Bildergalerie Die Instrumentenmacher - Weltklasse aus dem Vogtland

Mitarbeiterin fertigt Schalmeien im Betr. Kerstin Voigt
Kerstin Voigt ist heute Instrumentenmacherin in 11. Generation und leitet eine der größten Blechblas-Manufakturen der Region. Die Unternehmerin betätigt sich mit anderen zusammen auch in der Forschung. Weil bestimmte Materialien durch neue Umweltbestimmungen nicht mehr zugelassen sind, müssen sie sich neu orientieren und suchen zum Beispiel alternative Hölzer für den Geigenbau oder neue Legierungen für die Blechblas-Branche. Hier fertigt eine Mitarbeiterin des Betriebs eine Schalmei. Bildrechte: MDR/Linda Süß
Alles Handarbeit. Es vergehen Wochen bis Instrument fertig ist.
An kaum einem Ort in Europa gibt es so viele Instrumentenhersteller wie im südlichsten Zipfel von Sachsen. In den Tälern zwischen Schöneck, Markneukirchen und Klingenthal leben heute fast anderthalbtausend Menschen vom Instrumentenbau. Bildrechte: MDR/Linda Süß
"De Randfichten" lassen Instrumente in Klingenthal warten.
Deren Instrumente gehen um die Welt: Schon Benny Andersson von der schwedischen Band ABBA spielte auf einem Weltmeister-Akkordeon aus Klingenthal. Auch "De Randfichten" (Bild) aus Sachsen und viele andere Künstlerinnen und Künstler schwören auf Vogtländische Musikinstrumente. Bildrechte: MDR/Linda Süß
Akkordeon-Gehäuse werden klassisch aus Holz gebaut
Doch bis zum fertigen Instrument ist es ein weiter Weg. Der beginnt im Wald - Akkordeon-Gehäuse werden klassisch aus Holz gebaut. Bildrechte: MDR/Linda Süß
In Zukunft wollen die Instrumentenmacher auch sehr leichte Akkordeons bauen.
Seit drei Jahren aber bringt Frank Meltke neuen Wind in die alten Hallen. Der erfahrenere Geschäftsmann hat extra seinen Job in den USA aufgeben und ist in seine sächsische Heimat zurückgekehrt. Derzeit tüftelt er gemeinsam mit seinen 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an einem neuen, sehr leichten Akkordeon, weil herkömmliche "Zerrwanste" immer noch sehr schwer sind. Bildrechte: MDR/Linda Süß
Seit Mitte des 19. Jh. kamen aus dem Vogtland auch viele Blechblasinstrumente. In der NS-Zeit erlebte die Branche einen immensen Aufschwung.
Seit Mitte des 19. Jh. kamen aus dem Vogtland auch viele Blechblasinstrumente. Um 1900 arbeiteten sogar 11.000 Handwerkerinnen und Handwerker im sogenannten vogtländischen Musikwinkel und verhalfen den Städten zu großem Reichtum. In Markneukirchen gab es damals sogar eine Außenstelle des amerikanischen Konsulats, damit die begehrten Instrumente reibungslos und massenhaft in die USA verschifft werden konnten. In der NS-Zeit erlebte die Branche einen immensen Aufschwung. Bildrechte: MDR/Musik-u.Wintersportmuseum Klingenthal
Mitarbeiterin fertigt Schalmeien im Betr. Kerstin Voigt
Kerstin Voigt ist heute Instrumentenmacherin in 11. Generation und leitet eine der größten Blechblas-Manufakturen der Region. Die Unternehmerin betätigt sich mit anderen zusammen auch in der Forschung. Weil bestimmte Materialien durch neue Umweltbestimmungen nicht mehr zugelassen sind, müssen sie sich neu orientieren und suchen zum Beispiel alternative Hölzer für den Geigenbau oder neue Legierungen für die Blechblas-Branche. Hier fertigt eine Mitarbeiterin des Betriebs eine Schalmei. Bildrechte: MDR/Linda Süß
Filigrane Arbeit - Ventile an der Trompete einpassen
Der Film taucht ein in die Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus - von den Anfängen bis heute. Er zeigt, wie filigran hochpreisige Posaunen, Tuben und Trompeten gefertigt werden und besucht die älteste Akkordeon-Manufaktur der Welt, die nach der Wende immer wieder in wirtschaftliche Schieflage geriet. Bildrechte: MDR/Linda Süß
Alle (7) Bilder anzeigen