Autos aus Jugoslawien

Roter Kleinstwagen am Meer vor einer kleinen Insel und vier Leute sitzen daneben mit den Beinen im Wasser.
Zastava 750 Der Zastava 750 war das Auto, das Jugoslawien motorisierte. Die ersten Modelle rollten 1956 vom Band der Zastava Automobilwerke in Kragujevac, einer Kleinstadt, 140 Kilometer von Belgrad entfernt. Vier Jahre später kam die Produktion des dem Fiat 600 nachempfundenen Zastava – das jugoslawische Lizenzmodell war bis auf das Markenlogo absolut identisch mit seinem Original aus Turin - dann so richtig in Gang. Als 1985 die Produktion des über die Jahre immer mal wieder modifizierten Zastava endete, waren knapp 1.000.000 Exemplare montiert worden. In einer Umfrage einer Belgrader Zeitung wurde der Zastava 750 zum „Jugoslawischen Auto des Jahrtausends“ gekürt. Bildrechte: Zastava
Roter Kleinstwagen am Meer vor einer kleinen Insel und vier Leute sitzen daneben mit den Beinen im Wasser.
Zastava 750 Der Zastava 750 war das Auto, das Jugoslawien motorisierte. Die ersten Modelle rollten 1956 vom Band der Zastava Automobilwerke in Kragujevac, einer Kleinstadt, 140 Kilometer von Belgrad entfernt. Vier Jahre später kam die Produktion des dem Fiat 600 nachempfundenen Zastava – das jugoslawische Lizenzmodell war bis auf das Markenlogo absolut identisch mit seinem Original aus Turin - dann so richtig in Gang. Als 1985 die Produktion des über die Jahre immer mal wieder modifizierten Zastava endete, waren knapp 1.000.000 Exemplare montiert worden. In einer Umfrage einer Belgrader Zeitung wurde der Zastava 750 zum „Jugoslawischen Auto des Jahrtausends“ gekürt. Bildrechte: Zastava
Gelber Pkw Typ Zastava vor einem Haus.
Zastava 101 1971 stellten die Zastava Automobilwerke der Öffentlichkeit ein erstes eigenes Auto vor, das sich freilich stark an einem Fiat orientiert hatte - den Zastava 101. Der Zastava 101 war eines der ersten Heckklappenmodelle der Welt und wurde umgehend zu "Europas Auto des Jahres" gekürt. Bildrechte: Zastava
Ockerfarbener Pkw Typ Zastava auf einer Pferdekoppel.
Zastava 101 In den folgenden Jahrzehnten wurde der Zastava von den Ingenieuren in Kragujevac weiterentwickelt und es wurden etliche neue Modelle auf den Mark gebracht, sogar einen Pick-up. Die Produktion des Zastava endete erst 2008, mit dem 1.273.532. Exemplar. Bildrechte: Zastava
Wagen des Typs Renaults in einer Autoschlange
Es war 1969, als die französischen Automobilbauer von Renault und die Fahrzeugfabrik Litostroj im slowenischen Ljubljana eine Kooperation über die Fertigung diverser Renault-Modelle für den Markt in Jugoslawien vereinbarten. Fortan wurden hier die Renault-Modelle 4, 5, 6 und 16 gebaut. Sie waren absolut identisch mit ihren französischen Originalen und wurden zum teil auch nach Westeuropa exportiert. 1992 übernahm Renault die slowenische Autofabrik und fertigte hier unter anderem den Clio und den Twingo. Bildrechte: MDR
Auto des Typs Yugo
Zastava Yugo Der Kleinwagen Zastava Yugo, dessen erste Exemplare 1980 vom Band rollten, basierte auf einem Fiat 127. Eine englische Fachzeitschrift attestierte dem Wagen 1981 "angenehme Fahreigenschaften". Bemängelt wurde allerdings die schlechte Verarbeitungsqualität, an der sich freilich nie etwas ändern sollte. Trotz alledem wurde der Yugo in alle Welt exportiert, unter anderem auch in die USA. Dort wurde er als Billigauto angeboten und kostete nur 3.900 Dollar. Doch die amerikanischen Käufer waren schon bald verärgert über ihren neuen Wagen, der immer neue Pannen hatte und bezeichneten das Vehikel aus Osteuropa schließlich als "Wegwerfauto". 2008 lief der letzte Zastava Yugo vom Band. Bildrechte: Zastava
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