MDR-Rundfunkrat | 03.06.2022 Kurzanimationsfilm "Die allerlangweiligste Oma auf der Welt" gewinnt Drehbuch-Preis des MDR-Rundfunkrates

Der diesjährige Preis des MDR-Rundfunkrates für das "Beste Drehbuch" geht an Manuel Ostwald für das Drehbuch zum Kurzanimationsfilm "Die allerlangweiligste Oma auf der Welt". Die Auszeichnung wurde am Freitag (3. Juni 2022) in Erfurt zum Abschluss des Kinder-Medien-Festivals "Goldener Spatz" verliehen.

Zwei Männer und eine Frauen stehen um das Maskottchen des Filmfestes Goldener Spatz.
Kai Ostermann (Rundfunkrat), Steffi Schikor (Rundfunkrätein), Manuel Ostwald (Preisträger) (v.l.n.r.) Bildrechte: Festival GOLDENER SPATZ 2022/Carlo Bansini

"Die allerlangweiligste Oma auf der Welt“ handelt von Greta, die keine Lust auf die langweiligen Besuche bei ihrer Oma hat. Als diese auf dem Sofa einschläft, kommt Greta auf die Idee, mit ihrer Oma Beerdigung zu spielen. Das konfrontiert sie mit einigen Fragen, die sie sich vorher nicht gestellt haben.

Die Begründung der Jury lautet:

"Die allerlangweiligste Oma auf der Welt"  Szene aus dem Film
Szene aus dem Film Bildrechte: Copyright Filmakademie Baden-Württemberg

"Mit leichter Hand erzählt, emotional dicht, dabei in keinem Moment sentimental, gelingt Manuel Ostwald in nur sieben Minuten ein wundervolles Stück. Dieses erzählt kindergerecht, humorvoll und generationsübergreifend nicht nur von Tod und Leben, sondern vor Allem von der Wichtigkeit des Kontakts der älteren mit der ganz jungen Generation, die sich gegenseitig inspirieren können, dem Leben gemeinsam neue Erinnerungen abzutrotzen. Dabei werden die Figuren trotz der knappen Minutenanzahl rhythmisch perfekt, mit großer Zärtlichkeit, Ruhe und mit präzise gewählten, oft unerwarteten Dialogen, zusammengeführt."

Preis finanzieren MDR-Gremienmitglieder

Mit dem Preis des MDR-Rundfunkrates werden Autorinnen und Autoren gewürdigt, deren Filme oder Fernsehbeiträge sich in besonderer Weise den Problemen von Kindern und Jugendlichen widmen und eine humanistische Einstellung fördern. Die mit 4.000 Euro dotierte Auszeichnung wird durch Spenden der MDR-Gremienmitglieder finanziert und seit 1995 traditionell zum Festivalabschluss übergeben.