DVB-T2 HD: Das neue Antennenfernsehen Häufige Fragen zu DVB-T2 HD

Wofür steht die Bezeichnung "DVB-T2 HD"?

Logo für DVB-T2 HD
Bildrechte: DVB-T2 HD Deutschland

DVB-T2 HD ist eine Initiative von ARD, den Medienanstalten, der Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF. Die deutschen TV-Veranstalter haben unter dem Label "DVB-T2 HD" eine senderübergreifende Initiative zur kommunikativen Begleitung der bevorstehenden Änderungen in der digital-terrestrischen Verbreitung (DVB-T) ins Leben gerufen.

Als Orientierungshilfe für Zuschauerinnen und Zuschauer für den Kauf von Endgeräten hat die gemeinsame Initiative ein Logo unter dem gleichlautenden Namen "DVB-T2 HD" geschaffen. Das Logo signalisiert: Dieses Gerät ist uneingeschränkt kompatibel zu den neuen in Deutschland eingesetzten Standards.Empfangsgeräte, die das DVB-T2 HD-Logo tragen, können alle öffentlich-rechtlichen Programme - die über DVB-T2 im jeweiligen Sendegebiet übertragen werden - darstellen und unterstützen zudem alle Zusatzdienste.

Wer einen Internetanschluss zu Hause hat, sollte ein Gerät wählen, das zusätzlich HbbTV unterstützt. Mit so einem Gerät kann man unter anderem die Mediatheken der Programme nutzen. Hier können Sendungen eine Woche lang nach der Fernsehausstrahlung nachträglich ansehen werden. Informationen zu HbbTV finden Sie bei ARD Digital.

Warum erfolgt die Umstellung auf DVB-T2 HD?

Zur Förderung des Breitbandinternetausbaus in den ländlichen Regionen Deutschlands hat die Bundesregierung beschlossen, einen Teil der bisher für DVB-T genutzten Übertragungsfrequenzen zugunsten des Mobilfunks umzuwidmen.

Für das Antennenfernsehen stehen damit 12 Kanäle (K49 - K60) weniger zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Bereitstellung eines größeren Programmangebotes oder HDTV über DVB-T nicht möglich. Um zukunftsfähig zu bleiben, setzt die ARD - wie alle deutschen TV-Veranstalter - auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD.

Welche Auswirkungen hat der Wegfall des 700-MHz-Bandes auf die digital-terrestrische Rundfunkverbreitung?

Durch den Wegfall des 700-MHz-Bandes (Kanäle 49 - 60) verbleiben für den digital-terrestrischen Rundfunk nur noch die Kanäle 21 - 48. Dies erforderte eine aufwändige Umplanung der Frequenzen. Dies führte während der Umstellungsprozesses auf DVB-T2 HD in vielen Regionen zu Frequenzwechseln.

Was ist der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-T2 HD?

Bei DVB-T2 HD handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Übertragungsstandards DVB-T, durch den deutlich höhere Datenraten je Übertragungsfrequenz bei einer vergleichbaren Versorgung erreicht werden.

Im Detail änderte sich der technische Standard für die terrestrische Übertragung (DVB-T2 statt DVB-T) sowie für die Bildcodierung (HEVC statt MPEG-2). Die Verwendung des Übertragungsstandards DVB-T2 in Kombination mit dem hocheffizienten Videokodierstandard HEVC/H.265 (High Efficiency Video Coding) ermöglichte es, sowohl die Programmvielfalt als auch und die Bildqualität zu erhöhen.

Der Übertragungsstandard DVB-T2 wird auch in anderen Ländern verwendet. Hier jedoch oft noch mit dem älteren nicht so effizienten Videokodierstandard H.264. Zur Unterscheidung vom in anderen Ländern genutzten DVB-T2 wurde deshalb in Deutschland der Begriff DVB-T2 HD geprägt. Die Kombination aus DVB-T2 und dem neuen Videokodierstandard H.265 (HEVC) wurde in Deutschland als erstes eingesetzt.

Wie lange gibt es noch DVB-T?

