Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler 54 min
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Seit einem halben Jahr hält die Ukraine dem russischen Angriff stand. Inzwischen kann Russland nur noch kleine taktische Geländegewinne erzielen. Und: Warum greift die Ukraine eigentlich nicht die Krim-Brücke an?

MDR AKTUELL Fr 26.08.2022 14:35Uhr 54:29 min

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Russland wollte die Ukraine in wenigen Tagen bezwingen, nun dauert der Angriffskrieg bereits ein halbes Jahr. Ex-Nato-General Bühler gibt zu: Er hatte im Februar nicht mit dem Krieg gerechnet. Er sah vier gewaltige Risiken für Russland. Doch Putin wollte den Krieg. Und drei der Risiken sind für Russland bereits zu Gewissheiten geworden.

Die Bilanz von Bühler: Russland hat den Krieg wie ein "Abenteuer" geplant, die eigene Armee wusste nicht Bescheid, es gab abrupte Führungswechsel, politische und militärische Führung haben versagt. Am Anfang des Krieges sei die russische Armee vor Kiew "gedemütigt" worden. Inzwischen könne sie zwar noch taktische Geländegewinne erzielen, es fehle aber an operativen Durchbrüchen. Zudem droht den Russen eine ukrainische Gegenoffensive. Bei alldem haben westliche Waffen eine wichtige Rolle gespielt.

Und der Podcast-Tipp: Der NDR-Podcast "Streitkräfte und Strategien".

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