In Mittel-Deutschland bleiben nur wenige Lehrer zu Hause

Eine Schulklingel steht auf dem Lehrertisch.
Schrittweise kehren die Schüler in den Präsenzunterricht an die Schulen zurück. Dort treffen sie aber nicht unbedingt auf all ihre Lehrer. Bildrechte: MDR/Diana Köhler

Wegen dem Corona-Virus dürfen viele Menschen zu Hause bleiben.
Sie müssen nicht zur Arbeit gehen:
Weil sie sich dort vielleicht mit dem Corona-Virus anstecken können.
Das ist auch bei Lehrern so.

Auch in den Bundes-Ländern:
    • Sachsen
    • und Sachsen-Anhalt
dürfen viele Lehrer zu Hause bleiben.
Zum Beispiel:
    • Wenn sie schon andere Krankheiten haben.
    • Oder wenn sie über 60 Jahre alt sind.
Denn für diese Menschen ist das Corona-Virus besonders gefährlich.

Wenn diese Lehrer zu Hause bleiben wollen:
Dann müssen sie sich dafür befreien lassen.
Und dafür brauchen sie ein ärztliches Attest.

Das Kultus-Ministerium vom Bundes-Land Sachsen hat aber gesagt:
Die meisten Lehrer in Sachsen kommen trotzdem in die Schule.
Nur sehr wenige Lehrer holen sich ein ärztliches Attest.

Ursula-Maren Kruse ist die Chefin von der GEW in Sachsen.
Sie denkt:
Vielleicht sollten mehr Lehrer zu Hause bleiben.
Denn das Corona-Virus ist für einige Lehrer sehr gefährlich.

Im Bundes-Land Thüringen brauchen die Lehrer kein ärztliches Attest.
Sie dürfen zu Hause bleiben:
    • Wenn sie schon andere Krankheiten haben.
    • Oder wenn sie über 60 Jahre alt sind.
    • Oder wenn sie Raucher sind.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:

  • MDR AKTUELL RADIO | 22. Mai 2020 | 05:00 Uhr