MDR Zeitreise: Das Karl-Marx-Monument in Chemnitz

Das Karl-Marx-Monument

Karl Marx 2 min
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Der Karl-Marx-Bronzekopf gilt als zweitgrößte Porträtbüste der Welt. Zur Einweihung des "Nischels" 1971 versammelten sich knapp 300.000 Menschen. Heute ist der gut sieben Meter hohe Kopf eine Touristenattraktion.

Karl-Marx-Monument "Nischel" damals und heute

Der Kopf von Karl Marx "thront" unverändert in der Brückenstraße, ehemals Karl-Marx-Allee.

Der Karl-Marx-Kopf in der Brückenstadt ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Das Monument ist mit Sockel mehr als 13 Meter hoch. Auf der Fassade im Plattenbau dahinter ist vielfach der Spruch “Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ auf einer haushohen Platte abgebildet.
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Der Karl-Marx-Kopf in der Brückenstadt ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Das Monument ist mit Sockel mehr als 13 Meter hoch. Auf der Fassade im Plattenbau dahinter ist vielfach der Spruch “Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ auf einer haushohen Platte abgebildet.
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Der mit Sockel 13 Meter hohe Karl-Marx-Kopf im heutigen Chemnitz hat die DDR überlebt. Auch das Chrift-Monument mit „Proletarier aller Länder, vereinigt euch“ am Plattenbau dahinter ist saniert worden.
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Zwischen dem zukünftigen Interhotel (l) und dem Sitz des Rates des Bezirks (r) steht das von dem sowjetischen Bildhauer Prof. Lew Kerbel geschaffene Monument von Karl Marx, nach dem Chemnitz im Jahr 1953 in Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Aufnahme vom 09.11.1971.
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Zwischen dem Interhotel (links) und dem Sitz des Rates des Bezirks (rechts) wurde 1971 das Karl-Marx-Monument errichtet. Chemnitz war im Jahr 1953 in Karl-Marx-Stadt umbenannt worden. Rechte: dpa

Am Karl-Marx-Kopf legten die Jugendweihe-Teilnehmer aus Karl-Marx-Stadt immer Blumen nieder, so auch die Schüler der Hanns-Eisler Oberschule Anfang April 1989. Rechte: dpa

Das Karl-Marx-Monument als Kunstprojekt: Kunststudenten aus Schneeberg und Linz sowie ein Chemnitzer Kunstverein verhüllten den "Nischel" im Jahr 2008 mit weißen Bahnen. Rechte: dpa

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Das Karl-Marx-Denkmal des russischen Bildhauers Lew Kerbel, aufgenommen in Chemnitz 1 min
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