MDR-Rundfunkrat | Leipzig, 08.12.2014 MDR legt zweiten Produzentenbericht vor

Der MDR-Rundfunkrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Montag 8. Dezember 2014, mit dem zweiten Produzentenbericht des MDR befasst, der nun auch der Öffentlichkeit vorgelegt wird.

Ein Kameraobjektiv
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Der aktuelle Bericht gibt wieder einen Überblick über die Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen, die der Mitteldeutsche Rundfunk im Jahr 2013 unmittelbar beauftragt hat. Einbezogen sind auch die entsprechenden direkten Auftragsvergaben des Kinderkanals (KiKA) in Erfurt, für den der MDR die Federführung hat. Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade würdigte den neuen Bericht als "konsequente Fortführung der Unternehmenspolitik für mehr Transparenz auch auf dem Produktionssektor". Der MDR erweise sich einmal mehr als zuverlässiger Partner der unabhängigen Produktionswirtschaft und großer Auftraggeber in Mitteldeutschland.

Der Gesamtwert aller Auftrags-, Ko- und Mischproduktionen des MDR Fernsehens, der Fernsehbereiche der MDR-Landesfunkhäuser Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen sowie des KiKA betrug 2013 insgesamt 60,3 Millionen Euro und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres.

Von den MDR-Vergaben ging der überwiegende Anteil (61,7 Prozent) an unabhängige Produzenten. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (56,5 Prozent). Von den Aufträgen an unabhängige Produzenten gingen knapp 40 Prozent an Produktionsfirmen, die ihren Sitz in Mitteldeutschland haben.

Der MDR-Rundfunkrat begrüßt diese Entwicklung und setzt sich weiterhin dafür ein, die heimische Film- und Medienproduktionslandschaft zu stärken.

Der MDR-Produzentenbericht wird jährlich vorgelegt und ist auf der Homepage des MDR nachzulesen.