MDR-Rundfunkrat | Leipzig, 01.07.2013 Rundfunkrat ist "stolz auf die MDR-Mitarbeiter"

Mit großem Beifall hat der MDR-Rundfunkrat die Berichterstattung des MDR im Fernsehen, Hörfunk und Internet über das Hochwasser in Mitteldeutschland gewürdigt. Nach einem Bericht von MDR-Intendantin Karola Wille über die besonderen programmlichen Anstrengungen, aber auch über den Kampf der MDR-Beschäftigten gegen die Flut vor allem in der Hörfunkdirektion in Halle und im Landesfunkhaus in Magdeburg sprach Rundfunkratsvorsitzender Horst Saage im Namen des gesamten Aufsichtsgremiums: "Wir sind stolz auf die Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks und danken ihnen sehr für ihren engagierten Einsatz und die gute Arbeit".

Auch die Intendantenrunde der ARD habe die Programmleistung der betroffenen Landesrundfunkanstalten in der außergewöhnlichen Situation des Juni-Hochwassers gewürdigt, teilte Intendantin Wille mit. Es habe sich gezeigt, dass die regionale Verankerung gerade in Krisenzeiten eine besondere Stärke der ARD sei. Auch der MDR habe sich auf seine regionale Kompetenz verlassen können. Der Höhepunkt des Engagements, die innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellte Spendensendung "Gemeinsam gegen die Flut" am 9. Juni 2013, habe mit der Teilnahme aller drei Ministerpräsidenten und vieler Prominenter den Rückhalt des MDR in seinem Sendegebiet und seine wichtige Rolle für diese Region während und nach der Flut noch einmal deutlich vor Augen geführt. Am Ende habe der MDR-Spendenabend knapp fünf Millionen Euro zur Linderung der Not der Flutopfer eingebracht, sagte Wille: "Ein großartiges Ergebnis".