MDR-Rundfunkrat | 11. Oktober 2021 MDR-Rundfunkrat stimmt Vertragsabschluss über Übertragungsrechte am DFB-Pokal zu

MDR-Kamera im Stadion in Halle
Eine TV-Kamera des MDR im Stadion in Halle. Bildrechte: IMAGO

Der MDR-Rundfunkrat hat in seiner Sitzung am 11.10.2021 dem Vertragsabschluss zwischen der SportA GmbH und dem Deutschen Fußball-Bund e.V. über die Übertragungsrechte am DFB-Pokal zugestimmt. Der Vertrag umfasst die Spielzeiten 2022/23 bis 2025/26 und räumt der ARD gemeinsam mit dem ZDF exklusive Free-TV-Live-Rechte an ausgewählten Spielen sowie Free-TV Erst- und Nachverwertungsrechte einschließlich umfassender digitaler lineare und nicht-linearer Rechte an zusammenfassenden Berichterstattungen an allen Spieltagen mit der Möglichkeit zur Mehrfach- und Parallelnutzung auch in den Dritten Programmen der Landesrundfunkanstalten ein. Auch die Nutzung über die Social Media Kanäle der ARD und ihren Dritten Programmen ist möglich. Die umfassende Hörfunk-/Audio-Berichterstattung von sämtlichen Spielen in den Angeboten der Landesrundfunkanstalten der ARD ist ebenfalls weiterhin umfasst.

MDR-Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade: "Durch die Teilnahme von Profi- und Amateurmannschaften bildet der DFB-Pokal die Fußballlandschaft in Deutschland umfassend einschließlich seiner regionalen Facetten ab. So können auch Spiele bzw. Zusammenfassungen von Spielen der teilnehmenden Mannschaften aus Mitteldeutschland in den Angeboten und Programmen der ARD und beim MDR selbst zu sehen und zu hören sein.  Auch den DFB-Pokal der Frauen wird die ARD mit ausgewählten Livespielen und in der Nachverwertung noch stärker als bisher abbilden können, das begrüße ich ausdrücklich".

Die Wirksamkeit des Vertrages steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung weiterer zuständiger Gremien der ARD-Landesrundfunkanstalten.