Die Umstellung auf DVB-T2 HD ist in Mitteldeutschland bereits abgeschlossen. Lediglich in wenigen Teilen Deutschlands gibt es derzeit noch DVB-T. Die letzten Senderstandorte werden zum 22.05.2019 von DVB-T auf DVB-T2 HD umgestellt.

Seit wann steht DVB-T2 HD in den einzelnen mitteldeutschen Regionen zur Verfügung?

Die Umstellung auf DVB-T2 HD ist in Mitteldeutschland abgeschlossen. In folgenden Schritten wurde auf DVB-T2 HD umgestellt:

In der ersten Phase der DVB-T2-HD-Umstellung wurden am 29. März 2017 in Sachsen-Anhalt die Senderstandorte Wittenberg, Halle, Brocken und Magdeburg vollständig umgestellt; der Sendebetrieb am Standort Dequede wurde beendet. In Sachsen und Thüringen lag in dieser Umstellungsphase der Fokus auf den Regionen Leipzig und Jena.

Es folgten am 8. November 2017 die Regionen Dresden und Löbau.

Am 25. April 2018 wurden die Senderstandorte Erfurt und Weimar auf DVB-T2 HD umgestellt. Gleichzeitig endete die Fernsehausstrahlung an den Senderstandorten Sonneberg und Saalfeld.

Die Standorte Gera, Chemnitz-Geyer und Chemnitz-Reichenhain folgten am 26. September 2018. Der Standort Schöneck wurde zeitgleich abgeschaltet.

Der Ausbau von DVB-T zu DVB-T2 HD im MDR-Sendegebiet endete mit der Umstellung des Senderstandorts Inselsberg für die Region Westthüringen am 28. November 2018.

Mit welcher Bildauflösung werden öffentlich-rechtliche Programme über DVB-T2 HD ausgestrahlt?

Via DVB-T2-HD sind alle verfügbaren öffentlich-rechtlichen Programme in Full-HD zu empfangen. Dieses Ausstrahlungsformat wird auch als 1080p/50 bezeichnet. Das bedeutet, es werden 1920 x 1080 Bildpunkte im Vollbildverfahren mit 50 Vollbildern pro Sekunde gesendet. Anschaulicher ausgedrückt werden 1080 Bildzeilen übertragen, die jeweils aus 1920 Bildpunkten bestehen.

Der HDTV-Standard ermöglicht für die Bildübertragung neben dem Zeilensprungverfahren erstmals auch das Vollbildverfahren. Das Vollbildverfahren bietet den Vorteil, dass schnelle Bewegungen im Bildinhalt ebenfalls scharf dargestellt werden.

Beim Zeilensprungverfahren hingegen baut sich ein vollständiges Bild aus zwei unterschiedlichen Halbbildern auf. Hier werden für das erste Halbbild nur die ungeraden Zeilen gesendet. Danach wird zweite Halbbild übertragen, was aus den geraden Bildzeilen besteht. Nachteil des Zeilensprungverfahrens ist, das die beiden Halbbilder zeitlich nicht deckungsgleich sind. Dadurch werden schnelle Bewegungen im Bild unscharf bzw. etwas verwaschen dargestellt. Lediglich bei der analogen Fernsehübertragung hatte das Zeilensprungverfahren Vorteile.

Sind die öffentlich-rechtlichen Programme bei DVB-T2 HD frei empfangbar?

Ja. Alle über DVB-T2 empfangbaren öffentlich-rechtlichen Programme stehen kostenfrei und unverschlüsselt in HD-Qualität zur Verfügung. Welche öffentlich-rechtlichen Programme in Mitteldeutschland ausgestrahlt werden, erfahren Sie hier.

Was ist freenet TV?

Logo von freenet.tv
Bildrechte: MEDIA BROADCAST

freenet TV ist der Name der Plattform, unter der private Programme zumeist verschlüsselt über DVB-T2 HD ausgestrahlt werden.

Das Logo von freenet TV kennzeichnet Set-Top-Boxen (Receiver) mit integriertem Entschlüsselungsmodul sowie CI+ Module, die zum Empfang der privaten Programme eingesetzt werden können. Informationen zu den unterschiedlichen DVB-T2-HD-Geräteklassen erhalten Sie hier.

