MDR-Rundfunkrat | 12.10.2020 MDR-Rundfunkrat bestätigt Dr. Ulrich Liebenow und Sandro Viroli im Amt

Zwei Männer mit Blumensträußen stehen zwischen zwei Frauen.
MDR-Intendantin Karola Wille, MDR-Betriebsdirektor Ulrich Liebenow, Sandro Viroli, Direktor des MDR-Landesfunkhauses Sachsen und Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade (v.l.n.r.) Bildrechte: MDR / Stefphan Flad

Der MDR-Rundfunkrat hat in seiner heutigen Sitzung (12. Oktober 2020) der erneuten Berufung folgender MDR-Direktoren zugestimmt und folgt damit den Personalvorschlägen von MDR-Intendantin Karola Wille:

Ulrich Liebenow als MDR-Betriebsdirektor für dritte Amtszeit bestätigt

Der MDR-Rundfunkrat hat der Berufung von Dr. Ulrich Liebenow für weitere fünf Jahre zugestimmt. Die dritte Amtszeit beginnt am 1. September 2021.

MDR-Intendantin Karola Wille begründete die erneute Berufung: "Ulrich Liebenow zeichnet sich durch hohe fachliche Kompetenz sowie außerordentliche strategische und Managementqualitäten aus. In der ARD genießt er Respekt und hohes Ansehen, so hat er zum Beispiel die ARD-Strukturreformen auch mit Blick auf eine noch bessere Wirtschaftlichkeit entscheidend mit vorangetrieben. Seine bisherigen Leistungen sind Garant dafür, dass er die Betriebsdirektion auch in der nächsten Amtsperiode erfolgreich führen wird."

Ulrich Liebenow wurde 1962 in Brandenburg an der Havel geboren. Er studierte und promovierte an der TU Dresden am Lehrstuhl Funktechnik des Instituts für Nachrichtentechnik. Dr. Ulrich Liebenow ist seit 1. September 2011 Betriebsdirektor des MDR.

Sandro Viroli als Direktor des MDR-Landesfunkhauses Sachsen für dritte Amtszeit bestätigt

Der MDR-Rundfunkrat hat auch der Berufung von Sandro Viroli als Direktor des MDR-Landesfunkhauses Sachsen für weitere vier Jahre zugestimmt. Die dritte Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2021.

MDR-Intendantin Karola Wille unterstrich: "Sandro Viroli zählt zur Gründungsgeneration des MDR und zählte stets zu den Verfechtern einer engeren Verzahnung der Audio-, Video- und Onlineangebote des MDR. Er nahm wichtige inhaltliche und strukturelle Weichenstellungen vor, um das Landesfunkhaus Sachsen trimedial aufzustellen und damit für die konvergente Medienwelt zukunftsfest zu machen." Sandro Viroli steht für eine Nutzung aller relevanten Kommunikationsräume für den offenen, gesellschaftlichen Diskurs, für eine tiefe regionale Verwurzelung, immer nah an den Menschen und für den Ausbau der Minderheitenprogramme in sorbischer Sprache im Landesfunkhaus Sachsen.

Sandro Viroli wurde 1957 in Italien geboren und gehört dem MDR bereits seit 1991 in diversen führenden Positionen an (Landesfunkhaus Thüringen, MDR-Fernsehdirektion). Seit 1. Oktober 2011 ist er Landesfunkhausdirektor Sachsen.