MDR THÜRINGEN MDR THÜRINGEN - Nachrichten um 8:00 Uhr


Immer noch Zugausfälle durch Sturmschäden in Thüringen

Nach dem Sturmtief "Friederike" gibt es im Thüringer Zugverkehr immer noch Probleme. Nach Angaben der Bahn-Unternehmen ist zwar der Betrieb heute Morgen wieder angelaufen. Auf einigen Strecken fallen wegen der Sturmschäden aber immer noch Züge ganz aus oder sind verspätet. Im Fernverkehr betroffen ist die ICE-Strecke von Erfurt in Richtung Berlin. Im Nahverkehr sind es unter anderem Verbindungen zwischen Erfurt und Leinefelde, zwischen Nordhausen und Heiligenstadt, zwischen Eisenach und Marksuhl, zwischen Schmalkalden und Steinbach-Hallenberg, zwischen Waltershausen und Friedrichroda, zwischen Eisfeld und Themar, zwischen Weimar und Kranichfeld und im Raum Altenburg. Gesperrt sind auch die Bundesstraßen 84 zwischen Clausberg und Förtha im Wartburgkreis und die B85 zwischen Kelbra und Bad Frankenhausen und zwischen Großobringen und Daasdorf, außerdem viele Landstraßen. Grund sind auch hier Sturmschäden.


Aufräumarbeiten nach Orkan "Friederike" gehen weiter

Einen Tag nach den Verwüstungen durch das Orkantief wird in ganz Thüringen weiter aufgeräumt. Umgestürzte Bäume müssen von Wegen und Straßen geräumt werden. Außerdem werden Dächer und Stromleitungen repariert. So geht die Thüringer Energie als größter Stromversorger im Land davon aus, dass die Arbeiten an den Leitungen noch den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Der Orkan hat nach Angaben eines Sprechers auch ganze Strommasten umfallen lassen. Nach Angaben von Bildungsminister Helmut Holter können die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Schul-Kinder heute aus Sicherheitsgründen zu Hause behalten wollen. Am Vormittag besucht Innenminister Georg Maier Feuerwehrleute in Bad Salzungen. Dort war gestern bei einem Noteinsatz ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen.


Neubau des Stadions in Jena rückt näher

In Jena rückt der Neubau des Fußball-Stadions näher. Der Stadtrat hat am Abend für den Start des Vergabeverfahrens grünes Licht gegeben. Damit kann das Projekt europaweit ausgeschrieben werden. Laut Oberbürgermeister Albrecht Schröter könnte bei einem zügigen Verlauf des Verfahrens im Frühjahr 2019 mit dem Bau begonnen werden. Ein Jahr später soll die Arena dann stehen.


Nächster Anlauf für "Wodka-Prozess"

Am Landgericht Mühlhausen wird der sogenannte "Wodka-Prozess" neu aufgerollt. Angeklagt sind zwei Gesellschafter einer Brennerei aus Leinefelde. Sie sollen sie vor sieben Jahren rund 1,6 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben. Sie werden beschuldigt, über 122.000 Liter reinen Alkohol in den Handel gebracht zu haben, aber nur für 1.200 Liter Steuern an das Finanzamt gezahlt zu haben. Der Prozess war im ersten Anlauf wegen Befangenheit eines Richters geplatzt.


Auftakt für "Grüne Woche" in Berlin

Auf der "Grünen Woche" in Berlin ist ab heute auch Thüringen wieder mit dabei. Das Land ist auf der Agrar- und Lebensmittelmesse mit 44 Ständen vertreten. Außerdem beteiligen sich 20 Direkt-Vermarkter mit Bio-Lebensmitteln. Vor allem mit Dienstleistern und Produkten aus dem Kreis Nordhausen will Thüringen auf der "Grünen Woche" für sich werben. Auf der Messe bis Ende Januar sind insgesamt über 1.600 Aussteller aus aller Welt.


Bilanz der Thüringer Lottogesellschaft

Mehr als 75 Millionen Euro haben die Thüringer Lotto-Spieler im vergangenen Jahr gewonnen. Das Finanzministerium teilte mit, damit sei der "Club der Thüringer Lottomillionäre" seit Gründung der Lottogesellschaft auf 74 angewachsen. Die Lottogesellschaft hat 158 Millionen Euro an Spieleinsätzen und Bearbeitungsgebühren eingenommen. Das waren rund zwei Prozent weniger als 2016.


Verhärtete Fronten vor Metall-Tarifrunde

Die Tarifgespräche in Thüringens Metall- und Elektroindustrie gehen heute in die dritte Runde. Beide Seiten liegen allerdings noch weit auseinander. Die IG Metall fordert sechs Prozent höhere Einkommen. Überdies will sie, dass Beschäftigte ihre Wochen-Arbeitszeit über längere Phasen stark absenken können, etwa für die Pflege von Angehörigen. Darüber wollen die Arbeitgeber nur verhandeln, wenn sie im Gegenzug künftig bei Bedarf auch mehr als 38 Stunden Arbeit pro Woche anordnen dürfen. Außerdem haben sie bisher nur ein Lohnplus von zwei Prozent angeboten.


THC verliert Torhüterin Eckerle an Bietigheim

Der Thüringer HC hat das Ringen um Torhüterin Dinah Eckerle verloren. Zum Saisonende verlässt Eckerle nach sieben Jahren den THC und wird für Konkurrent Bietigheim auflaufen. THC-Geschäftsführer Tobias Busch sagte MDR THÜRINGEN, der Verein habe alles getan, um die Nationaltorhüterin zu halten. Sie sei das Aushängeschild des Vereins. Der Verein kündigte an, das Team mit einer gleichwertigen Torhüterin wieder zu verstärken.

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 25. September 2017 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Januar 2018, 08:10 Uhr