Die öffentlich-rechtlichen Programme sind mit freenet-TV-geeigneten Geräten ohne Zusatzkosten zu empfangen. Die DVB-T2 HD Ausstrahlung der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme erfolgt unverschlüsselt.

Kann ich DVB-T2 HD empfangen?

Im Internet ist ein Empfangs-Check verfügbar. Hier können Sie sich mit Hilfe der Postleitzahl informieren, ob DVB-T2 HD bei Ihnen zu empfangen und welche Art von Antenne dazu erforderlich ist.

Der Empfang wird für öffentlich-rechtliche und private Programme separat ausgewiesen. Es werden auch separate Versorgungskarten zur Ansicht angeboten, wenn der Empfang unter der eingegebenen Postleitzahl für öffentlich-rechtliche bzw. private Programme möglich ist. Klicken Sie dazu jeweils auf den Link „Zur Karte“. Der Kartenausschnitt lässt sich vergrößern, verkleinern und verschieben.

Die Umstellung auf DVB-T2 HD ist in Mitteldeutschland abgeschlossen. In einigen Gebieten Deutschlands ist der Empfang - selbst mit hohem Antenneaufwand - nicht möglich.

Welche Programme sind über Antenne via DVB-T2 HD zu empfangen?

Zum öffentlich-rechtlichen Programmangebot in Mitteldeutschland informieren wir hier.

In Ballungsräumen kommen private Programme (kostenpflichtig und verschlüsselt) dazu. Damit umfasst das DVB-T2-HD-Programmangebot in den Ballungsräumen knapp über 40 Programme (inklusive der öffentlich-rechtlichen Sender). Um die von freenet TV verschlüsselt ausgestrahlten Privatprogramme empfangen zu können, wird ein freenet-fähiges Empfangsgerät benötigt. Zudem müssen die verschlüsselten Programme, via Entgeltzahlung, freigeschaltet sein.

Sind Radioausstrahlungen über DVB-T2 HD geplant?

Für die digitale Radioausstrahlungen über Antenne eignet sich der Übertragungsstandard DAB+ besser. Deshalb werden von öffentlich-rechtlicher Seite über DVB-T2 HD keine Radioprogramme angeboten.

Welche weiteren Dienste werden über DVB-T2 HD angeboten?

Die Fernsehprogramme werden DVB-T2 HD mit Zusatzdiensten wie beispielsweise HbbTV, EPG, Audiodeskription und Teletext angeboten. Neu ist, dass bei DVB-T2 HD alle öffentlich-rechtlichen Programme mit 5.1-Mehrkanalton ausstrahlen können.

Wird über DVB-T2 HD Surround-Ton gesendet?

Ja, bei allen öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen werden ausgewählte Sendungen mit digitalem Surround-Ton (5.1-Mehrkanalton) angeboten. Um Sendungen mit 5.1-Mehrkanalton empfangen können, benötigen Sie einen Receiver oder Fernseher, der Mehrkanalton ausgeben kann sowie eine entsprechende Lautsprecheranlage. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, wird 5.1-Mehrkanalton von den Empfangsgeräten (Receiver bzw. DVB-T2-HD-fähige Fernseher) in Stereo gewandet.

Wenn Sie eine Surround-Anlage haben, empfehlen wir ein Empfangsgerät, das Mehrkanalton an die Surround-Anlage ausgeben kann. Im Zweifelsfall bitten wir, beim Fachhändler bzw. Gerätehersteller nachzufragen.

Bei welchen Programmen wird über DVB-T2 HD der AD-Ton angeboten?

Bei allen öffentlich-rechtlichen Programmen wird ein separater Stereo-Tonkanal für Audiodeskription (AD) angeboten. Bei AD handelt es sich um eine gesonderte Tonfassung mit einer Bildbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte. Am DVB-T2-HD-Empfangsgerät ist dazu im Ton-Menü der Audiokanal mit der Bezeichnung "mis" bzw. "mul" (bei PHOENIX) einzustellen. Im Programm von arte werden Sendungen mit deutschem AD-Ton über den Tonkanal "fra" ausgestrahlt. Jedoch können die Tonkanäle, je nach Empfangsgerät, abweichend bezeichnet sein.

