Bad Tabarz | 2018 Die Bad Tabarzer Gipfel- und Aussichtstour

Bad Tabarz ist ein Luftkurort im nordwestlichen Thüringer Wald. Seit 2016 trägt der Ort den Titel Kneipp-Heilbad. 2017 kam das "Bad" im Namen dazu. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören der Große Inselsberg und der Lauchagrund.

Aussicht über ein Tal
Der Lauchagrund zählt zu den schönsten Tälern Thüringens. Bildrechte: MDR / Dagmar Ernst

Strecke

Das ist Wandern pur. Und das Auf und Ab bei über 300 Höhenmetern wird mit unvergesslichen Ausblicken und Natur belohnt. Es geht durch lichten Mischwald vorbei an beeindruckenden Kletterfelsen und Gesteinsformationen. Hier atmet man reinen Thüringer Wald.

Länge 10,5 km  
Höhendifferenz 315 Meter  
Dauer 3,5 bis 4 Stunden  
Schwierigkeitsgrad ●●●●○  
Beschaffenheit Überwiegend Waldwege, die zum Teil steinig sind. Gutes Schuhwerk wird auch wegen steiler Treppenkonstruktionen empfohlen. Der Bärenbruchsgraben ist sehr naturbelassen. Durch den Ort führen Fußwege.  

Streckenpunkte

Tourist-Information – Schutzhütte Zimmerberg – Hexenbank  – Gickelhahnsprung – Fünfarmiger Wegweiser – Hirschstein – Roter Turm – (Aschenbergstein) – Bärenbruchsgraben – Lauchagrund – Märchenwiese – Mineralienmuseum – Tourist-Information

Streckenbeschreibung

Die Tour beginnen wir an der Touristinformation. Von dort geht es in Richtung Theodor-Neubauer-Park. Wir kommen am Rathaus vorbei, biegen an der Kreuzung rechts in die Zimmerbergstraße und dann leicht links in die Friedrichrodaer Straße ab. Diese laufen wir bis zum Wegweiser an der Kreuzung Friedensweg. Gehen dort kurz geradeaus bis zum Waldrand und biegen hinter der Häuserzeile links in den Schnepfenweg (1).

Aussicht auf eine Stadt
Blick vom Zimmerberg auf Bad Tabarz. Bildrechte: MDR / Heike Neuhaus

Nun geht es bergauf. Nach ca. 400 Metern biegen wir im spitzen Winkel nach rechts ab und erreichen nach weiteren 600 Metern die Schutzhütte Zimmerberg (2). Von dort hat man einen tollen Blick auf Bad Tabarz und bis zu den Hörselbergen. An der Schutzhütte gehen wir weiter zum Rundweg um den Zimmerberg. Der Weg unterhalb der Schutzhütte trifft auf dieselbe Stelle. Am Zusammentreffen der beiden Wege kann noch ein 160 Meter Umweg zum "Fuchsstein" (3) unternommen werden.

Aussicht über ein Tal
Der Gickelhahnsprung ist mit einer Sage um Luther verbunden. Bildrechte: MDR / Heike Neuhaus

Haben wir den Zimmerberg zur Hälfte umrundet, kreuzt der Weg den "Neuen Weg" (4). An der Schutzhütte können wir dort die nächste Rast machen. Weiter geht es geradeaus und dann bei leichter Linkskurve bis zum Felsen "Hexenbank" (5) – mit einem tollen Blick zum Inselsberg. Wir wandern weiter um den Übelberg herum, an der sogenannten Wildscheuer (6) geradeaus vorbei und biegen am Zwiesel der nächsten Kreuzung in den rechten Weg ab.

Nach ca. 200 Metern treffen wir wieder auf den "Neuen Weg". Hier biegen wir rechts ab und nach 600 Metern folgen wir links einem kleinen Pfad, der uns bis zum Aussichtsfelsen "Gickelhahnsprung" (7) führt. Über eine steile Treppe mit schmalen Stufen – Trittsicherheit ist gefragt – gelangen wir zum "Fünfarmigen Wegweiser" (8) mit Bänken und einer Schutzhütte. Von dort führt uns ein breiter Weg leicht bergab.

Bild
Die Felsengruppe "Roter Turm" ist bei Kletterern beliebt. Bildrechte: MDR / Dagmar Ernst

Wir kommen am Abzweig zum "Hirschstein" (9) und sollten die 300 Meter Abstecher – schon wegen der grandiosen Aussicht – in Kauf nehmen. Zurück laufen wir den schmalen Pfad nach links, der dann auf einen breiteren Weg trifft. Die große Wildfütterung ist dort nicht zu übersehen. Es geht geradeaus weiter zum Kletterfelsen "Roter Turm" (10) über Treppen durch das Felsentor und um den "Turm" rechtsherum.

Ein paar Meter weiter erreichen wir links den Bärenbruchsgraben (11). Von dort ist der Abstecher zum Aschenbergstein möglich, auf dem sich ein herrlicher Ausblick in den Lauchagrund und auch wieder zum Inselsberg eröffnet. Durch den Bärenbruchsgraben führt uns der Weg in den Lauchagrund. Unten angelangt, befindet sich eine Schutzhütte und die Tour geht an der Laucha Richtung Bad Tabarz weiter. Wir laufen am Lutherbrunnen und der Kneipp-Kuranlage vorbei.

Ausblick auf einen Berg
Lohnenswerter Abstecher: Der Aschenbergstein bietet eine grandiose Aussicht. Bildrechte: MDR / Dagmar Ernst

Auf der rechten Seite liegt die Märchenwiese (12), auf der Figuren und Szenen nach Heinrich Hoffmann, dem geistigen Vater von Struwwelpeter, aufgestellt sind. Es geht weiter auf der Lauchagrundstraße durch den Ort. Am Ende der Strecke kommen wir noch am Mineralienmuseum vorbei, bevor wir wieder die Touristinformation (Stempelstelle) erreichen.

Auf einen Blick

Mit einem Klick

Adressen und Informationen

Ausgangspunkt / Ziel Tourist-Information im "KuKuNa -Zentrum für Kunst, Kultur und Natur" Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz
Parkmöglichkeit An der Straße Theodor-Neubauer-Park, 99891 Bad Tabarz
Haltestelle ÖPNV Thüringer Wald- und Straßenbahn, Haltestelle Bad Tabarz Reinhardsbrunner Straße , dann geht es ca. 500 Meter fußläufig zum Ausgangspunkt
Stempelstelle Tourist-Information im KuKuNa Lauchagrundstraße 12a, 99891 Bad Tabarz

Hilfreiche Links

Informationen zum Tourismus in und rund um Bad Tabarz gibt es auf den Internetseiten der Stadt

www.bad-tabarz.de

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