MDR AKTUELL - Meldungen um 5:00 Uhr


Bundesregierung will Mittelstand stärker unterstützen

Die Bundesregierung will mittelständische Betriebe wegen der Corona-Krise stärker unterstützen. Das schreibt die "Neue Osnabrücker Zeitung" und beruft sich auf ein Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums. Firmen mit bis zu 249 Mitarbeitern könnten von Juni bis Dezember monatlich bis zu 50.000 Euro bekommen. Berechtigt seien Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstsändige und Freiberufler. Ihre Umsätze müssten im April und im Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sein. Anträge sind dem Bericht zufolge auch möglich, wenn Unternehmen bereits Soforthilfe vom Bund oder den Ländern bekommen.


Europarat-Experten warnen vor Gefahr durch Bio-Anschläge

Experten des Europarats warnen vor einer wachsenden Gefahr von Anschlägen mit Biowaffen. Das geht aus einer Stellungnahme des Ausschusses für Terrorbekämpfung hervor, aus dem die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie verwundbar moderne Gesellschaften durch Virusinfektionen seien. Extremistische Gruppen würden diese Lektion nicht vergessen. Sie könnten mit der absichtlichen Verwendung eines Krankheitserregers größeren Schaden anrichten als mit traditionellen Anschlägen. Die Experten fordern eine internationale Zusammenarbeit, um verdächtige Fälle aufdecken zu können. Der Europarat ist kein Organ der EU, sondern eine unabhängige Organisation, die sich für Menschenrechte einsetzt. Ihr gehören 47 Staaten an.


Einreiseerlaubnis für Erntehelfer verlängert

Ausländische Erntehelfer dürfen länger nach Deutschland einreisen als geplant. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, wurde die Regelung bis zum 15. Juni verlängert. Sie wäre sonst Ende Mai ausgelaufen. Die bisher geltende Obergrenze von 80.000 Erntehelfern soll laut Ministerium beibehalten werden. Das Kontingent sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Bisher seien rund 33.000 Saisonarbeitskräfte eingereist.


Waffenruhe in Afghanistan wird offenbar eingehalten

Die Waffenruhe in Afghanistan wird bisher offenbar eingehalten. Laut Nachrichtenagentur dpa wurden gestern am ersten Tag der Feuerpause keine Kämpfe gemeldet. Die radikalislamischen Taliban hatten angekündigt, ab Sonntag für drei Tage sämtliche Angriffe vorübergehend einzustellen. Als Grund nannten sie die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadan. Der afghanische Präsident Ghani wies die Regierungstruppen ebenfalls an, die Kämpfe einzustellen. Beide Seiten erklärten sich außerdem bereit, Gefangene freizulassen und unter bestimmten Bedingungen Friedensgespräche aufzunehmen.


Fußball: Köln rettet Punkt im Rhein-Derby

Im Abendspiel der Fußball-Bundesliga haben sich Köln und Düsseldorf 2:2 getrennt. Die beiden Kölner Treffer fielen erst in den letzten Minuten. Zuvor hatte RB Leipzig mit einem 5:0 in Mainz Tabellenplatz drei zurückerobert. Schalke 04 blieb dagegen auch im neunten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Gelsenkirchener verloren ihr Heimspiel gegen Augsburg 0:3. In der 2. Liga spielten der Hamburger SV gegen Arminia Bielefeld 0:0. Auch die Partie Karlsruhe - Bochum endete torlos 0:0 und der VfB Stuttgart verlor in Kiel mit 2:3.