Wie kann ich die Untertitel bei DVB-T2 HD nutzen?

Das neue Antennenfernsehen bietet zwei Möglichkeiten der Untertitelnutzung an.

  1. Sie können die Videotexttafel mit den Untertiteln zuschalten. Beim MDR FERNSEHEN ist das die Tafel 150.
  2. Sie können die Untertitel-App über HbbTV nutzen. Hierfür ist es notwendig, dass Ihr DVB-T2-Empfangsgerät HbbTV unterstützt und mit dem Internet verbunden ist. Mit der roten Farbtaste Ihrer Fernbedienung können Sie dann die Startleiste des jeweiligen Programms aufrufen und direkt in der UT-App die Untertitel aktivieren und auf Ihre Bedürfnisse anpassen. HbbTV-Untertitel sind komfortabler, da man hier die Position, die Schriftgröße und das Aussehen der Untertitel individuell einstellen kann.

Kann ich meinen bisherigen DVB-T Empfänger weiterhin nutzen?

Nein. Durch die Verwendung der neuen Modulations- und Kompressionsverfahren bei DVB-T2 HD ist dies nicht möglich. Fernsehgeräte können jedoch durch die Zuhilfenahme von DVB-T2 HD Receivern (Set-Top-Boxen) weiterhin genutzt werden.

Worauf sollte beim Kauf eines Empfangsgerätes für DVB-T2 geachtet werden?

Logo für DVB-T2 HD
An diesem Logo erkennen Sie DVB-T2 HD Geräte Bildrechte: DVB-T2 HD Deutschland

Grundsätzlich sollte man bei der Anschaffung eines Empfangsgerätes für DVB-T2 darauf achten, dass es den HEVC/H.265-Codec unterstützt.

Das grüne Logo gibt als eindeutiges Indiz Auskunft darüber, dass dieses Endgerät die deutschen Spezifikationen erfüllen. Das Logo garantiert außerdem, dass Zusatzdienste wie EPG, Videotext, Untertitel, Audiodeskription und die Umschaltung in die Regionalprogramme vollständig unterstützt werden.

Wer auf die Darstellung von Untertiteln angewiesen ist, sollte darauf achten, dass das Gerät über HbbTV verfügt. Um die HbbTV-Untertitel nutzen zu können, ist eine Internetverbindung notwendig. Vorteil der HbbTV-Untertitel: Sie können die Position, die Schriftgröße und das Aussehen der Untertitel individuell einstellen.

Weiterhin können Sie Untertitel auch über den Videotext zuschalten. Beim MDR FERNSEHEN ist das die Tafel 150. Hier ist das Aussehen der Untertitel leider nicht veränderbar.

Informationen zu den unterschiedlichen DVB-T2 HD Geräteklassen erhalten Sie hier.

Welche Art von terrestrischer Antenne benötige ich für DVB-T2 HD?

Welche Antennenart für welchen Empfangsort optimal ist, kann dem Empfangs-Check über die Eingabe der Postleitzahl entnommen werden. Es wird zudem eine Karte mit der Empfangsabdeckung zum Abruf angeboten.

Öffentlich-rechtliche und private Programme werden im Empfangs-Check separat ausgewiesen, da sich die Empfangsgebiete zum Teil unterscheiden. Die freenet TV-Plattform mit privaten Programmen wird nämlich nicht über alle Senderstandorte ausgestrahlt. Auch sendet die TV-Plattform von einigen Senderestandorten etwas schwächer als die öffentlich-rechtlichen Programme. Deshalb kann für den Empfang privater Programme eine stärkere Antenne notwendig sein.

Wird für jedes Fernsehgerät ein entsprechendes Empfangsgerät benötigt?

Ja. Jedes Fernsehgerät, das nicht über einen integrierten DVB-T2 HD-Empfänger verfügt, benötigt ein separates Empfangsgerät. Das ist in der Regel ein sogenannter Receiver, der auch als Set-Top-Box bezeichnet wird.

