Bevölkerung Thüringen verliert weiter Einwohner - bis auf drei Städte

Thüringen hat seit 1994 fast 400.000 Einwohner verloren. Lebten Mitte der Neunzigerjahre noch über 2,5 Millionen Menschen im Freitstaat, waren es 25 Jahre später nur noch über 2,1 Millionen. Alle Landkreise sowie Gera, Eisenach und Suhl mussten einen enormen Einwohnerschwund verkraften. Statistiker rechnen thüringenweit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit einem weiteren Rückgang der Bevölkerung.

Erfurt hat mit knapp 214.000 Einwohnern heute wieder in etwa genauso viele wie 1994. Im Jahr 2002 war die Landeshauptstadt zwischenzeitlich unter die 200.000-Marke gefallen. Nur Jena und auch Weimar können ein deutliches Plus verzeichnen.

Die Grafik vergleicht die Jahre 1994 und 2019 in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Grün bedeutet, dass heute erheblich mehr Menschen in der Region leben als noch vor 25 Jahren. Bei Gelb ist die Bevölkerungszahl in etwa gleich geblieben und bei Rot schon deutlich gesunken. Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf die einzelnen Regionen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/sar

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 03. Oktober 2020 | 19:00 Uhr

Mehr aus Thüringen

Zwei Personen restaurieren ein Fahrrad. 1 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK