In Sachsen-Anhalt wurden Eltern wegen fahrlässiger Tötung von ihrem Sohn verurteilt

Eine Bronzestatue der römischen Göttin Justitia mit Waage und Richtschwert in der Hand
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Die Gemeinde Wefensleben ist im Bundes-Land Sachsen-Anhalt.
Dort haben Eltern ihrem kleinen Sohn
für längere Zeit nicht genug zu essen gegeben.
Und sie sind auch nicht mit ihrem Sohn zum Arzt gegangen:
Als er krank war.
Deshalb ist der Sohn im Monat September vom letzten Jahr gestorben.
Er war nur 14 Monate alt.

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MDR FERNSEHEN Di 16.03.2021 14:37Uhr 01:22 min

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Jetzt hat das Land-Gericht in der Stadt Magdeburg die Eltern verurteilt.
Das Land-Gericht hat gesagt:
Die Eltern bekommen wegen fahrlässiger Tötung eine Strafe.
Das bedeutet:
Die Eltern haben nicht genug aufgepasst.
Deshalb ist der Sohn gestorben.

Der Vater muss für 3 Jahre ins Gefängnis.
Und die Mutter hat eine Bewährungs-Strafe von 2 Jahren bekommen.
Das bedeutet:
Sie muss nicht ins Gefängnis.
Aber sie muss sich an bestimmte Regeln halten.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 15. März 2021 | 19:00 Uhr