Kann ich meinen Fernseher mit Scart-Anschluss weiterhin nutzen?

Ja, im Handel gibt es auch einige DVB-T2-fähige Set-Top-Boxen (Receiver) mit Scart-Anschluss, die Sie an Ihren Fernseher anschließen können. HD ist über Scart jedoch nicht möglich. Lassen Sie sich im Handel beraten, welches Gerät das Richtige für Sie ist.

Kann ein vorhandener Video- oder DVD-Recorder weiterhin genutzt werden?

Sofern das vorhandene Aufnahmegerät eine Aufnahme von einer externen Quelle zulässt, können die Geräte auch weiterhin zum Aufzeichnen von Programmen genutzt werden.

Viele DVB-T2 HD-Set-Top-Boxen bieten auch eine so genannte PVR-Funktion (Personal Video Recorder). In der Regel wird dazu eine Festplatte oder ein Speicherstick mit USB-Anschluss direkt mit der Set-Top-Box verbunden und ermöglicht so eine Aufnahme von Programmen direkt mit dem Empfangsgerät, also ohne zusätzlichen Video- oder DVD-Recorder.

Warum sehe ich bei manchen Programmplätzen eine blaue Tafel? Warum steht hinter machen Programmnamen „Internet“?

Bei via ILS angebotenen Programmen sehen Sie diese Info-Tafel
Bildrechte: ARD.de

Es handelt sich hier um - zusätzlich zu den über DVB-T2 HD übertragenen Programmen - weitere Angebote der ARD, so genannte Internet Link Services (ILS). Um diese nutzen zu können, muss das Empfangsgerät HbbTV-fähig und ans Internet angeschlossen sein.

Technisch funktioniert das so, dass die ILS-Angebote im DVB-T2 HD-Signal als Link zum MPEG-DASH-Livestream signalisiert sind. Die geeigneten Empfangsgeräte rufen nach Anwahl eines solchen Programmlisteneintrags dann das Angebot direkt aus dem Internet ab.

Wird es weitere öffentlich-rechtliche Programmangebote geben? Was sind Internet Linked Services?

In Mitteldeutschland werden ARD alpha HD und SWR BW HD über so genannte Internet Link Services (ILS) angeboten. Das SWR-Fernsehen ist über diesen Weg rund um die Uhr zu empfangen. Bei der DVB-T2-HD-Ausstrahlung wird das SWR-Fernsehen zwischen 19.00 und 19.30 Uhr unterbrochen, um das MDR THÜRINGEN JOURNAL ausstrahlen zu können.

Bei genannte Internet Link Services (ILS) werden Live-Streams aus dem Internet per HbbTV-Funktion auf dem Fernseher dargestellt.

Voraussetzung ist eine Set-Top-Box oder ein Fernseher mit integrierter HbbTV-Funktion und einem Internetanschluss.

Beim Aufruf des Angebots kann es zu kurzen Ladezeiten kommen. Zuschauerinnen und Zuschauer erkennen diese Programme am Zusatz „Internet“ hinter dem Programmnamen und sehen eine Informations-Tafel.

Bei via ILS angebotenen Programmen sehen Sie diese Info-Tafel
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Was wird zum Empfang der Internet-Linked-Services/HbbTV-Live-Streams benötigt?

Es ist ein Empfangsgerät (Fernseher oder Set-Top-Box) notwendig, dass den HbbTV-Standard in der Version ab 1.5 sowie das Videocodierverfahren MPEG-DASH unterstützt. Ob ein Gerät diese Funktionen besitzt, empfehlen wir vorher im Fachhandel zu erfragen.

Das geeignete Gerät muss zudem mit dem Internet verbunden sein. Für eine reibungslose Datenübertragung in bester Streaming-Qualität sollten dauerhaft 6 Megabit pro Sekunde verfügbar sein. Weitere Informationen zu Internet Link Services (ILS) finden Sie bei ARD Digital.

Zuletzt aktualisiert: 19. Februar 2019, 10:24 Uhr