Krisen in Syrien und der Ostukraine beraten. Das Treffen auf Schloss Meseberg ging am späten Abend nach gut drei Stunden zu Ende, ohne dass Einzelheiten zu den Ergebnissen mitgeteilt wurden. Putin trat umgehend die Heimreise nach Moskau an. Bei seiner Ankunft in dem brandenburgischen Ort hatte er den Westen aufgerufen, den Wiederaufbau in Syrien stärker zu unterstützen. Die Millionen syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern und in Europa müssten in ihre Heimat zurückkehren können.


Schweres Erdbeben in der Südsee

Ein schweres Erdbeben hat am Morgen die Fidschi-Inseln im Südpazifik erschüttert. US-Geologen gaben die Stärke mit 8,2 an. Meldungen über Opfer oder Schäden liegen bislang nicht vor. Es wurde auch kein Tsunami-Alarm ausgelöst.


Italienische Regierung lehnt Hilfsangebot von Autostrade ab

Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat die italienische Regierung ein Hilfsangebot des Betreibers Autostrade abgelehnt. Wirtschaftsminister di Maio schrieb bei Facebook, der Staat nehme keine Almosen an. Zudem werde das Verfahren zum Konzessionsentzug gegen Autostrade fortgesetzt. Das Unternehmen hatte gestern 500 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Brücken und für Hilfszahlungen an die Opfer zugesagt. Es wies jedoch jede Schuld an dem Unglück von sich, da noch keine offiziellen Ermittlungsergebnisse zur Ursache vorliegen.


Weltweite Würdigung für Kofi Annan

Politiker aus aller Welt haben den verstorbenen Ex-UN-Generalsekretär Annan gewürdigt. Der jetzige Generalsekretär Guterres nannte den Friedensnobelpreisträger eine treibende Kraft des Guten. Er habe die Vereinten Nationen mit beispielloser Würde und Entschlossenheit in das neue Jahrtausend geleitet. Bundespräsident Steinmeier würdigte Annan als hartnäckigen Kämpfer für Frieden und Menschenrechte. Der ehemalige US-Präsident Obama betonte, Annan habe nie aufgehört, nach einer besseren Welt zu streben. - Der Ghanaer war gestern im Alter von 80 Jahren gestorben.


Linksparteichef distanziert sich von Sammlungsbewegung

Linksparteichef Riexinger hat sich von der Sammlungsbewegung "Aufstehen" distanziert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" betonte Riexinger, das sei kein Projekt seiner Partei. Es handle sich um eine Initiative von Einzelpersonen. Mit der Linken gebe es keine logistischen Verknüpfungen. - Die Bewegung "Aufstehen" ist von Linksfraktionschefin Wagenknecht und ihrem Mann, Ex-Parteichef Lafontaine, ins Leben gerufen worden. Mehrere Funktionäre der Linken unterstützen das Projekt bereits.


DFB-Pokal: Rostock wirft Stuttgart raus

Im DFB-Pokal hat Hansa Rostock für die nächste Überraschung gesorgt. Der Drittligist gewann das Abendspiel gegen den VfB Stuttgart mit 2 zu 0. Als erster Bundesliga-Vertreter war am Nachmittag Eintracht Frankfurt ausgeschieden. Der Pokalverteidiger unterlag beim Regionalliga-Verein Ulm mit 1 zu 2. Mit Rödinghausen erreichte ein weiterer Viertligist die zweite Runde. Die Ostwestfalen besiegten Dynamo Dresden mit 3 zu 2 nach Verlängerung. In den anderen Spielen des Tages setzten sich jeweils die höherklassigen Vereine durch.

Zuletzt aktualisiert: 19. August 2018, 03:13 Uhr