MDR-Rundfunkrat | 09.12.2019 Beeindruckende Bilanz nach drei Jahren funk

Funk, das junge Angebot von ARD und ZDF, ist bei den 14- bis 29-Jährigen nach drei Jahre Bestehen fest etabliert. "Mittlerweile kennen uns schon drei Viertel (73 Prozent) der Zielgruppe oder kennen mindestens ein funk-Format. Und unter funk-Kennern ist auch zu fast 50 Prozent der Träger bekannt - fast jeder Zweite kann korrekt ARD und ZDF nennen", so Florian Hager, Programmgeschäftsführer von funk bei seiner Bilanz vor dem MDR-Rundfunkrat.

Bereits im August 2019 wurde die eine Milliarde Views-Marke (alle Plattformen) überschritten. Funk ist ein Netzwerk und geht dahin, wo die Nutzer sind. Aktuell gibt es rund 80 verschiedene Formate. Vor allen Dingen Formate aus dem Bereich Information/Orientierung wachsen am stärksten. Alle funk-Inhalte sind in der ARD-Mediathek zu finden, die funk-Podcasts in der ARD-Audiothek.

Die MDR-Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade sprach von einer erfreulichen Bilanz: "Die ARD wollte mit diesem Angebot junge Leute für qualitätsvolle Inhalte, seriösen Journalismus und intelligente Unterhaltung gewinnen - und das ist gelungen. Der MDR-Rundfunkrat unterstützt funk auf seinem Weg und bei seiner weiteren Entwicklung."

funk hat als Gemeinschaftsprojekt von ARD und ZDF den Auftrag, 14- bis 29-Jährige mit öffentlich-rechtlichen Inhalten im Internet zu erreichen. Unter der Federführung des SWR beteiligen sich mit zwei Dritteln die ARD und mit einem Drittel das ZDF am Content-Netzwerk. Vom MDR ist die Hauptredaktion Junge Angebote in Halle von Beginn an Partner für funk und steuert die Formate "OKAY" und "Mr. Wissen to Go" bei. funk spielt dabei als dezentrales Netzwerk seine Inhalte über Drittplattformen wie YouTube, Facebook oder Instagram aus sowie über die eigene Plattform.

Zuletzt aktualisiert: 09. Dezember 2019, 15:06 Uhr